Sonstiges
Radio Bremen Sendungen zur ARD-Themenwoche 2008:
"Mehr Zeit zu leben - Chancen einer alternden Gesellschaft"
Die ARD-Themenwoche 2008 rückt vom 20. bis 26. April den demografischen Wandel in den Mittelpunkt der Berichterstattung im Fernsehen, Radio und Internet. Paten der ARD-Themenwoche sind Alfred Biolek, Anne Will und Josefine Preuß.
Bereits zum dritten Mal stellt die ARD eine Programmwoche ganz unter ein Thema, das die gesamte Gesellschaft bewegt. Rund 2000 Beiträge widmen sich dem demografischen Wandel. Mit einem breiten, medienübergreifenden Programmangebot stellt sich die öffentlich-rechtliche ARD ihrer gesellschaftlichen Verantwortung.
Sendungen von Radio Bremen
Das Thema "Mehr Zeit zu leben - Chancen einer alternden Gesellschaft" wird in vielen regulären Radio Bremen-Sendungen im Hörfunk, im Fernsehen sowie auf den Internetseiten einen Schwerpunkt in dieser Woche bilden. Besonders hervorzuheben sind folgende Sendungen von Radio Bremen.
Aktionstag
Den Auftakt der Themenwoche bildet ein Aktionstag "Erfahrung ist Zukunft" am Sonnabend, 19. April, von 10 bis 15 Uhr im Foyer der Bremer "Glocke". Das Bundespresseamt der Bundesregierung und die Initiative "Erfahrung ist Zukunft" haben zahlreiche Bremer Verbände, Stiftungen, Vereine und Initiativen zusammengeholt, die sich in der "Glocke" vorstellen werden. Die Botschaft: Keine Angst vor dem Alter!
Die Besucherinnen und Besucher können sich über das vielfältige Angebot für Ältere in Bremen informieren, daneben gibt es Diskussions-runden und reichlich Kulturprogramm - und Radio Bremen ist dabei. Bremen Eins (11.20 und 12.45 Uhr) und das Nordwestradio (12.08 Uhr) werden sich live zuschalten.
Das Programm in der Themenwoche 20.-26. April (Auswahl)
Bremen Eins bietet beispielsweise am Dienstag, 22.4., einen besonderen Service für die Hörerinnen und Hörer. "Was tun zur Rentenvorsorge" heißt das Thema zwischen 15 und 16 Uhr. Dann wird die Vorsorgeexpertin Birgit Funke Rede und Antwort stehen. Beteiligung erwünscht! Der Mittwoch gehört dem Thema "Wohnen im Alter" und da besonders Wohnprojekten für Alt und Jung gemeinsam. Bremen Eins stellt verschiedene Wohnprojekte vor, Interviewgast wird Alexander Künzel sein, Vorstand der Bremer Heimstiftung, die in solchen Projekten eine Vorrei-terrolle einnimmt. Am Sonnabend steht ein besonderes Generationenproblem auf dem Programm: "Ist das Deine Oma? - Probleme älterer Eltern".
Bremen Vier hat ein Fragenkatalog zu den Chancen einer alternden Gesellschaft erarbeitet und fragt: Wie stellen sich 10-Jährige das Alter vor? Wie 20- und wie 30-Jährige? Wie verändert sich das Bild des Al-ters mit fortschreitendem eigenen Alter? Wie sichert man sich am besten für das Alter ab? Was muss man mit 20 schon über das Thema Ren-te wissen? Wie sieht die Welt in 25 bis 50 Jahren aus? Wie fühlt es sich an, 80 oder 90 Jahre alt zu sein: Wie verändert sich ganz konkret der Alltag, die Wahrnehmung, der Handlungsradius, die Sicht der Dinge? Wird Comedian Michael Mittermeier mit 70 noch auf der Bühne rumspringen? Und: Braucht die heutige Jugend eine stärkere politische Lobby, weil ihr droht, dass sie von der wachsenden Gruppe der Greisen übervorteilt wird?
Die Themenwoche der ARD wirft viele Fragen auf, von denen Bremen Vier täglich einige aufgreift, um Antworten zu liefern. Von "Rentnerde-mokratie" bis "Sex im Alter": Bremen Vier beteiligt sich mit interessan-ten Aspekten an der Diskussion - und geht das Thema auch ganz praktisch an.
