Lektion 13: Geschichte (II)
De Appeldwatsch brickt sick den Finger in de Nääs af. (Tölpel)
De Bangbüx draapt den Düwel in de swarte Nacht. (Angsthase)
De Blarrbüdel fallt vun'n Stohl. (Heulsuse)
De Buttjer flüggt över'n Tuun. (Knirps, frecher Junge)
De Büxenschieter früst in'n Winter. (kleiner Junge; Mann, den man nicht für voll nimmt)
De Deusterdeern kümmt nich na Huus. (schlechtes, ungebärdiges Mädchen)
De Döösbattel gütt Water in de See. (einfältiger Mensch, Dummkopf)
De Dröhnbüdel lüggt jümmer. (Schwätzer)
De Fisematentenmaker denkt nich na. (Spaßmacher, Lügner)
De Freetsack itt een heel Swien. (Vielfraß)
De Schrappnell röppt jümmer na ehr Kinner. (häßliche, zänkische Frau)
Alle Schimpfwörter aus: Von Blubberbüxen, Landhaien und Troonbüdels. Das Schimpfwörterbuch für Hamburger von Reinhard Goltz; Verlag Schuster, Leer (1995)
Un nu vertellt Se maal, keen Se in de Mööt kamen sünd
De Appeldwatsch hett sick den Finger in de Nääs afbraken.
De Bangbüx hett ....
Se hebbt een vun disse Krüüzfahrten mitmaakt, vun de de Börgermester vertellt hett.
Nu will de Fründ / de Fründin weten, woans dat weer un wat Se maakt hebbt.
upstahn (9 Uhr)
Koffie drinken* (9.30 Uhr)
Book lesen (10 Uhr)
Tennis spelen (11 Uhr)
Musik hören (12.05 Uhr)
to Middag eten (13 Uhr)
utrauhn* (14 Uhr)
swemmen* (15.30 Uhr)
Koken geneten* un klönen (16.45 Uhr)
in'n Kiekkassen kieken (18.15 Uhr)
to Abend eten (19 Uhr Uhr)
danzen (19.30 Uhr)
na Bett gahn (22 Uhr)
* utrauhen: ausruhen (regelmäßig)
* drinken: ick drink, he dringt, wi drinkt; ick drünk, ick heff drunken
* swemmen: schwimmen (regelmäßig)
* geneten: Ick geneet, he genütt, wi geneet; ick genoot, ick heff genaten
To'n Bispill:
Klock negen bün ick upstahn.
Klock halvig teihn .....
Aussprache Gedicht "Summer"
Wenn die Sünn upsteiht
un de Wind, de weiht
un de Hahn, de kreiht
un de Möhl sick dreiht
un de Möller sick freut
un de Klock de geiht
un de Kohjung fleut
un de Buur, de seit
un de Knecht, de meiht
un de Jung, de schreit
wenn de Katt em kleit
un de Moder, de neiht
un de Schoster, de sleiht
un de Schipper, de preit,
denn is Summertiet
Gedicht und Bilder aus: Ut de Doken von Wilhelm Petersen; Verlag Christians, Hamburg (1977) - (Nach Aussage des Verlags ist das Buch leider vergriffen)
Vokabeln zum Gedicht
weihen – wehen
kreihen – krähen
dreihen – drehen
freuen – freuen
fleuten – flöten
seien – säen
meihen – mähen
schreien – schreien, rufen
(bremisch: schriegen: ick schrieg, he schriggt, wi schriegt; ick schreeg; ick heff schregen)
kleien – kratzen
neihen* – nähen
slaan – schlagen
(ick slaa, he sleit, wi slaat; ick slöög; ick heff slaan)
preien – laut rufen
Wenn de Sünn upstünn,
un de Wind weih
un.....
(un so wieder)
.......
denn weer Summertiet
Nich sööt
Den Julimaand weer nich heet.
De Januarmaand weer nich kolt.
De Koffie weer nich swaart.
De Marmelaad weer nich sööt.
Du muchst mi lieden.
Aber du harrst mi nich leev.
(Probeert Se mit: arm, riek - gröön, blau - anropen, drapen)
Ick kunn nix doon
Du muttst mi vergeven.
Ick kunn güstern nich kamen.
Ick kunn nich anropen.
Ick kunn nix doon.
Ick harr Besöök.
Tant Lisa weer bi us,
den helen Abend.
(Probeert Se mit: ick dröff nich kamen ..... )
Un wenn dat in verleden Tieden passeert is, dennso mööt se de Form vun "warrn" in de Lesttiet setten:
Nutiet: Dat Kind warrt slaan. - Lestiet: Dat Kind wöer slaan.
Die (Tür) ..... schlägt zu. - De Döör sleiht to.
Die Tür wird zugeschlagen: .....
Die Tür wurde zugeschlagen: .....
Ich male ein (Bild) .....
Ein Bild wird gemalt: .....
Ein Bild wurde gemalt: .....
Ein (Hund) ..... beißt mir ins Bein.
Ich werde ins Bein gebissen .....
Ich wurde ins Bein gebissen .....
13: Vokabeln und Übungen
Lektion 13: Geschichte (II)
Vokabeln
Die Leideform/ das Passiv
Redewendungen
Unregelmäßige Verben
Übungen
Lösungen
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Lektion 14: Liebe und danach (I)
Lektion 15: Liebe und danach (II)
Lektion 16: Plattdeutsche Besonderheiten (I)
Lektion 17: Plattdeutsche Besonderheiten (II)
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