Werder Bremen
Am vorletzten Spieltag der Saison empfängt Werder Bremen am Samstag Eintracht Frankfurt. Während der Aufsteiger gute Chancen hat, in der kommenden Saison international zu spielen, stecken die Bremer tief im Abstiegssumpf – und mit ihnen noch drei weitere Teams. Angesichts der engen Konstellation im Tabellenkeller, wollte sich Trainer Thomas Schaaf am Tag seines 14-jährigen Dienstjubiläums auch lieber auf die Aktualität als auf die Rückschau konzentrieren.
Video: Thomas Schaaf zu seinem Dienstjubiläum
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"Man versucht, die Aufgaben, die jetzt vor uns liegen vorzubereiten, so dass wir morgen ein erfolgreiches Spiel ablegen können. Das geht mir durch den Kopf", wiegelte Schaaf den Jahrestag ab. Desweiteren fügte er hinzu:"14 Jahre sind eine lange Zeit, aber für mich ist jetzt nicht der Punkt, an solche Dinge Zeit zu verschwenden." Noch ist unklar, wer Greuther Fürth in die zweite Liga begleitet und wer in die Relagation muss. Auch Fortuna Düsseldorf, der FC Augsburg und 1899 Hoffenheim machen sich noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt. Von dem abstiegsgefährdeten Quartett hat Werder Bremen die beste Ausgangssituation. Der Tabellenvierzehnte hat mit 33 Punkten drei Zähler mehr als Düsseldorf und Augsburg. Hoffenheim, derzeit auf Rang 17 in der Tabelle hat 27 Punkte.
Video: Felix Kroos
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Ein Punktgewinn könnte den Bremern reichen, wenn gleichzeitig Düsseldorf oder Augsburg eine Niederlage kassieren. Wenn Werder das Heimspiel gegen die Eintracht gewinnt und die Konkurrenten verlieren, spielen die Bremer auch in der nächsten Saison im Fußball-Oberhaus. Doch einen Heimsieg gab es im Weser-Stadion zuletzt vor über drei Monaten. Die Bremer sind inzwischen seit elf Spielen ohne Sieg. Und Werders Gast am Samstag hat auch noch einiges vor.
Eintracht Frankfurt liegt mit 49 Punkten und Rang fünf in der Tabelle voll auf Europa League-Kurs. Der Aufsteiger braucht aber noch einen Sieg, um nächstes Jahr definitiv international spielen zu können. "Wir spielen klar auf Sieg! Wir wollen das Ding festmachen. Da kümmert es uns nicht, was die Bremer für Aufgaben zu erledigen haben. Wir wollen in den Europa-Pokal und das zählt", gibt Mittelfeldmann Sebastian Rode die Marschroute der Frankfurter vor, die noch um den Einsatz ihres Torjägers Alexander Meier bangen müssen.
Video: Thomas Schaaf zur Diskussion um sein Amt
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Aber auch Thomas Schaaf interessiert sich nicht für die Ziele der anderen: "Wir wollen uns morgen erst einmal um unsere Dinge kümmern. Ich hoffe, dass wir so ins Spiel finden wie letzte Woche, dass wir das Selbstvertrauen haben, die eigenen Dinge umzusetzen."
Unabhängig vom Ausgang der Partie gegen Frankfurt könnte das Spiel am Samstag das letzte Heimspiel von Schaaf als Werder-Trainer sein. Der Trainer steht seit Wochen in der Diskussion. Inzwischen ist es nicht mehr völlig undenkbar, dass die Zusammenarbeit zwischen Werder Bremen und Thomas Schaaf nach Saisonende ein vorzeitiges Ende finden könnte. Schaaf selbst zeigte sich davon unbeeindruckt: "Ich bin sehr auf die Partie gegen Frankfurt fokussiert. Alles andere spielt keine Rolle", erklärte der 52-Jährige. Auch bei den Profis sollen die Spekulationen kein Thema sein. "Alles, was drumherum kommentiert und interpretiert wird, kommt nicht an die Mannschaft heran."
Die personelle Situation hat sich bei Werder im Laufe der Woche wieder entspannt. Zlatko Junuzovic und Aleksandar Ignjovski sind wieder fit und stehen im Kader, der somit identisch mit dem Aufgebot der Vorwoche ist. Es ist anzunehmen, dass Thomas Schaaf dieselbe Startelf auf den Platz schickt, wie gegen Hoffenheim. Größtes Fragezeichen wäre dann, ob der wieder genesende Junuzovic Kroos aus der Startelf verdrängt, um gemeinsam mit Bargfrede die Abwehr zu stabilisieren oder ob der Youngster den Vorzug erhält.
Werder Bremens Kader für das Spiel gegen Frankfurt:
Mielitz, Strebinger - Pavlovic, Lukimya, De Bruyne, Fritz, Schmitz, Hunt, Prödl, Junuzovic, Ignjovski, Kroos, Akpala, Sokratis, Gebre Selassie, Petersen, Yildirim, Bargfrede.
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