Eisbären Bremerhaven
In der Basketball-Bundesliga begann am vergangenen Wochenende das letzte Viertel der Saison. Deutlich mehr Teams als sonst müssen noch um den Klassenerhalt zittern. Darunter auch die Eisbären aus Bremerhaven. Trainer Doug Spradley verriet im Sportblitz-Interview, dass ihm diese Situation nicht nur eine schlaflose Nacht bereitet hat.
Video: Doug Spradley zu Gast im Sportblitz
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"Wir arbeiten wie immer, kämpfen jeden Tag und haben die Hoffnung auf eine Verbesserung nicht aufgegeben, aber der Druck ist groß", beschreibt Doug Spradley die gegenwärtige Lage. Aktuell rangieren die Eisbären auf Rang 13 in der Tabelle. Der begehrte achte Tabellenplatz, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt liegt sechs Punkte entfernt. Dramatischer ist der Blick nach unten: Auf Rang 17, den ersten Abstiegsplatz, sind es nur zwei Punkte. Aber nicht nur die Eisbären befinden sich in der entscheidenden Saisonphase zwischen Hoffen und Bangen. Auch Mannschaften, wie der Mitteldeutsche BC, Braunschweig oder Bayreuth haben den Klassenerhalt noch nicht in der Tasche. Einzig Giessen steht bereits als Absteiger fest.
Trotz der aktuellen Abstiegssorgen ist Doug Spradley von der Qualität der Basketball-Bundesliga begeistert: "Die Ausgeglichenheit dieser Liga ist Wahnsinn. Das macht Spaß. Heutzutage kann jeder jeden schlagen. Das war nicht immer so", meint Spradley, der seit 1992 in Deutschland tätig ist und sich durchaus vorstellen könnte, noch ein wenig länger zu bleiben. Im Falle des Klassenerhaltes ist eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrages bei den Eisbären eine denkbare Option.
Video: Eisbären Bremerhaven bangen um Klassenerhalt
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Acht Hauptrundenspiele bleiben den Eisbären Bremerhaven noch, um den Verbleib in der ersten Liga zu sichern. Am Freitag müssen sie im Abstiegsduell bei den Skyliners Frankfurt antreten. Die Eisbären haben nur zwei Punkte Vorsprung auf die Frankfurter, die in der Tabelle den 17. Platz belegen. Das Hinspiel hatten die Eisbären mit 74:68 gewonnen. Aber Trainer Doug Spradley ist gewarnt: "Frankfurt ist inzwischen eine komplett andere Mannschaft als beim ersten Mal als wir gegen sie gespielt haben. Das wird kein einfaches Spiel."
Die Skyliners hatten zuletzt einen guten Lauf. Vier der letzten fünf Partien konnten sie gewinnen - unter anderem gegen Meister und Pokalsieger Bamberg und Alba Berlin. Dennoch zeigt sich Spradley zuversichtlich: "Ich bin glücklich über die Entwicklung, die ich bei meiner Mannschaft sehe." Zwar konnte sein Team von den letzten zehn Spielen nur drei gewinnen, aber Spradley sieht einen Trend zum Positiven und hebt die guten Leistungen bei den Siegen gegen Titelaspirant Bayern München und BBC Bayreuth sowie zuletzt bei der Niederlage in Ulm hervor. "Die Jungs versuchen in jedem Spiel alles zu geben. Gerade gegen Topmannschaften hat sich meine Mannschaft die ganze Saison über sehr gut präsentiert", lobt Doug Spradley sein Team. Durchhänger habe es dagegen eher gegen schwächere Teams gegeben. "Die Mannschaft versteht die derzeitge Situation und sie wissen, dass sie mit der selben Intensität in Frankfurt antreten müssen, wie bei Vizemeister Ulm", glaubt Spradley.
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