Werder Bremen
Holger Stanislawski soll nicht Nachfolger von Thomas Schaaf als Trainer von Werder Bremen werden. Das bestätigte am Sonntag Werders Sportchef Thomas Eichin. Stanislawski war als Kandidat wieder ins Gespräch gekommen, nachdem er am Samstag überraschend beim 1. FC Köln zurückgetreten war.
Holger Stanislawski kennt Thomas Eichin aus Köln.
Als Werders Sportchef Thomas Eichin noch Trainer der Kölner Haie war, ist er oft im Kölner Fußball-Stadion Holger Stanislawski begegnet. Man kennt sich gut und deswegen wurde Stanislawski auch schnell mit den Bremern in Verbindung gebracht, als sie mit der Suche nach einem Nachfolger für Thomas Schaaf begannen. Stanislawski dementierte jeden Kontakt zu Werder und daran hat sich auch jetzt nichts geändert, nachdem er seinen Job bei den Kölnern aufgegeben hat.
"Seit Rücktritt hat mich selbst überrascht", so Thomas Eichin, "aber diese Personalie hat überhaupt nichts mit Werder Bremen zu tun. Damit bleibt die Bremer Situation unverändert. Man hat einen Wunschkandidaten und wird sich in zwei bis drei Wochen entscheiden.
Nach der "einvernehmlichen" Trennung saß Schaaf beim letzten Bundesliga-Spiel der Saison in Nürnberg das erste Mal seit 14 Jahren nicht auf der Werder-Bank. Verantwortlich in Spiel eins nach der Schaaf-Ära waren die Co-Trainer Wolfgang Rolff und Matthias Hönerbach. Half auch nichts. Werder unterlag mit 2:3 und blieb somit 13 Spiele in Folge ungeschlagen.
Bislang wurden als mögliche Kandidaten immer wieder Heiko Vogel (früher FC Basel), Steffen Freund (Co-Trainer Tottenham Hottspur), Mike Büskens (Ex-Trainer Greuther Fürth) und Stefan Effenberg genannt. Mit dem Ex-Nationalspieler spielte Eichin gemeinsam bei Borussia Mönchengladbach, allerdings soll Effenberg aufgrund mangelnder Erfahrung nur Außenseiter-Chancen besitzen.
Wer wird Nachfolger von Thomas Schaaf?
Werder Bremen hat bereits einen Nachfolger im Visier. Eichin befindet sich offenbar bereits in Verhandlungen mit dem Favoriten. "Es gibt einen Wunschkandidaten. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen", sagte der Sportchef. Namen wollte Eichin aber erneut nicht kommentieren.
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