9. November 2012, 19:02 Uhr
Bremer Rennverein
Der Bremer Rennverein plant eine weitere Saison mit Galopprennen. Die Mitglieder haben auf einer Versammlung am Donnerstagabend beschlossen, dass es auch im Jahr 2013 Pferderennen in der Vahr geben soll. Sechs Renntage sollen demnach stattfinden. Der Saisonstart ist möglicherweise an Ostern.
Nach fünf Renntagen 2012 soll es im kommenden Jahr sogar einer mehr sein.
Im Oktober dieses Jahres stand der Rennverein vor dem Aus. "Den ersten Doppelrenntag in der Geschichte der Bremer Rennbahn", kündigte Präsident George C. Muhle jetzt an und sprach dabei von einem echten "Überraschungs-Ei". Die Mitglieder hätten die Weichen dafür gestellt. Drei Maßnahmen nannte der Verein in einer Pressemitteilung: Die Kosten für die Pflege der Anlage von 150.000 pro Jahr sollen gesenkt werden. Der Verein will dafür sorgen, dass nach den Renntagen selbst eine schwarze Null steht. Außerdem will er mehr Mitglieder gewinnen.
Bis es so weit ist, soll der Rennverein umgekrempelt werden. Von einer radikalen Neustrukturierung ist die Rede. Für Mitte Februar 2013 ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung geplant. Neuwahlen stehen dann auf dem Programm, um mit neuen Leuten frischen Wind in den Verein zu bringen. "Der gesamte Vorstand wird die neuen Aktivitäten mit aller Kraft unterstützen", erklärte Muhle.
Bremer Rennverein
Der 1857 gegründete Verein hat derzeit 135 Mitglieder. Im Vorstand sitzen Präsident George C. Muhle (Versicherungs-Makler), Andreas Jacobs (Mäzen und Pferdezüchter), Johann Th. Pavenstedt (Versicherungs-Makler und Pferdezüchter), Christian Helms (Logistiker), Kurt Zech (Bauunternehmer) und Geschäftsführer Klaus Martin (Rechtsanwalt).
Der Bremer Rennverein zählt zu den ältesten in Deutschland. Ihm drohte aber das Aus, weil nicht genügend Geld da war. Allein in diesem Jahr steht ein Minus von 300.000 zu Buche. In den Vorjahren waren die Verluste sogar noch höher. Von der Stadt Bremen gab es 1,4 Millionen Euro für den Unterhalt der Rennbahn. Die sind inzwischen aber aufgebraucht. Um weiterhin in Bremen Galopprennen anbieten zu können, war der Verein auf der Suche nach neuen Sponsoren. Die hat er jetzt offenbar gefunden.
Die Bremer SPD hat den Rennverein jetzt aufgefordert, seine Finanzen offenzulegen. Die Betreiber der Rennbahn müssten Rechenschaft ablegen, wo staatliche Hilfen von ingesamt 1,4 Millionen Euro geblieben seien, sagte der SPD-Abgeordnete Klaus Möhle in der Radio-Bremen-Sendung "buten un binnen um 6".
Altes Team bleibt im Sattel
Rennverein vor dem Aus
Hintergrund
Letztes Pferderennen in der Vahr?, [4:39]
Bericht aus buten un binnen
Im Galopp zum Flop
Warum mit Pferderennen kein Geld zu verdienen ist
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