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Die Pendlerströme sind und bleiben ein Hauptanteil des Verkehrs auf Bremer Straßen, Radwegen und Schienen - doch nicht unbedingt fließen die Ströme so, wie sich die Bremer Politik dies für eine "Fahrradstadt" vorstellt. In welche Richtung sollte Bremen seine Verkehrspolitik künftig lenken?
Werner K., 29. März 2012, 12:58 Uhr:
Die Bremer Verkehrspolitik zielt erkennbar darauf ab, den motorisierten Individualverkehr zu behindern. Vielleicht ist das gut so.
Eine Folge davon ist die wirtschaftliche Austrocknung der Innenstadt. Dies wird aber von der Politik als negativ bewertet.
Da es klar ist, dass ein Käufer bspw. eines Fernsehers bei Saturn diesen Fernseher nicht zu Fuß nach Hause tragen wird, fährt dieser Käufers gleich woanders hin - nämlich in die verteufelten Einkaufszentren in der Peripherie.
Auch das mag gut sein für Bremen, da es über die Überschuldung Bremens zur Abschaffung Bremens Selbständigkeit beiträgt, die ohnehin nur von der Bremer Regierung gewünscht wird. Der Bürger hat nichts von der Selbständigkeit - außer einer höheren Steuern- und Abgabenbelastung.
Fazit: Weiter den Individualverkehr behindern. Dann wird alles besser.
Peter P., 29. März 2012, 12:47 Uhr:
Die extrem hohem Subventionen in die BSAG müssen heruntergefahren werden: Es kann nicht sein, dass die Erwerbstätigen immer höhrere Steuern zahlen müssen, damit Nicht-Erwerbstätige mehr oder weniger kostenlos (über subventionierte Monatskarten etc.) jede Menge Spaßfahrten mit der BSAG unternehmen.
Der Gipfel ist, wenn die BSAG sich rühmt, die Beförderungszahlen erhöht zu haben - indem nämlich Nicht-Erwerbstätige (Sozialticketfahrer etc.) Spazierfahrten unternehmen.
Das ist eine Verhöhnung des Steuerzahlers mit dem offensichtlichen (dummen) Ziel, Wählerstimmen zu fangen.
Pender 2, 29. März 2012, 02:10 Uhr:
Ich vergleich mal (Parkplatz ist bei der Fa. vorhanden!)
Im Auto fahre ich 1. Klasse, habe kein Handy geduddel, keine Musik, die ich nicht hören will, keine Stuhllehnenwackler, Schulklassenausflüge etc. und muss nicht umsteigen, was meine Fahrzeit verkürzt und Freizeit ist mir auch was Wert!
In der Bahn habe ich die Möglichkeit 1. Klasse zu fahren, um die o.g. Störfaktoren aus dem Weg zu gehen, was aber einen saftigen Aufschlag auf dem Fahrpreis ausmacht. Hinzu kommt noch das Pendler aus Bremen-Nord die erhöhte Preistufe zahlen müssen. In Bus und Straßenbahn ist 1. Klasse nicht möglich. Kommen noch Umsteigezeiten hinzu und das fast tägliche "hinterlaufen" nach Verspätungen, um den Anschluß nicht zu verpassen oder gerne bei Schuddelwetter.
Fazit: Fahrzeit/Strecke Auto bei gemütlicher Fahrt, ca. 35 min. Fahrzeit/Strecke Bahn/Bus 1:30 Uhr.
Beim Einsatz vom Auto, fast 2 Stunden/täglich mehr zur Verfügung mit mehr Komfort. Das ist die Entscheidung recht leicht!
urs schwyzer, 26. März 2012, 21:00 Uhr:
PS - dies hat übrigens einen sehr direkten Einfluss auf die mittel- und langfristige Zuverlässigkeit der Regio-S-Bahn-Züge von Bad Zwischenahn und Oldenburg aus sowie auf diejenigen von Nordenham.
urs schwyzer, 26. März 2012, 20:49 Uhr:
... Zusatz zur sogenannten "Oldenburger Kurve":
Ich glaube nicht, dass es wirklich sinnvoll und notwendig ist - wegen des Güterverkehrs vom Jade-Weser-Port aus - (der im übrigen nur zu knapp einem Drittel per Bahn abgewickelt werden soll ... der andere grosse "Rest" von über zwei Dritteln wird per LKW über die Autobahnen rollen. Wen regt DAS auf?) in Bremen Hbf ein Gleis zu verlegen das eher einer Achterbahn im Flachland gleich kommt.
Viel sinnvoller halte ich es das vor ein paar Jahren (mit Steuergeldern!) von der Bundesbahn abgebaute zweite Gleis der Verbindung Oldenburg (Olb) Hbf - Osnabrück wieder aufzubauen und zu elektrifizieren. Dabei reicht eine Höchstgeschwindigkeit auf der Strecke von 80 km/h vollkommen aus und hält den Lärm der Güterzüge in Grenzen.
Ausserdem verkürtzt das den Weg nach Süden und hat in Osnabrück einen genialen Verteilerkreisel in alle Richtungen.
Ist anscheinend zuuu einfach - unter einer Y-Trasse "macht" es die Deutsche Bahn AG eben einfach nich. Und schon gar nicht auf eigene Kosten. Sieht man ja schon an dem Drama um die (Wieder)Verlegung des zweiten Gleises zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven ...
Und gesundheitliche Auswirkungen für die Allgemeinheit haben bei irgendwelchen wirtschaftlichen Entscheidungen (LEIDER!) noch nie eine erstzunehmende Rolle gespielt.
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