Moderator Marcus Rudolph, der "Dicke" aus der Bremen Vier-Morgenshow "Der Dicke und der Dünne" beispielsweise weiß sehr genau, wo-von er spricht, wenn er vom Alter redet. Er hat bereits einen "Alterssimulator" getestet: eine Art Raumanzug, der mit Bleigewichten be-schwert ist und damit schwindende Muskelkraft vermittelt und Atemnot schneller herbeiführt, der hohe Tonfrequenzen filtert und das Hörver-mögen mindert, und der das Sichtfeld einengt und das Sehvermögen verschlechtert, was zusammengenommen wiederum das Gleichgewicht und die Orientierung stark beeinträchtigt. "Seit ich diese Erfahrung gemacht habe", so Marcus Rudolph, "habe ich deutlich mehr Geduld, wenn ich in der Supermarktschlange hinter einem älteren Menschen stehe und es deshalb langsamer vorangeht. Jetzt weiß ich, dass sie sich die größte Mühe geben und einfach auch nicht anders können."
Das Nordwestradio richtet beispielsweise am Mittwoch, von 9 bis 10 Uhr, seinen besonderen Blick auf das Thema demografischer Wan-del: Die Sprachforscherin Catja Timm wird in einem Interview der Frage nachgehen, wie Alter und alte Menschen in Sprache und Medien dargestellt werden. Am Freitag wird von 9 bis 10 Uhr Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für den Aufbau Ost, zur Abwanderung junger Menschen aus Ostdeutschland befragt. Im laufenden Programm wird es zudem täglich eine ganze Reihe von Beiträgen zum Thema geben: Über die Planung eines Mehrgenerationenprojekts in Bremen, über Arbeitnehmer, für die mit 65 noch lange nicht Schluss ist, wie Alte zum Senior Trainer ausgebildet werden, damit sie ihre Erfahrung gezielt weitergeben können, und wie sich Betriebe auf die Alterung ihres Personals ein-stellen.
Das Programm Funkhaus Europa wird sich in Reportagen, Collagen, Berichten und Interviews thematisch insbesondere der Lebenssituation älterer MigrantInnen in Deutschland annehmen. Was bedeutet das Alt-werden in einem "fremden" Land? Was gibt es zu lernen von den verschiedenen migrantischen Communitys in Bezug auf den Umgang mit den Großeltern? Stimmt es, dass MigrantInnen ihre Alten seltener ins Altersheim "abschieben" als Deutsche? Wie spielt sich das Leben in den Seniorenheimen ab, die mittlerweile speziell für MigrantInnen bzw. muslimische Einwanderer eingerichtet wurden? Gibt es die klassische migrantische "Großfamilie" noch, in der Jung und Alt in symbiotischer Harmonie miteinander leben? Wenn ja, wie gestaltet sich dieses
Zusammenleben? Darüberhinaus wird Funkhaus Europa in andere Länder schauen, um zu erfahren, wie dort ältere Menschen leben.
Zum Beispiel wie geht es in einer "typischen" türkischen/griechischen/italienischen Großfamilie mit mehreren Generationen unter einem Dach zu? Gibt es diese Großfamilie überhaupt noch, so wie viele sie klischeehaft im Kopf haben? Wo in Europa und in der Welt werden die Menschen besonders alt? Und woran liegt das? Ernähren sie sich anders? Bewegen sie sich mehr? Fühlen sie sich mehr angenommen als anderswo? Werden sie gebraucht? Was kann Deutschland von anderen Ländern und Kulturen lernen in Bezug auf die Lebensweise älterer Menschen und in Bezug auf das Miteinander der Generationen?
Radio Bremen Online beteiligt sich mit vielen Artikeln, Programmhinweisen und Mitmachaktionen an der Themenwoche. Die Online-Redaktion hat dazu eigene Beiträge unter http://themenwoche.ard.de/ eingestellt:
Zur alternden Belegschaft in Unternehmen zum Beispiel ein Interview mit Professor Sven Völpel von Jacobs University Bremen. Er sucht im Rahmen des "WISE Demographie Netzwerk" nach Lösungen für demographisch bedingte Personalprobleme in Unternehmen.
