Windjammer-Treffen
Das fünftägige Windjammer-Treffen Sail 2010 ist zu Ende. Nach Angaben der Veranstalter haben über eine Million Besucher das maritime Fest in Bremerhaven miterlebt. Die Windjammer-Parade gilt demnach als das größte Treffen dieser Art.
Schlusspunkt der Sail 2010 war gegen 20 Uhr die Flaggenparade am Neuen Hafen West. Dort holten die Soldaten der Marineoperationsschule Bremerhaven die Flaggen der Nationen ein, die an der Sail teilgenommen haben. Radio Bremen hat sich am Sonntag auch noch einmal live präsentiert: Das traditionelle Hafenkonzert wurde ab 10 Uhr direkt von der Bühne für Radio Bremen Eins übertragen. Auch dabei ging es um Eindrücke der maritimen Kulisse und Informationen rund um das Windjammertreffen in Bremerhaven.
Wer das Hafenkonzert im Hörfunk von Radio Bremen verpasst haben sollte, der konnte sich die Sendung am Sonntag abend im Radio Bremen TV von 18:45 Uhr bis 19:30 anschauen. Weitere Informationen rund um die Sail und Eindrücke vom Abschlusstag bot auch das RB-TV-Magazin "Buten un Binnen" am Sonntag abend ab 19:30.
"Es war eine gelungene Sail ohne große Zwischenfälle", sagte der Leiter des Organisationsbüros, Heino Tietjen am Sonntagnachmittag in Bremerhaven. Besonders begeistert sind die Veranstalter von dem Besucherrekord am Mittwoch zum "Sail In" und den Zuschauermassen zum Feuerwerk am Sonnabend.
Zu beiden Veranstaltungen waren mehrere zig-tausend Besucher nach Bremerhaven gekommen. Das wechselhafte Wetter habe der tollen Stimmung auf der Veranstaltung nichts anhaben können, so die Veranstalter. Besuchermagneten waren vor allem die Großsegler und hier insbesondere die Exoten wie der schwedische Ostindiensegler "Götheborg", der aussah als stamme er aus der Zeit der Piraten in der Südsee. Die "Götheborg" glänzt mit hölzernem Rumpf und einer Kanonenbatterie unter Deck.
243 Schiffe aus 17 Nationen waren nach Bremerhaven gekommen. Die nächste Sail ist für 2015 geplant. Doch bereits im nächsten Jahr sollen im Juli im Rahmen einer Festwoche wieder mehrere Großsegler an den Havenwelten festmachen. Auf der Abschluß-Pressekonferenz zur Sail lobten die Veranstalter auch die zahlreichen Einsatzkräfte und Helfer der Windjammer-Parade. Laut Sail-Organisationschef Arthur Beneken hatten die rund 600 Helfer von Polizei über Feuerwehr und Technischem Hilfswerk bis hin zu den Sail-Betreuern der Bremerhavener Tourismusförderung BIS einen erheblichen Anteil daran, dass die Sail in Bremerhaven ein fröhlich, friedliches Familienfest blieb.
Laut Polizei gab es kaum Zwischenfälle, die An- und Abfahrt lief weitgehend reibungslos. Verkehrs- und Sicherheitskonzept hätten gut funktioniert. Funktioniert hat nach Einschätzung von Beneken auch der veränderte Auftakt des Windjammerteffens mit dem so genannten "Sail-In" der Schiffe.
Die Veranstalter überlegen deshalb, ob sie auch bei der nächsten Sail in fünf Jahren eine Einlaufparade organisieren. Fest steht für sie bereits, dass es in der Zeit zwischen den Windjammerfestivals keinen Leerlauf geben darf, damit sich Bremerhaven als Tourismusziel etabliert. Die Sail-Macher wollen die jährlich stattfinde Festwoche mit Seglern aufrüsten und neue Schwerpunkte setzen.
"Klar Schiff" zum Auslaufen auch bei vielen Kleinseglern.
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