4. Mai 2013, 17:40 Uhr
Werder Bremen
Der große Befreiungsschlag ist Werder Bremen nicht geglückt. Nach dem 2:2 gegen die TSG Hoffenheim bleiben die Bremer nun elf Spiele in Folge ohne Sieg. Werder ging dank eines Elfmeters durch Aaron Hunt und einem Tor von Kevin de Bruyne mit 2:0 in Führung - gab in den letzten Minuten der zweiten Hälfte das Spiel aber komplett aus der Hand. Während die Bremer in der Tabelle immerhin noch oberhalb der Abstiegsränge stehen, besitzen die Hoffenheimer nur noch eine minimale Chance auf den Klassenverbleib.
Werder Bremen musste am Ende eine unglückliche Niederlage einstecken.
Interview Thomas Schaaf, [2:20]
Die Bremer waren eigentlich schon auf der Ziellinie. Werder führte bis zur 86. Minute, ehe das Spiel kippte und zwei Tore durch den Hoffenheimer Sven Schipplock den Ausgleich bedeuteten. Die Zuschauer hatten ihre Mannschaft von Beginn an angetrieben und einen Traumstart wie noch nie in einer Saison erlebt. Die Werder-Fans feierten ein schnelles Tor nach nur zwei Minuten, das die Nerven der Fans und die der Spieler beruhigte. Aaron Hunt verwandelte seinen Strafstoß sicher, den er selber nach einer Attacke von David Abraham nach nur 20 Sekunden herausgeholt hatte. In der 24. Minute schlug dann auch noch der Belgier Kevin de Bruyne zu. Werder wirkte in der Anfangsphase frisch, motiviert, angriffslustig und immer auf der Lauer nach Kontern.
Interview Sebastian Mielitz, [1:05]
Doch es nutzte alles nicht. Die Bremer schafften es nicht, den Vorteil länger als 85 Minuten zu nutzen. Am Ende brachen sie komplett ein. Sie spielten die Kontermöglichkeiten nicht aus und kassierten so die zwei bitteren Gegentreffer. "Es ist bitter gelaufen. Schade", sagte Aaron Hunt nach dem Spiel. Trainer Thomas Schaaf findet, dass man der Mannschaft aber trotzdem ein Kompliment machen muss. "Ich glaube die Mannschaft hat eine gute Leistung gezeigt. Sie hat mit Willen, Leidenschaft und Einsatz gespielt."
Audio: Interview Nils Petersen
Einstellungen, Infos und Kommentare
Spielerisch lief besonders in der zweiten Halbzeit nicht viel. Die Bremer waren gehemmt. Die Sorge schien größer zu sein dieses Spiel nicht zu verlieren, als es gewinnen zu wollen. Der auf der rechten Seite spielende Mittelfeld-Motor de Bruyne ragte wieder einmal heraus. Der für den erkrankten Zlatko Junuzovic im linken Mittelfeld auflaufende Özkan Yildirim zeigte zumindest einige gute Ansätze.
Audio: Interview Thomas Eichin
Einstellungen, Infos und Kommentare
Fest steht: Auf die Fans kann sich Werder Bremen im Abstiegskampf voll und ganz verlassen. Die Atmosphäre hat sich in Bremen deutlich gewandelt. Nach den Unmutsbekundungen während der zurückliegenden Heimspiele, gab es am Samstag zur Ankunft des Mannschaftsbusses einen unglaublichen Lärm der Fans und sie feurten die Profis an. "Unterstützung statt Pfiffe" stand auf einem der Transparente - und das setzten die Anhänger eindrucksvoll um. Die Fans im Stadion waren in grün gekleidet, es gab zwischenzeitlich sogar eine Laola-Welle.
Alle geschockt: 2:2 im Weser-Stadion
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