http://www.ard.de/themenwoche2008/arbeiten-lernen/alternde-arbeitnehmer/-/id=742956/nid=742956/did=746436/32c4zx/index.html
Im so genannten "Gemischten Doppel" werden einem Kind und einem Erwachsenen folgende Fragen gestellt: "Was war das schönste Erlebnis Eurer Kindheit (bisher)? Wenn Ihr einen Tag tauschen könntet - was würdet Ihr machen? Was wünscht Ihr Euch jeweils von der älteren/ jüngeren Generation?" Aus Bremen antworteten der 10-jährige Agit Demir und der 47-jährige Trainer Timmy (Jens Peter) aus dem Box-Club Fla-mingo Gym.
http://web.ard.de/galerie/content/tw08_gem_doppel/
Darüberhinaus wird das Thema einer älter werdenden Gesellschaft in Spielfilmen, unterhaltsamen Talkshows, informativen Features, aktuellen Magazinen oder packenden Dokumentationen aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Für einen breiten gesellschaftlichen Diskurs über den demografischen Wandel machen sich auch die Paten der ARD-Themenwoche, die Fernsehlegende Alfred Biolek, die Journalistin Anne Will und die Schauspielerin Josefine Preuß ("Türkisch für Anfänger" u. a.), stark. Die große Vielfalt der angekündigten Sendungen in Fernsehen und Radio richtet sich an ein breites Publikum von Jung bis Alt.
Berichten werden Das Erste, die TV- und Hörfunkprogramme von BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR und WDR, die digitalen TV-Kanäle der ARD, EinsFestival, EinsExtra und EinsPlus sowie arte, 3sat, PHOENIX und KI.KA.
Bundesweit zeigen zur ARD-Themenwoche Institutionen und Initiativen in rund 140 Dörfern, Städten und Metropolen, wie sie sich bereits heute auf die großen gesellschaftlichen Umwälzungen vorbereiten. Am Sonn-abend, 19. April, findet ein bundesweiter Aktionstag (www.aktionstag.ARD.de) statt, bei dem Städte und Gemeinden sowie Institutionen und Wohlfahrtsverbände Partner der ARD-Themenwoche sind. Der Aktionstag wird mit tatkräftiger Unterstützung des Deutschen Städtetags, des Deutschen Landkreistags und des Deutschen
Städte- und Gemeindebunds durchgeführt.
Mit voller Programmkraft widmet sich die ARD vom 20. April an eine Woche lang den Chancen unserer alternden Gesellschaft. Das Erste greift täglich einen der sechs inhaltlichen Schwerpunkte der ARD-Themenwoche auf (z.B. "Perspektiven des Zusammenlebens" und "Neue Ideen für den Lastenausgleich"). In aktuellen Sendungen (z.B. "Tagesthemen"), Magazinen, Dokumentationen und Reportagen (z.B. die Presenter-Reportage "Alt sein auf Probe"), Spielshows (z.B. Gene-rationenwettstreit im "Quiz mit Jörg Pilawa"), Talkformaten (z.B. "Hart aber fair") oder in Spielfilmen (z.B. "Mütter, Väter, Kinder" mit Katja Flint und Matthias Brandt) wird der demografische Wandel aus ganz unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.
Ein Wiedersehen mit bekannten TV-Rentnern gibt es im ARD "Morgenmagazin":
Am Sonntag, 20. April, präsentieren Alida Gundlach (65) und Sven Kuntze (66) das Frühstücksfernsehen im Ersten, gemeinsam mit Jo Brauner ("Tagesschau", 71), der ersten TV-Wetterfee Karla Wege (77), Sportreporter Dieter Kürten (73) und vielen anderen bekannten Gesich-tern.
Bereits gestartet sind die programmbegleitenden Angebote der ARD in Internet und Videotext. www.themenwoche.ARD.de greift in Reportagen, Interviews, Hintergrundberichten und Fotogalerien den demografischen Wandel auf. Online-Nutzer können sich durch Leserbriefe und Kommen-tare an der Diskussion beteiligen. Einen Blick in die Zukunft wirft der Multimediawettbewerb "tell.a.vision: Jung und Alt in 2050". Dabei sind Kinder, Erwachsene und Senioren aus ganz Deutschland aufgerufen, ihre Visionen für das Zusammenleben von Jung und Alt im Jahr 2050 auf kreative Weise zu präsentieren. Einen Überblick über die gesamte ARD-Themenwoche wird auch der ARD Text ab Seite 800 geben.
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