Werder Tischtennis
Am Sonntag können Werders-Tischtennis-Herren den größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte perfekt machen und ins Finale um die deutsche Meisterschaft einziehen. Nach dem 3:0 -Sieg im Playoff-Halbfinal-Hinspiel über Rekordmeister Borussia Düsseldorf, reicht es den Bremern am Sonntag in Düsseldorf eines der drei Spiele oder fünf Sätze zu gewinnen. "Die Anspannung ist riesengroß", verriet Werders Team-Manager Sascha Greber im Interview.
Werder-Team-Chef Sascha Greber
Radio Bremen: Wie groß ist die Anspannung vor dem Rückspiel?
Sascha Greber: Die ist natürlich groß. Wir haben jetzt mit dem guten Hinspiel-Ergebnis (3:0 und 9:4 Sätze) einen Riesenschritt gemacht und jetzt sind wir ganz kurz davor, das Finale in der Fraport-Arena in Frankfurt zu erreichen und da ist die Anspannung natürlich riesengroß: Denn uns fehlt ein einziges Spiel oder fünf Sätze um ins Finale einzuziehen.
Radio Bremen: Ist es denn schwieriger oder ist es leichter, wenn man mit einem Bein schon im Finale steht? Wie ist das für den Kopf?
Sascha Greber: Ja, wir haben uns ja gleich am nächsten Tag zum Mittagessen getroffen und da haben wir sofort gemerkt, dass wir die Spieler auf gar keinen Fall runterholen müssen von irgendwas. Jeder der Spieler, wir und das Umfeld wissen: Es ist ein kleiner Schritt getan, aber noch nicht mehr. Deswegen ist natürlich schön, dass wir so eine gute Ausgangslage geschaffen haben. Aber jedem war am nächsten Tag sofort klar, dass wir noch ein ganz, ganz schweres Spiel in Düsseldorf vor uns haben.
Radio Bremen: Düsseldorfs Manager sagte, dass er die Chance seines Teams, den Finaleinzug doch noch zu schaffen, auf fünf Prozent schätzt. Wie seht Ihr das? Wie groß ist Eure Chance?
Sascha: Greber: Ich möchte das nicht in Prozenten ausdrücken. Ich denke, dass wir in den letzten zwei Wochen sehr, sehr gut gearbeitet haben. Ich denke, die Form, die wir gegen Düsseldorf im Heimspiel hatten, die haben wir konserviert und die können wir auch jetzt in Düsseldorf wieder an den Tisch bringen. Daher glaube ich, dass wir in dieser guten Verfassung schon sehr, sehr schwer 3:0 zu schlagen sind.
Radio Bremen: Was wird denn ausschlaggebend sein?
Sascha Greber: Das ist zum einen die Tagesform und das ist zum anderen natürlich auch die Mannschaftsaufstellung. Da wird jetzt gepokert. Jeder hofft auf sein Wunsch-Aufeinandertreffen. Aber nicht zuletzt haben wir auch eine sehr gute Mannschaft und wir sind in der Lage, dass gegen Borussia Düsseldorf zu schaffen.
Radio Bremen: Bei einer Niederlage könnte Borussia Düsseldorf erstmals seit fünf Jahren nicht Deutscher Meister werden - die werden sich wohl nach Leibeskräften wehren, oder?
Sascha Greber: Uns ist bewusst, dass Düsseldorf mit Timo Boll und Patrick Baum zwei Spieler in der Mannschaft haben, die natürlich in der Lage sind, ihre Spiele zu gewinnen. Aber wir haben mit Chuang die Nummer sechs der Weltrangliste in der Mannschaft und mit Adrian Crisan die Nummer 18. Die haben jetzt gezeigt, dass sie in der Lage sind, dagegen zu halten. Düsseldorfs Nummer drei, Ricardo Walther, muss natürlich auch noch seinen Punkt machen da sehe ich unsere große Chance, dass wir da einen großen Vorteil haben an dieser Position.
Werder siegt mit 3:0 im Playoff-Hinspiel über Borussia Düsseldorf
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