Pendler-Check-Blog
Amtrak-Zug auf dem Weg von Chicago in den Süden.
Kleiner Aushang, große Wirkung: Die GDL streikt wieder.
Drei Hinweise nebeneinander, aber niemand der sich daran hält.
Kommentar # 1, urs schwyzer, 24. Februar 2011, 10:42 Uhr:
Anständig unanständig also ... nunja, die (sicher "ausser-tariflich" bezahlten) "Rechtsverdreher" der Deutschen Bahn AG sind ja auch eher damit beschäftigt hoffnungslos verlorene Ausschreibungen der DB vor Gericht ergebnislos einzuklagen - als sich um derartig profane Dinge zu kümmern. Dann frage doch zum Beispiel den Raucher "einfach" *LOL* mal höflich ob Du kurz durch Deine nicht-rauchende Anwesenheit stöhren darfst ;-) Oder vielleicht noch besser: vorher Bänz Friedli fragen (ok, DEN wirst Du jetzt möglicherweise NOCH nicht kennen). Kein Witz, ER ist in der Schweiz durch seine "Pendlerregeln" in 20min.ch sehr bekannt (gibt als Zusammenfassung sogar ein Buch darüber!) - vielleicht ist ja auch eine für den Umgang von Nicht*Rauchern mit Rauchern dabei ... und selbst im via.ch ist jeden Monat eine "BÄH-Nimm-Regel" für den öV nachzulesen. Übrigens: das Heft kommt sogar (jeden Monat neu) gartis mit dem EC 100 in Bremen vorbei. "Es schönis Dägli" vo Züri ... z'Bremä :-)
Kommentar # 2, Ralf, 24. Februar 2011, 11:44 Uhr:
Würde es nach wie vor Raucherabteile in den Zügen geben, würde es das Problem kaum mehr geben. Übrigens mit ein Grund für mich nicht mehr mit der Bahn zu fahren. Für das horrende Geld möchte ich mich auch wohlfühlen. In meinem Auto darf ich es noch, mit Zigarette, Musik und minütllichen Taktzeiten und das 24 Stunden am Tag.....
Kommentar # 3, Alfred H, 24. Februar 2011, 11:55 Uhr:
Mancher wird sich erinnern, wie es in den Raucherabteilen roch. Als Nichtraucher durcheilte man diese Abteile zügig, um sich einen Platz in einem anderen Abteil zu suchen. Das Rauchverbot hat diese Abteile von ihrem Geruch befreit. Dafür machen sich die Gerüche von fetthaltigen, mit der Hand zu essenden Gerichten in den Abteilen breit. Dank des Verbots werden zumindest in großen Bahnhöfen die Zigarettenkippen von den wartenden Fahrgästen nicht mehr in dem Umfang auf das Gleis geworfen, wo dann ein Bahnmitarbeiter die sich nicht auflösen wollenden Filter zwischen den Schottersteinen herausklauben muß. Langfristig verstopft es die Drainage des Gleises. Aber ein Verbot (wie z.B. Geschwindigkeitsbeschränkung, Halteverbot für Autofahrer) wird nur befolgt, wenn es auch kontrolliert wird. Ignoranz? Für einen Raucher läuft die Tätigkeit des Rachens ähnlich automatisch ab, wie man ohne großes Nachdenken zur Toilette geht. Und wenn man dem Raucher das Rauchen, das eine Sucht ist, verbieten will, kommt er in die Situation, wie jemand der zur Toilette geht, die aber verschlossen / besetzt findet. Ein weiteres Thema ;-) Man steht Qualen durch. Was soll ein Raucher machen, wenn er eine längere Reise ohne zwischenzeitliches Anheben des Nikotinpegels nicht übersteht? Da habe ich als Nichtraucher sogar Verständnis, wenn da jemand schnell vor der Abfahrt oder später in der geöffneten Zugtür sich in wenigen Sekunden "eine Flumme reinzieht", die er sonst genüßlich geraucht hätte. Ohne diese Tun wäre der Fahrgast möglicherweise so reizbar, dass es auch keine Freude ist, mit ihm zu reisen. Ärgerlich nur, wenn der Raucher den einzigen "Unterstand", das ist dieses wenig taugliche Bahnsteigmöbel, welches gegen die Witterung schützen soll, voll qualmt. - Und gibt es bei Radio Bremen nicht auch Mitarbeiter, die nicht "ohne" können?
