Deutsches Auswandererhaus Bremerhaven
Das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven hat heute seine neue Einwandererausstellung vorgestellt. Dafür hat das Haus einen Anbau mit mehr als 1000 Quadratmetern Ausstellungsfläche erhalten. Hier können Sie einen ersten Blick in die neuen Räume werfen.
Kern der neuen Ausstellung ist eine Ladenpassage aus dem Jahr 1973 – also dem Jahr in dem die Bundesrepublik das Anwerben von Gastarbeitern stoppte. In dem großen Raum hängen die 70er Kugellampen von der Decke, die Fassaden der Läden mit buntem Fliesenmosaik verziert und das Innenleben der Läden ist auch natürlich originalgetreu hergerichtet. In den einzelnen Geschäften finden die Besucher Dinge, die auf die einzelnen Lebensgeschichten von Einwanderern hinweisen, also z.B. die Trinkflasche eines polnischen Bergmanns, der sich mit seiner Familie im Ruhrpott niedergelassen hat, oder das Aussteuerkissen einer türkischen Gastarbeiterin, die 1969 nach Bremerhaven gekommen war, um in der Fischindustrie zu arbeiten. Insgesamt repräsentieren die 15 Biographien, auf deren Spuren die Besucher wandeln, 300 Jahre Einwanderergeschichte in Deutschland. Das ganze ergänzt die bisherige Ausstellung zur Auswanderung von Deutschland aus in die neue Welt nach Amerika. Und auch dort wurde teilweise umgebaut, um die Parallelen zu zeigen – nämlich dass die deutschen sich genauso in fremde Länder einleben mussten, wie die Einwanderer sich in Deutschland zurechtfinden mussten.
Migration in Deutschland
Das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven ist seit 2005 das Museum zum Thema Auswanderung. Seit dem 22. April zeigt es auch die Einwanderung nach Deutschland. Anhand von Biografien und persönlichen Erinnerungsstücken können Besucher nachempfinden, wie sich die Veränderung für die Familien anfühlt haben muss. Hintergründe und Berichte finden Sie hier in unserem Online-Dossier. Mehr...
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