Energiepolitik
Als die rot-grüne Bundesregierung das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Jahre 2002 auf den Weg brachte, läutete sie damit die Energiewende ein. Richtig an Fahrt gewannt die Umstrukturierung der Energieversorgung aber erst mit der Fukushima-Katastrophe im März 2011. Damals wurde beschlossen, dass der Atomausstieg Deutschlands bis 2022 vollzogen sein soll. Doch so einfach, wie anfangs gedacht, ist der Umstieg nicht. Wie steht es um die Energiewende? Und welchen Anteil an der Entwicklung hat die deutsche Energiepolitik?
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Interview mit Energie-Experten
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz soll reformiert werden, um die Energiewende doch noch zu schaffen. Der Strompreis soll nicht mehr so stark steigen – dafür sollen die Zuschüsse für erneuerbare Energien sinken. Ist das der richtige Weg? Fragen an den Energie-Experten Holger Krawinkel vom Bundesverband der Verbraucherzentralen. Mehr...
Reform des EEG
Die Energiewende stockt - deshalb soll das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus dem Jahr 2000 reformiert werden. Weil Energie immer teurer wird, sollte eine so genannte "Strompreisbremse" her. Am Donnerstag, 21. März 2013, diskutierte die Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder die Vorschläge. Mehr...
Was darf die Energiewende kosten?, [8:30]
Widerstand in Niedersachsen
Seit der Fukushima-Katastrophe ist klar, dass der Atomausstieg in Deutschland bis 2022 vollzogen sein soll. Doch der Netzausbau stockt und die Stromkosten steigen. Zudem regt sich Widerstand gegen geplante Freileitungen. Wie lässt sich die Energiewende dennoch voranbringen? Mehr...
Eigener Strom aus Syke
Um die Energiewende voranzutreiben und aktiv etwas gegen Atomstrom zu tun, nehmen inzwischen einige Bürger die Sache selber in die Hand. Dabei setzen sie auf ein uraltes Geschäftsmodell: Die Genossenschaft. In Syke beispielsweise hat die Genossenschaft "Bürger-Energie Syke" gerade ihre dritte neue Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Feuerwehr installiert. Mehr...
Strom wird teurer
Bundesweit steigt der Strompreis. Auch die Energieversorger im Nordwesten sind bei der kommenden Preisrunde mit dabei. Die Spanne der Preiserhöhung liegt zwischen 10 und über 13 Prozent. Die Stadtwerke Achim verlangen für ihren Strom ab 2013 beispielsweise 13,2 Prozent mehr. Hier gibt es einen Überblick: Mehr...
EWE verlangt 15 Prozent mehr für Strom
Interview zu Strompreisen
Rekordverdächtig: So stark sind die Strompreise noch nie gestiegen wie zum anstehenden Jahreswechsel. 190 Versorger ziehen die Preise an. darunter auch die Bremer SWB und die Oldenburger EWE. Sie rechtfertigen das mit der Ökostrom-Umlage. Das allein kann nicht der Grund sein, kritisiert Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Mehr...
Netzausbau
"Der Emsländer an sich ist ein Gemütsmensch. Er ist geduldig, zeigt sich einsichtig in die Belange der Obrigkeit und nimmt letztlich Vieles mit stoischer Ruhe hin." Wenn aber jetzt auch noch eine riesige Stromtrasse durch das Gebiet mit den vielen Kraftwerken führen soll, ist es vorbei mit der Emsländischen Gemütsruhe, sagt unser Kommentator Peter Kliemann. Mehr...
Mehr zum Streit um die Hochspannungsleitung
Steigende Strompreise
Die Energiewende ist nicht zum Nulltarif zu haben. Doch die steigende Ökostromumlage sorgt für heftige Debatten um den richtigen Weg. Die Regierung will die Förderung erneuerbarer Energien deshalb reformieren. Reicht das? Und werden die Kosten für die Energiewende gerecht verteilt? Klar ist auf jeden Fall: Die Verbraucher müssen bald tiefer in die Tasche greifen. Mehr...
Windenergie-Agentur
Die Windenergie-Agentur (WAB) kritisiert, dass Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) den Ausbau von Windparks und Biomassekraftwerken begrenzen will. Es sei nicht der richtige Weg, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) grundsätzlich infrage zu stellen. Dadurch wird nach Ansicht der WAB die Unsicherheit in der Branche immer größer. Mehr...
Neue kommunale Gesellschaft
Egal ob Gas, Wasser oder Strom – nichts davon liegt mehr in Bremer Hand. Seit Ende der 1990er Jahren wurden zahlreiche Betriebe, Einrichtungen und Unternehmen privatisiert. Das will die SPD jetzt rückgängig machen. Der Senat soll untersuchen, was in Bremen bei der Energieerzeugung möglich ist und wie das unter öffentlicher Regie gehen könnte. Mehr...
Wattenmeer Konferenz
Das Wattenmeer gehört seit drei Jahren zum Weltkulturerbe der Unesco. Doch die niedersächsische Nordseeküste ist auch eine wirtschaftlich wichtige Boomregion. Und die Offshore-Windenergie gilt als tragende Zukunftsbranche. Der Bau der Windräder belastet das Wattenmeer und seine Bewohner. Mehr...
Energieholding Osnabrück
Der Landkreis Osnabrück will seinen Strom künftig selbst produzieren. Geplant ist die Gründung einer Energie-Holding, die verschiedene Windpark-Gesellschaften gründen soll. Kommunen, Stadtwerke, Bürger und Landwirte sollten sich beteiligen, ebenso regional ansässige Kreditinstitute mit der Finanzierung der Projekte. Der Landkreis will den Großteil der geplanten Energie-Holding-Anteile halten. Mehr...
Interview David McAllister
Wie entwickeln sich die erneuerbaren Energien und wo muss das Stromnetz ausgebaut werden? Bundeskanzlerin Angela Merkel traf sich Mitte Juni 2012 mit den Länderchefs, um die weitere Umsetzung der Energiewende zu diskutieren. Nach dem Treffen sprach Radio Bremen mit Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister. Mehr...
Steigende Strompreise
Wohlfahrtsverbände warnen vor "Energiearmut" durch steigende Strompreise: Denn in den vergangenen Jahren ist der Strompreis für die Verbraucher um durchschnittlich zehn Prozent gestiegen. Auch durch die Energiewende. Für Hartz-IV-Empfänger eine zunehmende Belastung. Wie kann die Energiewende dennoch bezahlbar gestaltet werden? Mehr...
Energiewende Osterholz
Eine Energiewende im Kleinformat – das hat sich der Landkreis Osterholz vorgenommen. Bis 2030 möchte die Region unabhängig von den großen Energieversorgern sein und ihren eigenen Strom erzeugen – und das mit ausschließlich regenerativen Energien. Mit Biogas, Windkraft, Solarenergie und Umweltwärme will sich der Landkreis künftig selbst versorgen. Mehr...
Nach dem Atomausstieg
Als die rot-grüne Bundesregierung das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Jahre 2002 auf den Weg bringt, läutet sie damit die Energiewende ein. Richtig an Fahrt gewinnt die Umstrukturierung der Energieversorgung aber erst mit der Fukushima-Katastrophe im vergangenen Jahr. Bis 2022 soll der Atomsausstieg geschafft sein. Mehr...
Dossier: Energiewende
Bis 2022 sollen alle deutschen Atommeiler vom Netz genommen und durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Doch die Umstellung ist nicht leicht. Wie es jetzt um die Energiewende steht, erfahren Sie hier. Mehr...
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