Fischtown Pinguins
Die Fischtown Pinguins haben das kleine Eishockey-Wunder nicht vollbringen können. Im siebten Duell des Playoff-Viertelfinals verloren die Bremerhavener am Ostermontag bei den Ravensburg Towerstars mit 1:2. Die Ravensburger setzten sich damit in der Gesamtwertung mit 4:3 durch. Die Pinguins hatten zuvor einen 0:3-Rückstand noch zu einem 3:3 ausgleichen können.
Gut 3000 Kilometer haben die Fischtown Pinguins in den letzten zwölf Tagen im Bus zurückgelegt. Viermal mussten sie die Reise nach Oberschwaben zu den Ravensburg Towerstars antreten. Meist noch in der Nacht des vorangegangenen Spiels. Alle Strapazen und Anstrengungen haben sich am Ende aber nicht gelohnt. Im entscheidenden siebten Spiel verloren die Pinguins mit 1:2.
Playoff-Viertelfinale:
20.03.: Towerstars - Pinguine 8:1
22.03.: Pinguine - Towerstars 3:4
24.03.: Towerstars - Pinguine 2:1
26.03.: Pinguine - Towerstars 6:3
28.03.: Towerstars - Pinguine 1:4
30.03.: Pinguine - Towerstars 8:1
01.04.: Towerstars - Pinguine 2:1
Die Ravensburger machten in eigener Halle von Beginn an Druck. Die Oberschwaben zeigten nicht die Verunsicherung, die man erwartet hatte, nachdem sie einen 3:0-Vorsprung verspielt hatten und in der letzten Partie mit 1:8 untergegangen waren.
Schon im ersten Drittel hatten sie ein leichtes Übergewicht und auch im zweiten Durchgang kamen sie zu mehr Torschüssen als die Bremerhavener.
Vier Minuten vor dem Ende des zweiten Drittels wurden die Ravensburger dann auch belohnt. Lukas Slavetinsky traf zum 1:0. Zuvor hatten die Pinguins immer wieder in Unterzahl das eigene Tor verteidigen müssen. Mitte des zweiten Drittels mussten sogar drei Bremerhavener gleichzeitig auf die Strafbank. Das hat in der entscheidenden Phase viel Kraft gekostet.
Teammanager Alfred Prey:
"Auf dieses Mannschaft können wir trotzdem stolz sein. Sie hat alles für den Verein, für die Stadt und für die Region getan und wird das auch nächstes Jahr wieder machen."
Der letzte Durchgang verlief dann spannend und ausgeglichen, bis elf Minuten vor dem Ende Tobias Bräuner zum 2:0 für Ravensburg traf. Besonders ärgerlich, weil die Bremerhavener in dieser Situation in Überzahl waren.
Das Spiel schien entschieden, doch Jan Kopecky machte es noch einmal spannend mit dem Anschlusstreffer für die Pinguins zum 2:1. Sechseinhalb Minuten waren da noch zu spielen. Der Ausgleich wollte trotz zahlreicher Chancen aber nicht mehr fallen.
Neben Ravensburg hatten sich zuvor auch die Starbulls Rosenheim, die Schwenninger Wild Wings und die Bietigheim Steelers für die Runde der letzten vier Teams qualifiziert.
Mehr Informationen zum Viertelfinal-Duell:
6. Duell: Siebtes Spiel muss entscheiden
5. Duell: Pinguins bleiben im Spiel
4. Duell: Playoff-Entscheidung vertagt
3. Duell: Dritte Niederlage in den Playoffs
2. Duell: Eigentor entscheidet zweite Playoff-Niederlage
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