19. Mai 2013, 10:31 Uhr
Werder Bremen
Holger Stanislawski wird nicht Nachfolger von Thomas Schaaf als Trainer von Werder Bremen. Geschäftsführer Thomas Eichin wies am Sonntag einen Zusammenhang mit Stanislawskis überraschendem Rücktritt beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Köln zurück. "Dass Stani zurückgetreten ist, hat mich selber überrascht. Das hat aber nichts mit Werder zu tun", sagte Eichin der Nachrichtenagentur DPA.
Sein überraschendes Aus in Köln hat für Spekulationen in Bremen gesorgt: Holger Stanislawski.
Stanislawski war in den vergangenen Tagen in einigen Medien als möglicher Nachfolger von Schaaf gehandelt worden. Er hatte allerdings selbst gesagt, er werde "definitiv" nicht Trainer in Bremen. Werder hatte sich am vergangenen Mittwoch vor dem letzten Bundesliga-Spieltag der Saison nach 14 Jahren von Schaaf getrennt. Die Kölner hatten am Samstagabend überraschend Stanislawskis Rücktritt bekanntgegeben.
Nach der "einvernehmlichen" Trennung saß Schaaf beim letzten Bundesliga-Spiel der Saison in Nürnberg das erste Mal seit 14 Jahren nicht auf der Werder-Bank. Verantwortlich in Spiel eins nach der Schaaf-Ära waren die Co-Trainer Wolfgang Rolff und Matthias Hönerbach. Half auch nichts. Werder unterlag mit 2:3 und blieb somit 13 Spiele in Folge sieglos.
Bislang wurden als mögliche Kandidaten immer wieder Heiko Vogel (früher FC Basel), Steffen Freund (Co-Trainer Tottenham Hottspur), Mike Büskens (Ex-Trainer Greuther Fürth) und Stefan Effenberg genannt. Mit dem Ex-Nationalspieler spielte Eichin gemeinsam bei Borussia Mönchengladbach, allerdings soll Effenberg aufgrund mangelnder Erfahrung nur Außenseiter-Chancen besitzen.
Wer wird Nachfolger von Thomas Schaaf?
Werder Bremen hat bereits einen Nachfolger im Visier. Eichin befindet sich offenbar bereits in Verhandlungen mit dem Favoriten. "Es gibt einen Wunschkandidaten. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen", sagte der Sportchef. Namen wollte Eichin aber erneut nicht kommentieren.
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