Sonstiges
Radio Bremen berichtet heute:
Hafenarbeiter sprechen von "Zwangsmitgliedschaft" bei Verdi
Ein Organisationsgrad von dem andere nur träumen: Rund 90 Prozent aller Mitarbeiter des Gesamthafenbetriebsvereins im Land Bremen, kurz GHBV, sind Mitglied der Gewerkschaft Verdi. Wie schafft Verdi es, hier so stark zu sein?
Radio Bremen-Recherchen bringen merkwürdige Vorgänge beim GHBV ans Tageslicht: Zeugen berichten heute (30.4.2013, 19.30 Uhr Radio Bremen TV) im Regionalmagazin „buten un binnen“, dass sie sich zum Gewerkschaftsbeitritt gedrängt fühlten. Sie schildern, wie sie nach dem Bewerbungsgespräch zum Betriebsrat geschickt wurden. Dort sei ihnen ein bereits weitestgehend vorbereiteter Aufnahmeantrag vorgelegt worden. Sofort sei das Gefühl aufgekommen: Ohne diesen Antrag zu unterschreiben, gibt es auch keinen Arbeitsvertrag.
Der Betriebsrat und der Geschäftsführer des GHB bestreiten, dass Druck aufgebaut wird. Das vorausgefüllte Formular würde erst vorgelegt, nachdem der Arbeitsvertrag schon unterschrieben ist. Den hohen Organisationsgrad erklären sie damit, dass die Gewerkschaft gute Tarifverträge abschließe.
Diese These wird von Hafenarbeitern „buten un binnen“ gegenüber bestritten. Die unterste Lohngruppe bekommt einen Stundenlohn von 7,81 Euro. Und die bekommen die Hafenarbeiter auch nur, wenn es auch Arbeit im Hafen für sie gibt; an ruhigen Tagen verdienen sie nichts. "Das wirtschaftliche Risiko wird so voll auf uns abgewälzt" beklagt ein Hafenarbeiter, der inzwischen bei Verdi ausgetreten ist.
Der Filmbeitrag von "buten un binnen" wird auch um 21.15 Uhr bei
"Panorama 3" im NDR/RB-Fernsehen gezeigt.
Frei zur Veröffentlichung bei Nennung der Quelle Radio Bremen.
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