12. März 2013, 19:15 Uhr | RB TV und NDR/RB
Sportblitz
An diesem Wochenende hat der Bremer Turnverband die 41. Bremer Landesmeisterschaft der Rhythmischen Sportgymnastik ausgetragen. Vorjahressiegerin Aleksandra Zapekina von Bremen 1860 sicherte sich auch in diesem Jahr den Titel in der Meisterklasse. Hierbei kamen erstmals die jüngsten Neuerungen des internationalen Regelwerks zum Tragen.
Video: Neue Regeln bei der Rhythmischen Sportgymnastik
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Alle vier Jahre wird das bestehende Regelwerk der Rhythmischen Sportgymnastik überprüft und modifiziert. Vor zwölf Jahren waren noch 18 verschiedene Schwierigkeitselemente im Prüfungswerk vorgesehen. Im Laufe der Jahre wurden diese auf neun reduziert. Zu den Schwierigkeitselementen gehören beispielsweise Sprünge, Stände, Pirouetten oder akrobatische Elemente. Die letzte Änderung des Regelwerks fand nun nach den Olympischen Sommerspielen in London 2012 statt. Die wichtigste Neuerung war dabei die Einführung von Tanzschritten. Der gesamte Auftritt soll tänzerischer gestaltet werden. Dies gilt insbesondere für die Übergänge zwischen den einzelnen Elementen. Der Verband möchte mit dieser Maßnahme die Attraktivität für die Zuschauer weiter erhöhen.
"Entsprechend der Musik, entsprechend dem Genre sollen diese Tanzschritte eingebaut werden", erklärt Landestrainerin Birgit Passern. Um die neue Vorgabe entsprechend umsetzen zu können und sich Anregungen zu holen, wurden zu den Übungseinheiten unter anderem eine Tänzerin vom Grün-Gold Club Bremen und eine Tanzpädagogin eingeladen. Die tänzerische Komponente stelle gerade für manche der jungen Mädchen eine große Herausforderung dar, weil es hierfür erforderlich sei, stärker aus sich herauszugehen. "Wenn die Kinder noch mit den Geräten kämpfen und auf einmal auch noch Hüfte, Augen und Ausdruck betonen sollen, ist das schwer für die Kinder", berichtet Birgit Passern. "Aber es gibt auch ein paar Mädchen, die von Natur aus diese tänzerische Begabung in sich haben und die machen das inzwischen schon ganz gut."
Aleksandra Zapekina ist von den Regelneuerungen begeistert: "Es ist schon anders als vorher. Letztes Jahr war Element nach Element und nun darf ich zwischendurch auch tanzen und das gefällt mir sehr gut." Die Umstellung hin zu einer stärkeren tänzerischen Ausrichtung der Choreographie fiel der zweimaligen Bremer Sportlerin des Jahres nicht schwer: "Ich finde die Choreographie dadurch viel aufregender", so Zapekina. "Ich empfinde es als angenehmer mit Tanzschritten zu arbeiten." In der Trainingsarbeit achtet die 21-Jährige inzwischen natürlich auch verstärkt auch das Tanzen. "Wir üben nicht nur die Grundschritte, sondern auch richtige Tanzschritte. Wir wollen nicht nur mit der Hüfte wackeln", erzählt Aleksandra Zapekina. Sie versuche die Übungen so zu gestalten, dass die Zuschauer denken: "Wow, die können inzwischen ja auch Tanzen und nicht nur Gymnastik", wie sie schmunzelnd hinzufügt.
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