Strom wird teurer
Bundesweit steigt der Strompreis. Auch die Energieversorger im Nordwesten sind bei der kommenden Preisrunde mit dabei. Hier gibt es einen Überblick, auf welche Mehrkosten sich die Kunden einstellen müssen.
Die Durchleitung von Strom wird laut Energieversorger deutlich teurer.
Die Spanne der Preiserhöhung liegt zwischen 10 und über 13 Prozent. So müssen Kunden der Osterholzer Stadtwerke ab dem 1. Januar 10,7 Prozent mehr zahlen. In Ottersberg im Landkreis Verden steigen die Stromkosten ab dem 1. Februar um rund zehn Prozent. Die Stadtwerke in Rotenburg verlangen zum Februar ebenfalls plus 10 Prozent, in Verden rechnen die Stadtwerke mit einem Aufschlag zwischen 11 und 12 Prozent. Die Stadtwerke Achim wollen für ihren Strom ab dem Jahreswechsel 13,2 Prozent mehr. Die Stadtwerke Delmenhorst liefern keinen Strom, sondern nur Gas.
Tipps für Verbraucher
"10 Tipps zum Anbieterwechsel" von der Verbraucherzentrale Bremen mit aktueller Strom- und Gaspreisvergleichsliste. Infos im Internet unter der Adresse verbraucherzentrale-bremen.de.
Sollten Kunden den Anbieter wechseln, empfiehlt die Bremer Verbraucherzentrale allerdings, nicht nur auf den Preis zu achten, sondern sich auch die vertraglichen Einzelheiten wie Kündigungsfrist oder Zahlungsmodus genau anzuschauen. Begründet wird die bevorstehende Preisrunde von den Energieversorgern mit Vorgaben der Bundesregierung. So belasteten allein die gestiegenen Abgaben zur Förderung der erneuerbaren Energien sowie höhere Durchleitungsgebühren den durchschnittlichen Stromkunden mit Mehrkosten von 56 Euro jährlich.
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