Kommentar # 4, urs schwyzer, 24. Februar 2011, 12:51 Uhr:
... einfach schön die "Logik" eines (noch-)Autofahrers :-) Hoffendlich hat Ralf kein noch-Kind das ihn später mal - innerhalb der Verjährungsfristen - wegen der hoffnungslosen Überschreitung der Schadstoff-Grenzwerte in der Fahr"gast"zelle verklagt.
In Regionalzügen meistens leer: Die 1. Klasse.
Kommentar # 1, urs schwyzer, 23. Februar 2011, 7:58 Uhr:
... die durchaus mal 40 Euro "Straf"-Gebühr kosten kann. Gegenfrage: Wieviel kostet ein 1.Klasse-Monats-/Jahresabo mehr? Wenn man täglich zur Hauptverkehrszeit unterwegs ist (genau deswegen genervt ist und sich darüber ärgert) kann sich dieser kleine Luxus durchaus lohnen :-)
Kommentar # 2, Rainer, 23. Februar 2011, 23:17 Uhr:
Ich zahle jeden Monat knapp 40 Euro Aufpreis für die 1. Klasse, teile dann aber auch oftmals das Abteil mit Eisenbahnern, die umsonst mitfahren und ohne Ende über die Bahn schmipfen, obwohl sie ja kostenlos (in der 2. klasse) mitfaren dürfen. Gerne auch immer wieder überbezhlte Lokführer !!!
Kommentar # 3, Werner H., 23. Februar 2011, 23:28 Uhr:
Grundsätzlich muss man die 1. Klasse beibehalten. Wo sollen denn sonst die frustrierten und nörgelden Eisenbahner (Lokführer, etc. mit und ohne Uniform) sonst sitzen, während das bezahlende Volkt steht? Dies schreibt ürbigens ein 1. Klasse VBN-Kunde, der entsprechende Erfahrungen (Bremen-Osbarück) seit 20 Jahren hat und weisst, dass man in der 1. Klasse bestens scharz fahrten kann, denn kein Schaffner(in) kommt und guck genau. Weisst Bescheid ???
Kommentar # 4, urs schwyzer, 24. Februar 2011, 10:48 Uhr:
ups - da gibt es sogar noch ein erstklassiges "Bildungs"programm gratis mit dazu - na DAS nenn ich doch Klasse! :-) über den Rest kann man durchaus geteilter Meinung sein ... Gruss auch an Horst Schlemmer und das Grevenbroicher Tageblatt ;-)
Kommentar # 5, Alfred H, 24. Februar 2011, 10:58 Uhr:
Die Fahrkarte für die 1. Klasse kosteten früher 50 % mehr als eine Fahrkarte der 2. Klasse mit gleichem Geltungsumfang. Inzwischen muß man 60 % mehr bezahlen. ? Übrigens gab es früher vier Klassen bei der Bahn. Die heutige 2. Klasse war damals die 3. Klasse, in der man auf harten, natürlich ungepolsterten Holzsitzen saß. Bei den modernen Fahrzeugen drängt sich der Gedanke auf, dass es wieder ein Trend in diese Richtung gibt. Und dann gab es da noch die 4. Klasse für "Fahrgäste mit Traglasten". Darin sind z. B. früher die Landfrauen mit ihren Feldprodukten zum Markt in die Stadt gefahren. Das war ein Abteil, wo nur Sitze an den Längswänden angebracht waren, damit in der Mitte die mitgebrachten Dinge gelagert werden konnten. ? Und wieso fällt mir jetzt das Fahrrad-Abteil ein? -+-+-+ Kommentator Rainer schneidet da beiläufig ein anderes Thema an. Da er in der 1. Klasse mit Bahnmitarbeiter zusammen trifft, muß es sich um einen Zug der DB handeln, denn in den Fahrzeugen der NWB gibt es keine 1. Klasse. Bisher konnten die Beschäftigten der DB mit fast jedem Zug kostenlos zur Arbeit und zurück gelangen. Da nun auf vielen Strecken die NWB mit ihren Fahrzeuge fährt, möchte die NWB verständlicherweise die DB-Mitarbeiter nicht umsonst zu deren Arbeitsplatz bei der Konkurrenz transportieren.
Das Wort "rechtzeitig" ist eine absolute Bahn-Floskel
Zuhause bleiben oder warten, bis ein Zug kommt?
