Hansekogge
Fast 600 Jahre lang hatte keine Kogge mehr in Bremen fest gemacht. Seit Sommer 2000 hat Bremen wieder eine eigene fahrtüchtige Hanse-Kogge an der Schlachte liegen. Die "Roland von Bremen" wurde nach den Plänen der echten Bremer Kogge von 1380 erbaut.
Die "Roland von Bremen", Nachbau der Hansekogge von 1380.
Eine echte Hansekogge an der Schlachte? Nicht ganz. Die "Roland von Bremen" ist ein Nachbau der Originalkogge, die 1962 bei Baggerarbeiten in der Weser bei Rablinghausen gefunden wurde. Bei der Rekonstruktion im Deutschen Schifffahrtsmuseum entstanden die ersten Baupläne für eine Hansekogge. Nach diesen Plänen wurde die "Roland von Bremen" gebaut.
Die Kogge ist 24 Meter lang und fast acht Meter breit. 90 Tonnen Eichenholz und 10 Tausend handgeschmiedete Koggenägel wurden beim Bau verarbeitet. Damit die Kogge auch auf deutschen Gewässern fahren darf, mussten allerdings einige Auflagen erfüllt werden, die vom historischen Vorbild abweichen. So ist der 24 Meter hohe Mast einklappbar, um unter Brücken hindurch fahren zu können und auch auf den 279 kW starken Dieselmotor mussten die Seeleute im Mittelalter noch verzichten. Dennoch arbeiteten die Schiffbauer der BBV-Werft zum Teil wie ihre Vorfahren. So wurden die Planken des Schiffs aus den Stämmen herausgesägt. Auch das Biegen der Planken mit Hilfe von heißen Steinen war historische Handarbeit.
Vier Jahre lang bauten 60 Arbeiter im Rahmen zweier ABM-Maßnahmenan der Werft "Bremer Bootsbau Vegesack" (BBV) an dem Schiff . Finanziert wurde der Bau der Kogge mit Geldern des Bremer Senats und Fördermitteln der EU in Höhe von 8,7 Millionen Mark. Pünktlich zur Expo bezog die "Roland von Bremen" im Sommer 2000 ihren Ankerplatz am Martinianleger an der Schlachte. Dort ist sie heute nicht nur historischer Blickfang, sondern kann auch für Fahrten gechartert werden.
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