Offshore-Basis-Hafen
Die Wirtschaftsdeputation in Bremen hat am Mittwochabend einem Investitionspaket in Höhe von 30 Millionen Euro für die Windkraftindustrie in Bremerhaven zugestimmt. Auch der Bund und die Stadt Bremerhaven beteiligen sich daran. Das Geld soll unter anderem in den Ausbau einer Zufahrtstraße im südlichen Fischereihafen fließen.
Computergrafik vom geplanten Offshore-Basis-Hafen in Bremerhaven.
Ausserdem soll das Hinterland des geplanten Schwerlasthafens für Windkraftanlagen mit dem Programm erschlossen und weitere Flächen für Firmenansiedlungen geschaffen werden. Der Bremer Senat hatte das Projekt am Dienstag auf den Weg gebracht. Bremen und Bremerhaven suchen einen privaten Investor für den geplanten Offshore-Basis-Hafens. Die Kosten dafür sind mit rund 200 Millionen Euro veranschlagt. Das Investitionspaket soll den Weg für einen Interessenten ebnen. Auf dem derzeit noch als Flugplatz genutzten Gelände soll eine Fläche für weitere Gewerbeansiedlungen vorbereitet werden. Die Start- und Landebahn soll für Schwerlasttransporte umgebaut werden. Als Ausgleich für den Eingriff in die Natur ist geplant, Grünland-Biotope im Bereich der Drepteniederung anzulegen.
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