Schulzentrum Neustadt/Werkschule
Die Puppe muss umsorgt werden, wie ein echtes Baby - per Chip wird alles protokolliert
Die Baby-Bedenkzeit ist ein Projekt, in dem junge Männer und Frauen drei Tage und drei Nächte einen Babysimulator erhalten und ihn füttern, wickeln und auch pflegen müssen. Der Babysimulator ist per Chip betrieben und schreit auch in der Nacht, da alles realitätsgetreu ablaufen soll. Man erhält als Zusatz eine ID, mit der wir uns beim Baby „anmelden“ konnten, damit es erkennt, wer es gerade füttert oder wickelt. Um an diesem Projekt teilnehmen zu können, benötigt man eine Einverständniserklärung der Eltern und der Schule.
Dominik
Zu diesem Projekt wurden in der Klasse Interviews mit den Teilnehmern geführt.
Wie fandest du die Baby-Bedenkzeit und was hat dir besonders Spaß gemacht?
Die Baby-Bedenkzeit hat mir sehr gut gefallen und besonders spaß hat es mir gemacht, mit dem Baby shoppen zu gehen.
Was hat dir nicht so viel Spaß gemacht?
Nicht so viel Spaß gemacht hat mir das Wickeln und Bäuerchen-Machen mit dem Baby.
Würdest du die Baby-Bedenkzeit noch einmal mitmachen?
Ja, ich würde an der Baby-Bedenkzeit noch einmal teilnehmen, jedoch erst wenn ich älter bin.
Wie hat die Baby-Bedenkzeit deine Einstellung zu einem echten Baby verändert?
Durch die Baby-Bedenkzeit weiß ich nun, dass es anstrengend ist, für ein Baby zu sorgen und es zu pflegen, trotzdem bin ich weiterhin von Babys begeistert.
Was hast du durch das Projekt gelernt?
Dass es anstrengend ist, für ein Baby zu sorgen und es auch sehr an den eigenen Kräften zehrt.
Wie lange hattet ihr die Baby-Bedenkzeit?
Laut Plan sollte es eigentlich fünf Tage und vier Nächte dauern, da die Heizung bei uns in der Schule am ersten Tag aber ausgefallen ist, dauert das Projekt bei uns vierTage und drei Nächte Projekt, mit dem Baby allerdings nurzwei Tage und zwei Nächte.
Ich danke dir für das Interview.
Franziska und ihr Nachwuchs aus Plastik.
Die Fragen stellte Roxane
Baby-Bedenkzeit ist ein Projekt, in das Schüler gehen können, um etwas über den Umgang mit einem Säuglings zu erfahren. Es handelt sich dabei um Puppen, die mit einem Computerchip ausgestattet sind. Diese Puppen muss man mindestens für zwei Nächte bei sich behalten. Man bekommt zusätzlich noch einen Kinderwagen und Babyzubehör wie Windeln, Trinkflasche, Klamotten und ein Schnüffeltuch. Das Trinken und Pipimachen wird elektronisch durchgeführt. Um an diesen Projekt teilnehmen zu können, muss man eine Erlaubnis der Eltern mitbringen.
Dann kann es losgehen mit der Einführung. Man wird aufgeklärt, wie man das Baby halten soll, wie man mit dem empfindlichen Kopf umgehen soll, damit es keinen Genickbruch bekommt und was es für eine Verantwortung ist, sich um ein Baby zu kümmern. Wenn man weiß, wie man mit den Baby umgehen soll, findet die "Geburt" statt. Jeder bekommt eine Geburtsurkunde und darf seinem Baby einen Namen geben. Dann darf man das Baby die erste Nacht mit nach Hause nehmen. Ab da hat man die volle Verantwortung. Dann werden die Puppen wieder abgegeben und ihr Gesundheitszustand bewertet.
Franziska
Wie fandest du die Babybendekzeit, hat es dir Spaß gemacht?
Ich fand es sehr lehrreich, interessant, aber auch anstrengend. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich würde mich freuen, wenn ich dieses Projekt wiederholen könnte.
Was war denn nicht so toll?
Es war ab und zu sehr stressig, aber sonst hat mir eigentlich alles gefallen, ich wüsste nicht, was jetzt schlecht war.
Was hast du gelernt?
Ich habe gelernt, wie man mit einem Baby umgeht, das bedeutet im Großen und Ganzen: Wie man ein Baby wickelt, es füttert und wie man ein Baby behandeln sollte.
Wie hat dir das Babyprojekt geholfen, in deinem späteren Leben klar zu kommen?
Ich möchte erst später ein Baby haben, da mir die Verantwortung noch zu groß wäre und ich dieser Aufgabe noch nicht gewachsen bin.
Was hast du denn allgemein während der Baby-Bedenkzeit gemacht?
Wir haben in den ersten Tagen zwei Tagen gelernt, wie man ein Baby versorgt, dann haben wir die Geburt gefeiert und durften dann den kleinen Neuzugang mit nach Hause nehmen. Die Herausforderung war es, fast alle drei Stunden herauszufinden, was das Baby jetzt braucht. Das heißt, ob es gefüttert werden will oder die Windeln gewechselt werden müssen.
Ich danke dir für das Interview und für die Informationen, die du mir geben hast.
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