Schulzentrum Grenzstraße/Berufliches Gymnasium Wirtschaft
In der Sendung vom 24. Januar 2011 ging es unter anderem um folgende Themen:
1. Hospizplatz gesucht - das stationäre Angebot in Bremen ist äußerst knapp, die Nachfrage dagegen groß
2. Kostüme gesucht - das Bremer Theater plündert den Kostümfundus und verkauft die schönsten Stücke
3. Streit um den Länderfinanzausgleich - Geberländer bereiten Klage vor
Moderatorin der Sendung: Katja Pietsch
1. Hospizplatz gesucht
In dem Bericht ging es um die geringe Anzahl von Hospizplätzen im Land Bremen. Eine Studie hat ergeben, dass es für 100.000 Menschen nur zwei freie Hospizplätze gibt. Die anderen betroffenen Senioren werden in Krankenhäusern auf ihrem letzten Weg begleitet. In diesem Bericht wurden auch zwei Interviewpartner gezeigt, die genau diese Situation erleben. Eine Frau, die an Krebs erkrankt ist, wartet bereits seit einigen Monaten auf einen Platz zum Sterben im Hospiz. Ein älterer totkranker Mann hatte innerhalb von zwei Wochen einen Platz erhalten und betont, dass es für ihn ein großes Glück gewesen sei.
Der Bericht war emotional und hat die Zuschauer angesprochen, denn jeder kommt in das Alter, wo es dann auch um das Sterben geht und wo man sich über das Thema Gedanken machen muss. Unsere persönliche Einschätzung zu dem Bericht ist, dass es ein wichtiges Thema ist, das wesentlich öfter in den Medien angesprochen werden sollte. Das Mitgefühl gegenüber den Betroffenen ist sehr groß und hat uns sehr betroffen gemacht. Wir hoffen, dass der Bericht dazu beiträgt, die Anzahl der Hospizplätze in Bremen zu erhöhen.
Svenja, Saskia, Fabian und André
2. Kostüme gesucht
Der Bericht über den Verkauf von Kostümen aus der Kleiderkammer des Bremer Theaters war kurz und knapp bestückt mit Informationen. Die angebotenen Kostüme sind außergewöhnlich und passend für die bevorstehende Faschingszeit, für den alltäglichen Gebrauch sind sie nicht geeignet. Die Dialoge der Darsteller wirkten inszeniert und leicht ironisch und damit manchmal auch lächerlich. Das Auftreten des älteren Ehepaars war witzig, aber unrealistisch.
Monja, Anne, Angela, Hannes und Niklas
3. Streit um den Länderfinanzausgleich
Die Geberländer, wie zum Beispiel Hessen, Bayern und Baden-Württemberg, sind der Meinung, dass die Nehmerländer, darunter Berlin und Bremen, nicht genug sparen und Geld für unnötige Prestigeobjekte ausgeben. Sie fordern daher neue Verhandlungen und wollen, falls diese zu keinem vernünftigen Ergebnis führen, vor dem Bundesverfassungsgericht klagen. Für Hintergrund-Informationen zu diesem Thema wurde Bremens Finanzsenatorin Karoline Linnert interviewt. Während der Befragung stellte sich heraus, dass Frau Linnert zu Verhandlungen bereit sei, bisher aber noch gar nicht darauf angesprochen worden war. Sie sagte auch, dass Bremen bereits einen Sparplan aufgestellt hat und dass bis 2020 positive Ergebnisse erreicht werden. In dem Bericht und auch im Interview fehlten unserer Meinung nach Daten und Fakten und auch eine Statistik darüber, warum Bremen eigentlich Schulden machen muss. Die Gründe dafür wären interessant.
Ramona, Hendrik, Marten, Christian, Marco und Leif
Die Moderation
Die Moderatorin Katja Pietsch beginnt die Sendung mit einer freundlichen Begrüßung. Sie stellt die Themen vor und moderiert den ersten Bericht an. Hierbei wird der Inhalt des Berichtes kurz erläutert. Zweimal gibt es dann Nachrichten aus Bremen, Bremerhaven und dem Umland, präsentiert von einer zweiten Sprecherin. Die Moderatorin führt auch das Interview, in dieser Sendung mit der Bremer Finanzsenatorin. Die Sendung endet mit der Abmoderation. Insgesamt ist es eine lockere und sympathische Moderation, meiner Meinung nach manchmal etwas sprunghaft.
Anyos
Wie würden wir eine regionale Nachrichtensendung gestalten?
Unsere regionalen Nachrichten fangen mit einem aussagekräftigen Bild des Tages an, welches auch von den Zuschauern selbst gemacht sein sollte. Darauf würden die wichtigen Meldungen des Tages präsentiert werden. Zu wichtigen Themen gibt es ausführlichere Berichte. Um zu erfahren, was im prominenten Bereich in Bremen los ist, würde es die Rubrik "Klatsch und Tratsch" geben. Danach käme der regionale Sport mit Interviews und besonderen Leistungen. Wir berücksichtigen dabei auch kleinere Vereine. Es folgt der Veranstaltungskalender für den folgenden Tag mit Informationen zu Konzerten, Ausstellungen, Vorträgen und Feten. Zu guter Letzt kommt bei uns das Wetter. Dabei ist die Idee, wie sie bei buten un binnen umgesetzt wird (Zuschauer geben den Wetterbericht) wirklich gut.
Christian, Jannis, Malik, Christina und Janina
Die buten un binnen-Sendung vom 24. Januar 2011
Medienkompetenz stärken
250 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 15 und 26 Jahren werden sich in den nächsten sechs Monaten im Unterricht intensiv mit den Themen Medienkompetenz im Allgemeinen und Radio Bremen im Besonderen beschäftigen. Sie nehmen an einem bislang in diesem Umfang einzigartigen Projekt namens "Radio Bremen in der Schule" teil. Mehr...
Meldungen in Schlagzeilen
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