Hansekogge
Ohne die Koggen wäre der Erfolg der Hanse nicht denkbar gewesen. Sie waren das wichtigste Transportmittel der Kaufleute, um Waren aus aller Welt zu transportieren. Ohne die Hanse wäre aber auch die Kogge niemals ein solcher Verkaufschlager der Schiffbauer geworden.
Ohne Rückenwind ging früher gar nichts
Die Erfolgsstory der Kogge begann mit der Gründung der Hanse im 12. Jahrhundert. Obwohl es Koggen schon viel früher gab. Die ersten Koggen wurden von den Friesen kurz nach Christi Geburt gebaut. Bei Wilhelmshaven fand man Spuren einer Koggewerft aus dem 7. Jahrhundert. Aber erst in der Hanse-Zeit verdrängten die Koggen die schnellen und schnittigen Wikingerschiffe, die bis dahin die Ostsee beherrschten. Bis ins 14. Jahrhundert waren sie der wichtigste Schiffstyp in Mittel- und Nordeuropa.
Bis zu 200 Tonnen konnten einige Koggen transportieren. Sie lieferten Bier nach Norwegen, brachten Pelze aus Russland und versorgten die Hansestädte mit Wein, Salz und Getreide. Die vier großen Hansekontore London, Brügge, Bergen und Nowgorod waren die zentralen Fernhandelsmärkte der Kaufleute. Hier wurden die Hanse-Koggen mit Waren und Luxusgütern aus aller Welt beladen und brachten sie über Nord-, Ostsee und Flüsse bis tief ins Binnenland. Auf diese Weise trugen die Koggen zum wirtschaftlichen Erfolg der Hanse bei. Viele Hansestädte bildeten sie deshalb auf ihren Siegeln und Münzen ab.
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