Kommentar # 1, D., 22. Februar 2011, 19:09 Uhr:
Naja, also das Personal kann ich schon verstehen. Uncool finde ich nur, dass der Zug erst mi 20 Minuten Verspätung ausgerufen und nach Ende der 20 Minuten dann komplett gestrichen wurde. Ein anderer NWB-Zug aus Osnabrück fuhr wieder mal munter fröhlich an uns vorbei. Achja laut der Fahrgastdurchsage, war es eine Störung von mehreren Weichen. Die Wahrheit war jedoch, dass die Schienen bestreikt wurden., so zumindest der Twitteracount von NWB.
Wenn kein Zug kommt, haben die Fahrgäste das Nachsehen!
Wie schnell muss ein Zug unterwegs sein?
Kommentar # 1, Alfred H, 20. Februar 2011, 18:11 Uhr:
Ja, es gibt Luft im Fahrplan. Wenn man, wie vorgeschlagen einfach noch einmal 10 Minuten Luft im Fahrplan versteckt, mag das der Pünktlichkeit dienen. Aber die Minuten addieren sich für den Pendler zu Stunden, Tagen, in der man etwas anderes tun könnte. 1968 benötigte ein Personenzug von Bremerhaven Hbf nach Bremen Hbf. 59 Min., heute die NWB 53 Min. Damals brauchte ein Zug mit Zwischenhalt in OHZ 35 Min., genauso lange wie heute der RE. Wenn man heute einen Fahrplan nicht halten kann, den man aber 1968 mit leistungsschwächeren Lokomtiven einhalten konnte..... --- Und wozu hat man dann die Strecke von Hamburg über Bremen nach Osnabrück überhaupt für eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h ausgebaut? ---- 1968 (im letzten Dampflokjahr zwischen Hamburg und Osnabrück) benötigte ein D-Zug von Hamburg Hbf über Bremen bis Köln Hbf. 5 Std. 32 Min. Der formschöne TEE-Dieseltriebwagen (an den sich mancher vielleicht noch erinnert) brauchte nur 4 Std. 14 Min. ---- 1990, die Strecke war längst elektrifiziert und zwischen Hamburg und Osnabrück konnte man auf langen Abschnitten 200 km/h fahren, benötigte der IC 3 Std. 56 Min. --- Heute benötigt ein IC 4 Std. 8 Min. laut. Fahrplan Die Entschleunigung hat schon längs stattgefunden. Wenn man dann in dem Fahrplan für den IC noch weitere 10 Minuten einarbeitet, ist der IC langsamer als der 140 km/ h schnelle TEE-Triebwagen vor über 40 Jahren. --- Böse Zungen behaupten, die DB gibt aktuell keine Kursbücher mehr heraus, damit man solche Vergleiche mit der Vergangenheit nicht mehr anstellen kann.
Kommentar # 2, urs schwyzer, 22. Februar 2011, 6:13 Uhr:
Am ehesten entstehen ja die Verspätungen auch im Hochgeschwindigkeits-Bereich ab 160 km/h aufwärts. Die wirklichen Fahrzeitgewinne bis 200 km/h bewegen sich in Deutschland jedoch im Minutenbereich (oder werden gar von solchen "Projekten" wie Frankfurt (Flughafen) Fernbahnhof oder auch Köln/Bonn Flughafen für die allermeisten Reisenden wieder zunichte gemacht). Jedoch die zusätzlich entstehenden Baukosten für die nötigen technischen Sicherheits-Einrichtungen sind geradezu exorbitant ... und haben zum Beispiel die Neubaustrecke Hannover - Würzburg mal zur teuersten Strecke der ganzen Welt werden lassen! (auf Steuerzahler-Kosten) Mittlerweile dürften diese noch von der NBS Köln - Rhein/Main "getoppt" sein und von Erfurt - Nürnberg nochmals "überholt" werden. (Die sächsische Strecke Riesa - Chemnitz ist seinerzeit beim Bau mit dem Spitznamen "Ba(h)nkrott-Meile" in die deutsche Eisenbahngeschichte eingegangen.)
Dort, wo sonst nur Güterzüge fahren: Abzweig bei Sagehorn.
