Erneuerbare Energien
Der Windkraftbranche gehört die Zukunft – sollte man meinen. Ob an Land oder auf dem Meer – in ganz Deutschland entstehen neue Windparks, um "grünen Strom" zu erzeugen. Der Norden ist dabei Vorreiter. Vor allem an den Küsten und auf See kommt die Windkraft zum Zuge. Und auch auf dem heimischen Dach kann nun Windenergie gewonnen werden. Aber es gibt immer mehr Probleme, unter anderem mit der Anbindung ans Stromnetz an Land und bei der Finanzierung. Hier ein Überblick über die Lage im Land Bremen und der Region.
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Norddeutschland
Sie galt als Hoffnungsschimmer für die strukturschwache Nordsee-Region: Die Windenergie, speziell die Offshore-Branche. Doch allmählich ist Flaute aufgekommen, was für Unruhe in der Branche sorgt. Dazu zählt nicht nur die Insolvenz des Fundamentherstellers Siag-Nordseewerke Emden. Auch der Firma CSC in Cuxhaven geht die Luft aus. Mehr...
Schlechte Zeiten für die Offshore-Branche, [3:26]
Windkraft auf dem Meer
In die Diskussion um den Ausbau der Offshore-Windenergie haben sich Anfang April 2013 auch die Verbraucherschützer eingemischt. Holger Krawinkel vom Bundesverband der Verbraucherzentralen warnt vor zu hohen Kosten. Olav Hohmeyer von der Universität Flensburg widersprach dem im Nordwestradio. Die Nutzung der Windkraft auf dem Meer sei unsere große Ressource bei den erneuerbaren Energien. Mehr...
Bremer Politiker stehen zu Offshore, [1:28]
Diskussion um Windparks im Meer angefacht
Offshore-Windenergie
Die Zweifel an dem Ausbau der Offshore-Windenergie werden immer lauter. Nun hat sich auch der Bundesverband der deutschen Verbraucherzentralen kritisch geäußert. Sprecher Holger Krawinkel betonte im Nordwestradio, dass die Windenergie an Land deutlich günstiger sei und auch die Kosten des Leitungsausbaus wesentlich geringer wären. Mehr...
Bremerhaven ist die No.1
Emden, Wilhelmshaven, Nordenham, Bremerhaven und Cuxhaven – diese Städte kämpfen um jede Ansiedlung aus der Offshore-Branche. Auch wenn die Branche derzeit mit einer Flaute zu tun hat: Die Städte setzen auf die Karte Offshore. Das müssen sie auch, denn die Werftindustrie ist in den vergangenen Jahren für sie weggebrochen. Mehr...
Buhlen um Offshore-Investoren, [4:17]
Fraunhofer Institut Bremerhaven
Es ist 83,5 Meter lang und vor sieben Wochen per Schiff nach Bremerhaven gekommen: Das größte Rotorblatt der Welt wird jetzt beim Fraunhofer Institut für Windenergie untersucht. Hier wird getestet, welche Belastungen es aushält, und ob in Zukunft vielleicht noch größere Rotorblätter gebaut werden können. Denn Größe spielt bei Rotoren eine entscheidende Rolle. Mehr...
Das größte Rotorblatt der Welt im Härtetest, [2:51]
Diskussionsrunde
"Projektfriedhof in der Nordsee" – so titelten schon Tageszeitungen über die geplanten Hochsee-Windparks in der Deutschen Bucht. Der schleppende Ausbau des Netzanschlusses, die ungewisse Lage bei der Subvention der Erneuerbaren Energien, Finanzierungsprobleme und technische Schwierigkeiten hemmen die Entwicklung der Industrie und geben Kritikern Rückenwind. Mehr...
Die Diskussion zum Anhören, [38:16]
Offshore-Terminal Bremerhaven
Der geplante Schwerlasthafen für die Windkraft-Industrie in Bremerhaven soll über fünf Jahre aus dem Landeshaushalt finanziert werden. Das sieht das Finanzierungskonzept vor, das Anfang Dezember vom Senat beschlossen worden ist. Insgesamt kostet der neue Hafens laut Senatsvorlage 180 Millionen Euro. Mehr...
Wie kann sich Bremen den Schwerlasthafen leisten?
Dossier: Energiewende
Bis 2022 sollen alle deutschen Atommeiler vom Netz genommen und durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Doch die Umstellung ist nicht leicht. Wie es jetzt um die Energiewende steht, erfahren Sie hier. Mehr...
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