SZ Geschwister-Scholl/Bremerhaven
Die Schülerinnen Josephine Betzing (Moderation), Stephanie Brand (Kamera 1), Christine Goetz (Kamera 2) und Sarah Goetz (Kamera 2) hielten einige Momente des "Red Hand Days" mit der Kamera fest. Das Schneiden des Films lernten die Schüler von Silke Hellwig (Radio Bremen). Während das Filmen mit den Kameras und die Moderation schon recht gut funktionierten, stellten wir fest, dass das Schneiden eine ziemlich knifflige Angelegenheit ist. Bis wir das gesamte Material aufgearbeitet haben, wird es wohl noch ein wenig dauern. Deshalb freuen wir uns jetzt umso mehr, dass wir bereits einen Film fertig gestellt haben.
Wie kam es aber nun zum "Red Hand Day" am Schulzentrum Geschwister Scholl? Die Schülerinnen Hanna Miéville und Marleen Stempel erarbeiteten im vergangenen Schuljahr in ihrer Profilkurs-Arbeit das Thema: "Wie können ehemalige Kindersoldaten wieder in eine zivile Gesellschaft integriert werden?" Aus diesem Projekt heraus entstand der Gedanke, auch an unserer Schule den Kampf gegen Kindersoldaten zu unterstützen. Hanna und Marleen wurden somit zu den Initiatorinnen der "Aktion Rote Hand" an unserer Schule. Sie gewannen den neuen Bremerhavener Oberbürgermeister Melf Grantz als Schirmherren für die Aktion. Am 9. und 10. Februar 2011 haben sich an unserer Schule unterschiedliche Arbeitsgruppen mit dem Thema Kindersoldaten beschäftigt und in der Aula ihre Ergebnisse präsentiert. Viele rote Hände auf Papier werden dem Bremerhavener Oberbürgermeister Herrn Grantz überreicht, damit dieser sie an die nächst höhere Ebene übergibt. Die rote Hand ist das Protestsymbol gegen den Einsatz von Kindern in Kriegen.
Seit dem 12. Februar 2002 ist gemäß einem Zusatzprotokoll der UN-Kinderrechtskonvention der Missbrauch von Kindern als Soldaten verboten. Leider hat sich die Zahl der Kindersoldaten seither kaum verändert. Immer noch werden etwa 250 000 Kinder in den Kriegen der Erwachsenen ausgenutzt.
Um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, haben Kinder und Jugendliche die Aktion Rote Hand gestartet: Jung und alt sind aufgerufen, den UN-Politikern eine Botschaft zu schicken. Den Namen und die Stadt auf ein Blatt Papier. und als Ausdruck des Protestes ein Handabdruck mit roter Fingerfarbe darauf. Gemeinsames Ziel der weltweiten Aktion: Die Verantwortlichen sollen von den vielen roten Händen und Forderungen beeindruckt werden und handeln!
LG3 am Schulzentrum Geschwister Scholl
Medienkompetenz stärken
250 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 15 und 26 Jahren werden sich in den nächsten sechs Monaten im Unterricht intensiv mit den Themen Medienkompetenz im Allgemeinen und Radio Bremen im Besonderen beschäftigen. Sie nehmen an einem bislang in diesem Umfang einzigartigen Projekt namens "Radio Bremen in der Schule" teil. Mehr...
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