Fußball und Freundschaft
2006 wurde der One Nation Cup in Bremen geboren. Als Ergänzung der Fußball-Weltmeisterschaft, gab es damals ein Jugend-Turnier mit Teilnehmern aus aller Welt im Sportgarten. Jetzt gab es schon die vierte Ausgabe. Nach 2008 in Südafrika ging das Turnier für Jugendliche aus aller Welt wieder auf Tournee: dieses Mal ins türkische Izmir.
Video: Die Bremer Siegerinnen feiern
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Das Sportliche zuerst: Deutschland – oder besser: Bremen – ist Weltmeister. Zumindest gilt das für den One Nation Cup. Dort hat sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen das Bremer Team gewonnen. Die Jungs hatten im Finale keine Probleme und schlugen die Jugendmannschaft aus Izmir gleich mit 4:0. Bei den Mädchen war es spannender: Sie mussten gegen das Team aus der Schweiz ins Elfmeterschießen, umso größer war der Jubel danach.
"Ein Erlebnis, das man nie wieder vergessen wird", findet die 15-Jährige Nina. Und das nicht, weil Ihre Mannschaft gewonnen hat, sondern wegen der Erlebnisse drumherum. "Normalerweise hört man auf dem Platz ja nur Deutsch, aber hier sind so viele andere Sprachen. Hier lernt man so viele Kulturen kennen." Und darum geht es ja eigentlich beim One Nation Cup. Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 hatten die Organisatoren Marco Bode und Uli Bade das Turnier erfunden und im Bremer Sportgarten erstmals veranstaltet. Das Motto: "Play Football – Win Friends." Spiele Fußball und gewinne Freunde dazu.
In diesem Jahr waren Jugendlich aus zehn verscheidenden Ländern dabei. Von China bis Neuseeland, von Aserbaidschan bis Japan. Kulturen, mit denen die Jugendlichen ohne den One Nation Cup vielleicht nie in Kontakt gekommen wären. Im Idealfall läuft es dann so wie beim 20-jährigen Mert aus Izmir, der in diesem Jahr an der Seitenlinie den Stadionsprecher macht. Vor fünf Jahren war er selbst beim One Nation Cup in Südafrika dabei. Danach war in ihm das Interesse für andere Länder geweckt. Im kommenden Jahr fängt er sein Studium in Berlin an.
Jens Böhrnsen (Mitte) mit der Bremer Delegation und den türkischen Gastgebern.
In jedem Fall soll es den One Nation Cup weiter geben. 2015 in Bremen ist schon fest eingeplant. Bürgermeister Jens Böhrnsen, der derzeit mit einer Delegation in Izmir, unterwegs ist, bekam jedenfalls bei der Abschlussparty den größten Pokal überreicht. Als Staffelstab für das nächste Turnier. Und auch 2017 haben die Organisatoren schon im Blick. Südafrika wäre eine Möglichkeit, Marco Bode könnte sich aber auch Neuseeland oder die USA vorstellen.
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