Kommentar # 1, Alfred H, 19. Februar 2011, 21:47 Uhr:
Angebot für Bremen-Hasser? Wohl weniger. Der Metropolitain-Express zielte bewußt nur auf den 1. Klasse ? Fahrgast, der sonst vielleicht das Flugzeug von Köln /Düsseldorf nach Hamburg genommen hätte. Das Angebot des Hamburg-Köln-Express (HKX) stellt eine durchaus interessante Alternative zum IC der DB da. Zumal, wenn er mit günstigeren Preisen aufwarten kann. Eine preisgünstige Fahrt mit der DB bedingt eine Bahncard, die sich für Gelegenheitsfahrer nicht lohnt. Sparen kann man dann nur noch, wenn man sich weit im voraus eine Fahrkarte zum Sparpreis sichert, oder wenn man mit dem Regionalexpress reist. Richtung Hamburg wird dieser Zuggattung von den Metronom-Zügen angeboten. Aber von Bremen Richtung Süden sieht es schlecht aus, da der Regionalexpress von Bremen in Osnabrück endet und der Anschlußzug Richtung Münster erst 59 Minuten später abfährt. Zwischen Hamburg und Osnabrück ist die Strecke weitgehend für eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h zugelassen, welche die IC der DB erreichen. Aber die Fahrzeuge des HKX erlauben nur eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Südlich von Osnabrück sind die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten geringer und beide Züge etwa gleich schnell. Durch das Auslassen des Halts in Bremen ist der HKX zwischen Hamburg und Köln gleich schnell (IC 4h08m zu HKX 4h06m). Für einen Bremer sieht es so aus: will er mit dem HKX nach Köln fahren, muß er um 12:00 in Bremen starten und mit dem Metronom nach Sagehorn fahren, dort rund eine halbe Stunde warten, und kann dann um 12:43 den HKX Richtung Osnabrück besteigen. Man wäre dann um 15:57 in Köln. Zum Vergleich: der IC verläßt Bremen um 12:44 und ist um 15:46 in Köln. Wenn Zeit keine Rolle spielt, wird derPreis wohl entscheiden, welcher Zug genommen wird. Ich sehe da jedenfalls größere Chancen als beim gescheiterten Experiment Metropolitain.
Kommentar # 2, urs schwyzer, 22. Februar 2011, 5:45 Uhr:
Laut Wikipedia sind die "neuen" Fahrzeuge des HKX gebrauchte (6-teilige?) Triebwagen der Baureihe 4010 der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), die mindestens schon ca 30 Betriebs-Jahre "auf dem Buckel" haben und somit wertmässig (und auch technisch?) so ziemlich abgeschrieben sind. Legendär waren sie früher im Einsatz des TEE TRANSALPIN von Wien Westbf nach Zürich HB, später auch nach München Hbf als "Rosenkavalier" und Frankfurt (Main) Hbf sowie im Inland als Triebwagen-Schnellzug "Bodensee" nach Bregenz und auch nach weiteren Zielen. Gegenwärtig werden sie in Polen für den weiteren Einsatz in Deutschland "aufgehübscht" (man könnte genausogut ironisch behaupten die ÖBB haben sich durch den Verkauf die Verschrottungskosten gespart). Es sollen nach derzeitiger Planung täglich 3 Verbindungen je Richtung zwischen Hamburg und Köln angeboten werden: früh, mittags und abends. Also echt ein kleiner "Hauch" von Luxus aus der guten alten Zeit :-) Das dürfte einen derartigen System-Anbieter wie der DB-Fernverkehr nun mal einer ist nur oberflächlich "ein wenig" kratzen (alles andere ist lediglich gefühlt). Ich habe sogar meine Zweifel daran, dass die HKX-Verbindung mit "Lauf-Kundschaft" dauerhaft wirtschaftlich gefahren werden kann. Ausserdem werden möglicherweise insbesonders morgens und abends zu den Spritzen-Verkehrszeiten Kapazitätsprobleme im Ruhrgebiet auftreten. Über den Halt in Sagehorn mag man auch streiten (wenn schon: Twistringen oder ein vergleichbarer anderer Bahnhof würde sich bei der Hauptlast-Strecke Richtung Köln eher anbieten - und Reisezeit sparen). Bremen Hbf bleibt auf diese Art und Weise