Fischtown Pinguins
Die Fischtown Pinguins haben auch das zweite Viertelfinal-Playoff-Spiel gegen Ravensburg verloren. Nach der ersten 1:8-Klatsche, verloren sie am Freitagabend nur knapp mit 3:4. Ein unglückliches Eigentor hat am Ende die Partie entschieden. Ravensburg führt jetzt mit 2:0 in den Playoffs. Die Mannschaft, die viermal gewinnt, zieht ins Halbfinale ein.
Das war ein schwarzer Freitagabend für die Fischtown Pinguins
Im Gegensatz zum ersten Aufeinandertreffen war die zweite Partie zwischen den Fischtown Pinguins und den Ravensburg Towerstars diesmal eine enge Angelegenheit. Die Pinguins lieferten den Ravensburgern eine große Schlacht. Sie zeigten von der ersten Sekunde an, dass sie das 1:8 aus der ersten Partie vergessen machen wollten. Die 3350 Fans trieben ihre Mannschaft an. "Wir haben keinen Grund, uns zu bemitleiden. Wir waren die bessere Mannschaft. Wir müssen das Positive aus dem Spiel mitnehmen. Es ist noch lange nicht vorbei", meinte Trainer Mike Stewart nach dem Spiel.
Chris Straube brachte die Pinguins in der zehnten Minute in Führung, der Ravensburger Marko Friedrich glich sieben Sekunden vor der ersten Pause aus. Im zweiten Abschnitt brachten Frederik Cabana und Lukas Slavetinsky die Towerstars zweimal in Führung, doch die Bremerhavener bauten weiter mächtig Druck auf und Sergei Stas und Marian Dejdar glichen jeweils wieder aus.
Diesen Dampf konnten die Fischtown Pinguins im Schlussdrittel nicht aufrechthalten. Das Spiel war von diesem Zeitpunkt an völlig offen, bis ein ganz unglückliches Tor das Spiel entschieden hat. Der Ravensburger Frederik Cabana hatte die Scheibe von jenseits der Grundlinie einfach mal aufs Tor geschossen, wo sie an den Schlittschuh von Andrei Teljukin sprang. Torhüter Brett Jaeger wollte sie nach hinten wegspielen, aber sie ging ins eigene Tor. "Das war ägerlich, aber insgesamt haben wir gut gespielt. Wir waren viel besser in der Abwehr und in der neutralen Zone als im ersten Spiel. Das macht Mut", sagte der Torwart.
Sofort nach dem Spiel machten sich die Pinguins wieder auf die Rückreise nach Ravensburg, wo am Sonntag Spiel drei stattfindet.
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