Fischtown Pinguins
Die Fischtown Pinguins haben eine Entscheidung in den Playoff-Spielen der 2. Eishockey-Bundesliga erst einmal vertagt. Die Bremerhavener gewannen zu Hause gegen die Ravensburg Towerstars mit 6:3. Damit steht es in der Gesamtwertung 3:1 für die Schwaben. Das nächste Spiel findet am Donnerstag in Ravensburg statt. Die Mannschaft, die zuerst vier Siege holt zieht ins Halbfinale ein.
Am Donnerstag stehen sich beide Mannschaften wieder gegenüber.
"Die Oper ist erst dann zu Ende, wenn die dicke Frau aufgehört hat zu singen", das hat Pinguins-Geschäftsführer Hans-Werner Busch schon vor dem vierten Spiel gegen Ravensburg gesagt. Und Busch sollte recht behalten. Die Entscheidung, um den Einzug in das Playoff-Halbfinale in der zweiten Eishockey-Bundesliga wurde vertagt.
Tore:
1:0 Jan Kopecky (3:31 Min.)
1:1 Stephan Vogt (5:22)
2:1 Jan Kopecky (13:09)
2:2 Raphael Kapzan (24:09)
3:2 Viktor Beck (25:18)
4:2 Stanislav Fatyka (30:35)
5:2 Jan Kopecky (39:16)
6:2 Ralf Rinke (42:27)
6:3 Stefan Langwieder (50:51)
Die Partie in Bremerhaven begann zunächst wie gemalt für die Fischtown Pinguins. Bereits nach dreieinhalb Minuten ging die Mannschaft von Mike Stewart mit 1:0 in Führung. Jan Kopecky gelang ein Penalty-Treffer wegen Beinstellens zur psychologisch wichtigen Führung.
Auch der Gegentreffer der Ravensburger zwei Minuten später brachte die Fischtown Pinguins nicht aus dem Konzept. Knapp sieben Minuten vor dem Ende des ersten Drittel war erneut Jan Kopecky zur Stelle - diesmal in Überzahl zum 2:1.
Den besseren Start ins zweite Drittel hatten dann die Schwaben. Raphael Kapzan traf vier Minuten nach der Pause zum 2:2. Aber die Bremerhavener hatten wieder die richtige Antwort parat. Viktor Beck stellte den alten Abstand wieder her und brachte sein Team mit 3:2 in Führung. Danach war der Knoten geplatzt. Stanislav Fatyka und erneut Jan Kopecky erhöhten noch im zweiten Drittel auf 5:2.
Die Partie war so gut wie entschieden, aber beide Mannschaften schenkten sich im letzten Drittel nichts. Ralf Rinke erhöhte noch auf 6:2 für die Pinguins. Danach war es eine Abwehrschlacht der Bremerhavener, die immer wieder durch fragliche Entscheidungen der Schiedsrichter in Unterzahl gerieten. Aber mehr als den letzten Treffer durch Stefan Langwieder zum 3:6 ließ die Mannschaft von Mike Stewart nicht mehr zu.
"Meine Mannschaft hat super gekämpft. Nun ist alles möglich. Wir haben uns noch lange nicht aufgegeben", sagte Stewart nach der Partie. In der Gesamtwertung verkürzten die Bremerhavener mit dem Erfolg auf 1:3, doch Ravensburg kann im nächsten Heimspiel alles klar machen.
Direkt nach der Partie ging es für die Bremerhavener nicht ins Bett, sondern in den Bus. Noch in der Nacht traten die Spieler die Reise zum fünften Spiel nach Ravensburg an. Und die Reise soll dort noch nicht für die Fischtown Pinguins zu Ende sein.
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