25. Februar 2013, 19:15 Uhr | RB TV
Werder Bremen
Gedrückte Stimmung nach der herben 1:6-Niederlage gegen den FC Bayern. Für die Spieler hieß es am Tag danch: Lockeres Training und Auslaufen am Weserwehr. Doch einer fehlte. Thomas Schaaf. Der Trainer ließ sich am Tag nach der Blamage nicht am Trainingsplatz blicken. "Er ist dienstlich unterwegs", hieß es aus Werders Pressestelle. Trotz der Riesen-Pleite will Stürmer Nils Petersen in Bremen bleiben.
Video: Nils Petersen will in Bremen bleiben
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Von großen Titel und dem ganz großen Geld kann man in Bremen derzeit nur träumen. All das könnte Nils Petersen beim FC Bayern München haben. Von dort ist er seit Saisonbeginn an die Bremer ausgeliehen, aber zurück will er nicht, obwohl seine jetzige Mannschaft am Samstag beim 1:6 regelrecht vorgeführt wurde. "Ich habe immer meine persönlichen Entscheidungen aus dem Bauch heraus getroffen. Ich habe viele schöne Momente in den acht Monaten hier gehabt und die überwiegen. Es ist ein angenehmes Arbeiten und wenn noch ein paar Punkte dazu kommen ist es noch viel angenehmer.
Gegen die übermächtige Bayern gestaltete Werder Bremen das Spiel exakt 25 Minuten offen, doch dann nahm das Schicksal seinen Lauf. "Wir hatten nicht dieses Selbstbewusstsein der Bayern", analysierte Trainer Thomas Schaaf. Die Rote Karte für Innenverteidiger Sebastian Prödl kurz vor der Halbzeitpause brach den Bremern dann völlig das Genick. "Es war sicher ein Körperkontakt vorhanden, aber ich denke, man muss in der Situation nicht so einfach fallen. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl gibt es da keine Rote Karte", sagte Prödl.
Video: Aaron Hunt
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Werder wirkte in allen Bereichen mutlos, der Glaube an eine Überraschung fehlte komplett. In der Defensive waren die Bremer naiv. Die ersten beiden Gegentore fielen als die Bayern in Überzahl im Strafraum agieren konnten. Das 1:4 durch Kevin de Bruyne verkam nahezu als Randnotiz. Ein Gutes hattes es aber: Für Bayern-Keeper Manuel Neuer war es das erste Gegentor in der Rückrunde und nach 586 Bundesliga-Minuten.
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