Extremwetterkongress
Das Klima wandelt sich trotz des kalten Winters 2009/2010. Darauf weist Frank Böttcher vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation hin. Der Kältewinter sei ein regional begrenztes Ereignis gewesen, sagt der Veranstalter des Extremwetterkongresses. Global hätten Experten dagegen eine höhere Durchschnittstemperatur gemessen. Der Januar war nach seinen Informationen weltweit der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Der diesjährige Winter ist auch Thema auf dem Extremwetterkongress. Jörg Rapp vom Deutschen Wetterdienst wird das Wettergeschehen der letzten Monate unter die Lupe nehmen.
Aus aktuellem Anlass haben die Veranstalter das Programm des Extremwetterkongresses erweitert. Die Diplom-Meteorologin Antje Piel von MeteoGroup Deutschland berichtet über den Sturm "Xynthia". Das Unwetter, das in Europa über 50 Todesofper forderte und Milliardenschäden anrichtete, hat aus Sicht von Frank Böttcher wahrscheinlich eine Qualität wie der Orkan "Kyrill" im Januar 2007.
Während Stürme wie "Xynthia" in Norddeutschland normale Wetterereignisse seien, müssten die Menschen in Bremen, Hamburg und Kiel in Zukunft mit heftigeren Gewittern im Sommer rechnen, sagt Frank Böttcher. Als Folge des Klimawandels müssten sich die norddeutschen Städte auf zunehmende Starkregenereignisse einstellen. Dieses extreme Wetter werde Kommunen zu großen Investitionen zwingen, zum Beispiel in neue Konzepte für die Kanalisation.
Der Klimawandel wird nach Angaben von Frank Böttcher in den nächsten 30 Jahren zu Temperaturanstiegen im Mittelmeerraum führen. In Spanien rechnet er an vielen Tagen mit über 40 Grad. Die Nordseeküste werde da zum Urlaubsparadies, weil hier das Klima eher gemäßigt bleibe. Mit Küstenschutzmaßnahmen müssten die Menschen hier allerdings dem Meeresspiegelanstieg entgegenwirken.
Im Verlauf des Kongresses werden zum vierten Mal Medienpreise für Meteorologie vergeben. Die Auszeichnung soll nach Ansicht der Veranstalter die Qualität der Berichterstattung über Wetter- und Klimathemen in Fernsehen, Hörfunk, Zeitung und Internet fördern. Wer zu den Preiträgern gehört, wird am Freitag bekannt gegeben.
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