18. Mai 2013, 17:40 Uhr
Werder Bremen
Er war der beste Mann auf dem Feld: Kevin de Bruyne steuerte zwei Treffer bei.
Im ersten Spiel nach dem Ende der Ära Thomas Schaaf hat Werder Bremen auch das letzte Saisonspiel gegen den 1.FC Nürnberg mit 2:3 verloren. Auch die zwei Treffer durch Kevin de Bruyne reichten am Ende nicht aus. Damit bleiben die Grün-Weißen auch im 13. Spiel in Folge ohne Sieg. Vor dem Spiel gab Werder-Vereinspräsident Klaus-Dieter Fischer Details zur Trainerentlassung bekannt und stellte im Interview mit Radio Bremen klar, dass Mehmet Scholl definitiv nicht Trainer von Werder Bremen wird.
Es war ein ungewohntes Bild: Nach der "einvernehmlichen" Trennung fehlte Thomas Schaaf erstmals seit dem 15. Mai 1999 auf der Bremer Bank, doch sein Name war in aller Munde. Die Fans auf den Rängen sangen in Chören seinen Namen, zahlreiche Plakate wurden in die Höhe gehalten. Die Spieler machten sich sogar vor der Partie in grünen T-Shirts warm. Die Aufschrift: "Danke Thomas! Niemals geht man so ganz."
Interview Sebastian Prödl, [0:40]
Seine bisherigen Assistenten Wolfgang Rolff und Matthias Hönerbach setzten im ersten Spiel ohne ihren früheren Chef auf ein 4-4-2-System mit Raute im Mittelfeld und rückten damit vom zuletzt gespielten 4-2-3-1 ab. Neben Nils Petersen stand im Angriff Joseph Akpala erstmals seit dem 7. Spieltag in der Startformation. Und die Bremer fühlten sich wohl: Die Grün-Weißen in der Anfangsphase die klar aktivere Mannschaft. Sie spielten engagiert, standen kompakt und zeigten großen Kampfgeist. Die Nürnberger hielten sie gut in der eigenen Hälfte. Immer wieder war der Belgier Kevin de Bruyne Anspieltstation Nummer 1. Er war der beste Mann auf dem Feld mit den meisten Ballkontakten. In der 37. Minute traf der junge Belgier dann zum 1 zu 0 durch einen schönen Heber.
Audio: Interview Thomas Eichin
Einstellungen, Infos und Kommentare
Der ganz große Druck war in der Partie nicht zu spüren. Denn: Egal wie die Bremer spielten, sie würden Platz 14 nicht mehr verlassen. In der zweiten Hälfte war Bremen dann wie ausgewechselt. Eigentlich sollten sie mit dem Führungstreffer im Rücken doch gestärkt und selbstbewusst weiter spielen, doch es kam alles anders. Wie zuletzt in jedem Spiel. Die Konzentration, der Kampfgeist und die Kompaktheit aus der ersten Hälfte waren völlig über den Haufen geschmissen. Erst traf Per Nilsson zum 1:1-Ausgleich, später ging Nürnberg durch Sebastian Polter und Tomas Pekhart zwischenzeitlich mit 3:1 in Führung. Nur dank des herausragenden Belgiers Kevin de Bruyne konnten die Bremer noch Ergebniskosmetik betreiben. De Bruyne traf in der 89. Minute zum 2:3. Doch alleine konnte der junge Belgier die Partie auch nicht gewinnen. „Wir haben zu Beginn eine gute Leistung gezeigt und haben uns dann unnötig auf die Verlierstraße gebracht", schüttelte Thomas Eichin den Kopf.
Interview Nils Petersen, [1:00]
Die Bremer müssen sich jetzt für die neue Saison erstmal komplett neu ordnen. Nach anstrengenden letzten Wochen, haben sie erst vergangene Woche mit letzter Kraft den Klassenerhalt geschafft. Als nächstes steht die Trainerfrage auf der Tagesordnung. In einem Interview auf Bremen 1 hat Werder-Präsident Klaus-Dieter Fischer am Samstag das Gerücht um Mehmet Scholl aus der Welt geschaffen. "Mehmet Scholl ist ein hervorragender Fernsehkommentator, aber ich kann es ausschließen, dass er bei uns Trainer wird."
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