sowieso mal wieder aussen vor ... :-( Das Betriebs-Personal wird sicher kaum nach dem DB-Angestellten-Tarif entlohnt werden - irgendwo müssen ja auch die "Kosten" eingespart werden wenn die Beförderungstarife für die Fahrgäste niedriger als bei der DB sein sollen (was auch den angekündigten Lokführerwarnstreik wieder in einem anderen Licht erscheinen lässt). Bei den Trassen-Entgelten gegenüber der DB-Netz AG, den Stations-Nutzungs-Gebühren und Strom-Kosten dürfte dies wohl kaum möglich sein. Der METROPOLITAN ist genau an dem selben Problem wie das ehemals ein- bzw rein "erst"klassige ehemalige TEE-Netz an dauerhaft roten Zahlen (mangelns ausreichender Zahl bzw zahlender 1.-Klass-Fahrgäste) gescheitert, nur die Integration der 2.Klasse ins IC-Netz hat dieses 1979 erst in die "schwarzen" Zahlen gefahren. Der vorherige erfolgreiche (!) "Feldtest" für das IC-'79-Netz "Jede Stunde. Jede Klasse." fand ausgerechnet auf der Verbindung Bremen Hbf - München statt! Ich halte es (bei Licht betrachtet) für möglich, dass dieses durchaus gewagte - wie auch anspruchsvolle - "Experiment" HKX aus wirtschaftlichen Gründen scheitert. Genauso scheitert wie auch der FLEX Hamburg - Flensburg ... der ehemalige "Flensburg-Epress". Oder der Inter-Connex Köln - Giessen - Halle (Saale) - Berlin - Rostock.
Kommentar # 3, urs schwyzer, 23. Februar 2011, 8:35 Uhr:
... wenn schon - dann finde ich den Ersatz-Halt des HKX für Bremen in der Stadt Syke (anstelle der Gemeinde Sagehorn) am sinnvollsten (mit Regio-S-Bahn-Anschluss!). Mit dem Mittelzentrum Syke (sowie Bassum und Twistringen in der Nachbarschaft) würden - neben Bremen und Bremerhaven - ca 50'000 weitere potentielle Fahrgäste angepeilt ... für die sich auch die Verbindungen insbesonders nach Hamburg punktuell verbessern.
Manchmal jagt ein Güterzug den nächsten.
Kommentar # 1, urs schwyzer, 18. Februar 2011, 9:52 Uhr:
Bitte :-) ... und ob Güterzüge Fahrpläne haben! ;-) "Früher" gab es sogar extra ein Güterzug-Kursbuch bei der Bundesbahn. Ohne Fahrplan fährt kein einziger Zug - auch kein Güterzug. Nur ist es wegen verschiedener technischer Parameter der Güterwagen noch viel schwieriger für Güterzüge Fahrpläne zu erstellen. Und ab und zu fehlen unterwegs auch mal Ausweichgleise um zum Beispiel einen schnelleren Reisezug vorbei zu lassen. Es gibt sogar einige wenige Güterzüge, die haben die gleiche £Dringlichkeit wie Reisezüge! Die Lärmemmision von Güterwagen ist in Deutschland durchaus ein zunehmend ernsthaftes Problem - in der Schweiz gibt es deswegen seit einigen Jahren sogenannte "Flüster-Güterwagen" um insbesonders in den Bergtälern (Gotthard, Lötschberg) und Ortschaften entlang der Bahnstrecken die Lärmbelastungen für die Anwohner einigermassen in erträglichen Grenzen zu halten. Ausländische Güterwagen (auch solche der DB) sind davon (leider) zur Zeit noch ausgenommen und lärmen "fröhlich" weiter vor sich hin ... und freiwillig hat sich die "DB Schenker Rail Deutschland AG" auch noch nicht dazu hinreissen lassen ihre Wagen entsprechend nachzurüsten.
Dossier: Fahren mit der Bahn
![Regionalzugwagen am Bremer Hauptbahnhof [Quelle: Radio Bremen, Foto: Marcus Behrens] Regionalzugwagen am Bremer Hauptbahnhof [Quelle: Radio Bremen, Foto: Marcus Behrens]](/nachrichten/regionalzu100_v-mediateaser.jpg)
Ankommen tun sie alle, die Frage ist nur: Wann? Drei Wochen lang wollten wir wissen: Auf welcher Bahn-Strecke gibt es Probleme, wo bleiben Sie als Pendler nicht auf der Strecke und was würde die tägliche Fahrt zum Arbeitsplatz oder nach Hause schöner machen? Alles rund um die Aktion finden Sie auf dieser Seite.
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