Kooperationsvertrag
Eine Nachricht, viele Kanäle: Journalisten von morgen müssen ihre Themen in Text, Bild und Ton aufbereiten. Das Internet stellt sie vor neue Herausforderungen. Radio Bremen und der Weser-Kurier arbeiten deshalb künftig bei der multimedialen Ausbildung des Nachwuchses enger zusammen.
Seminare, Blattkritik und vier Wochen Mitarbeit im anderen Medium stehen für die Volontäre im gemeinsamen Ausbildungsplan.
Texte schreiben, Videos drehen, Hörfunkbeiträge schneiden und Bildergalerien erstellen: So sieht der Arbeitsalltag für den journalistischen Nachwuchs beim Weser-Kurier und Radio Bremen aus. Die öffentlich-rechtliche Anstalt macht nicht mehr nur Radio und Fernsehen. Im Internet bietet sie auch programmbegleitende Informationen an. Ebenso gibt es den Weser-Kurier nicht mehr nur auf gedrucktem Papier.
Bei der Ausbildung wollen beide Medienhäuser ihr Know-How deshalb bündeln. Die Volontäre sollen künftig gemeinsam lernen, wie man Inhalt multimedial aufbereitet. Am Dienstag haben beide Häuser die Kooperation offiziell besiegelt.
Damit reagieren beide Medien auf die neuen Entwicklungen und Herausforderungen im Journalismus. Radio-Bremen-Intendant Jan Metzger und Dr. Ulrich Hackmack, Vorstand der Bremer Tageszeitungen AG, wollen den jungen Journalisten eine bessere Qualifikation mit auf den Weg geben. Sie meinen, dass die vernetze Ausbildung die berufliche Entwicklung fördern kann.
Konkret heißt das für knapp zwanzig Auszubildende: Ab dem kommenden Jahr wird jeder von ihnen vier Wochen im jeweils anderen Medienbetrieb mitarbeiten. Kan Nozawa, Volontär von Radio Bremen, sieht den kollegialen Austausch positiv: "Ich glaube es ist immer gut, eine andere Redaktion kennen zu lernen. Radio Bremen und der Weser-Kurier sind die beiden großen Medienbetriebe hier und da ist es natürlich schön, wenn man vielleicht gerade für Online-Projekte Synergien bilden kann".
Fast jeder der Volontäre hat schon vor dem Ausbildungsbeginn bei verschiedenen Medien Erfahrungen gesammelt – so wie Marcus Schuster. Der 30-Jährige ist kein "reiner Schreiber", wie er sagt. Eigentlich komme er aus der Fernseh-Ecke. Einmal bei 3nach9 hinter den Kulissen mitzuarbeiten, kann er sich deshalb gut vorstellen. "Oder ich gehe zum Radio, weil ich das eben noch nie gemacht habe. Dann könnte ich dort diese Lücke schließen."
Volontäre, Ausbildungsbeauftragte, Intendanz und Vorstand bei der offiziellen Unterzeichnung des Vertrags.
Yvonne Nadler, ebenfalls Volontärin beim Weser-Kurier, geht es genau so. Auch sie würde gerne einmal in die Radio-Welt reinschauen, einmal "on Air" im Studio stehen. "Wir haben hier eigentlich nur mit Zeitung oder Online-Videos zu tun". Von ihrer Zeit bei Radio Bremen verspricht sie sich, eine echte Rundumsicht zu bekommen: "Ich denke, das werden wir brauchen, weil wir online immer weiter ausbauen."
Denn: Gerade das junge Publikum treffen die Nachwuchs-Journalisten von Radio Bremen und dem Weser-Kurier vor allem – im Netz! Wer sie ansprechen will, wird sich auf Social Media Plattformen immer besser auskennen müssen und seine Themen für online aufbereiten. Neben Text gehören Bilder, Filme und Hörfunkbeiträge genau so dazu.
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