Feuerwehrauto für Ikaria
Ein ausrangiertes Bremer Feuerwehrauto bekommt einen neuen Dienstort: die griechische Insel Ikaria. Mehr als 3.300 Kilometer muss es bis dahin zurücklegen. Auf seiner Reise wird es begleitet von zwei Ehrenamtlichen der griechischen Feuerwehr, einem pensionierten Bremer Feuerwehrmann und zwei Radio-Bremen-Reportern. Hier stellt sich das Team vor.
Bevor es losgeht: Probelöschen mit dem Feuerwehrauto.
Hans-Werner Freese
Ende der 1970er Jahre hat er bei der Berufsfeuerwehr in Bremen angefangen. Ein Job aus Leidenschaft, wie er sagt. Jahre lang war er zuständig für den Fuhrpark, Technik und Ausrüstung. Jetzt ist er gerade in Rente und hat sich direkt ein neues Abenteuer gesucht: "Wer macht das schon, ein Feuerwehrauto bis nach Griechenland runter fahren!"
Nikos Randas und Vangelis Yanouzos
Die beiden Griechen sind seit vielen Jahren für die Freiwillige Feuerwehr auf Ikaria im Einsatz. Randas ist 40 Jahre alt und koordiniert die Löscharbeiten der Freiwilligen Feuerwehr auf Ikaria. Der 32-jährie Yanouzos ist auch meistens einer der ersten Ehrenamtlichen, wenn es auf Ikaria brennt.
Bisher machen sie das mit privaten Pickups und Wassertanks. Die Mare-Redaktion im Nordwestradio erfuhr davon und eine private Hilfswelle rollte an. Hans-Werner Freese hatte ein Feuerwehrauto, das ausrangiert werden sollte, der Verleger der Hamburger Zeitschrift "Mare", Nikolaus Gelpke, kaufte es und die Dorfvereine auf Ikaria sammelten Spenden, um die Überführung finanzieren zu können. Ein echtes "people-to-people"-Projekt, so Gelpke. Nikos Randas und Vangelis Yanouzos konnten es kaum fassen, als sie das Fahrzeug abholten: "Wir sind total froh und dankbar, dass so viele Leute geholfen haben."
Die Internetseite des Mare-Verlags in Hamburg
Seine Wurzeln hat er in Athen. Seit vielen Jahren lebt er nun aber schon in Bremen. Jedes Jahr verbringt er mehrer Wochen in seinem Ferienhaus auf Ikaria. Von Freunden bei der Freiwilligen Feuerwehr erfährt er, dass ein Löschwagen fehlt und lernt in Bremen Hans-Werner Freese kennen. Auf der Tour nach Ikaria ist er nun als Dolmetscher dabei.
Das Auto
"LF 16" ist der offizielle Name. Bei der Freiwilligen Feuerwehr Oberneuland hat der Wagen viele Jahre gut gearbeitet. Ausgestattet ist er natürlich mit Sirene, Blaulicht, Leiter und vielen Metern Schlauch. Dazu hat er eine besonders starke Pumpe: 2.400 Liter Wasser pro Minute.
Den Allradantrieb werden die Feuerwehrmänner auf Ikaria auch gut gebrauchen können. Denn in den Bergen geht es bis auf 1.000 Meter hoch.
Die Reporter
Seit zwei Jahren sind Christian Kurz und Grit Thümmel für Radio Bremen als Reporter unterwegs – mit Mikrofon und Videokamera.
Sie begleiten die Reise von Athen bis zum Ziel auf Ikaria für alle Radio-Bremen-Programme, im Online-Reisetagebuch auf radiobremen.de und bei Twitter.
Ein Feuerwehrauto für Ikaria: Berichte von unterwegs
Bremer Feuerwehrauto für Ikaria
Ein Bremer Löschfahrzeug ist ab sofort im Einsatz für die freiwillige Feuerwehr auf der griechischen Insel Ikaria. Dort gibt es zwar eine Berufsfeuerwehr mit eigenen Autos. Doch die ist auf die Freiwilligen angewiesen. Denn wenn der Wald brennt, rücken die Freiwilligen aus. Und bisher fehlte denen ein funktionierendes Löschfahrzeug. Finanziert hat den Wagen der Mare-Verlag aus Hamburg. Und die Inselbewohner selbst haben die Kosten für die Überfahrt gespendet. Mehr...
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Bremer Löschfahrzeug für die Nord-Ägäis
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