10. Mai 2013, 14:40 Uhr
Werder Bremen
Die Kritik von Werder Bremens Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer hat bei Trainer Thomas Schaaf offenbar keine Wirkung hinterlassen. "Ich bin sehr auf die Partie gegen Frankfurt konzentriert. Alles andere spielt keine Rolle", sagte der Coach des abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten.
Kurz nach seinem Amtsantritt hatte Schaaf am 11. Mai 1999 durch einen 1:0-Sieg gegen Schalke das Abstiegsgespenst an der Weser verjagt.
Gleichzeitig machte der 52-Jährige deutlich, dass die Spekulationen um seine Zukunft kein Thema bei den Werder-Profis sind. "Alles, was drumherum kommentiert und interpretiert wird, kommt nicht an die Mannschaft heran", sagte Schaaf. Fischer, der eigentlich als Schaaf-Vertrauter gilt, hatte via Bild-Zeitung mögliche Konsequenzen im Sommer angekündigt. "Nach der Saison werden wir hier jeden Stein umdrehen. Dann werden wir über Personen sprechen", wurde der 72-Jährige zitiert.
Fischer äußerte sich auch kritisch über Bereiche, für die Schaaf mitverantwortlich ist. "Wir haben es nicht geschafft, an die Europa League heranzurücken. Wir sind nicht glücklich mit den Einkäufen der letzten Zeit. Und nicht mit der Zuführung junger Spieler in den Profi-Kader. Beispiele sind Max Kruse und Dennis Diekmeier, die dann woanders ihren Weg gegangen sind. All das müssen wir diskutieren", kündigte Fischer an.
Deutlich genervter reagierte Sportchef Thomas Eichin zu den Spekulationen und Äußerungen. "Was diverse Zeitungen über diese Thema berichten, kann ich nicht ändern. Ich kann nichts mehr dazu sagen, ein unerträgliches Thema", schimpfte Eichin. Werder, das eigentlich um die internationalen Plätze mitstreiten wollte, ist zwei Spieltage vor dem Saisonende noch immer in Abstiegsgefahr. Der Tabellen-14. hat auf den Relegationsplatz 16 lediglich drei Punkte Vorsprung. Zudem kann Eintracht Frankfurt im Spiel am Samstag (15.30 Uhr) mit einem Sieg die Europa-League-Qualifikation perfekt machen. So könnte es für Schaaf, der vor 14 Jahren seinen Einstand als Werder-Trainer gab, das vorläufig letzte Heimspiel als Werder-Coach werden.
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