Schmucke Traditions- und Großsegler
Windjammer bei der Sail 2005 in Bremerhaven
Unter Windjammern versteht man heute im allgemeinen schmucke Traditions- und Großsegler. Die Blütezeit der Windjammer lag im 19. Jahrhundert. "Windjammer", das war der meist verächtlich gemeinte Spitzname, den die Seeleute auf den Dampfschiffen den großen rahgetakelten Segelschiffen gaben. Diese, so sagten sie, seien einfach zu schwerfällig, um mit ihnen noch elegant segeln zu können. Man müsse sie ständig mit den Segeln an den Wind "pressen" oder "drücken" (englisch: to jam). Einer anderen Überlieferung zufolge bekamen die Großsegler diesen Namen ganz einfach, weil es sich bei ihnen um Schiffe handelte, die - im Gegensatz zu den Dampfschiffen - noch vom Wind über die Meere "gedrückt" wurden. Der Name hat demnach mit Jammern im Sinne von Klagen nichts zu tun.
Es war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als immer mehr Dampfschiffe die großen Segelschiffe von den Weltmeeren verdrängten. Mit dem Bau immer größerer Segler versuchte man, sich der wachsenden Konkurrenz zu erwehren, die bald deutliche Spuren zeigte: Hatten die Segler im Schiffshandel noch 1890 einen Anteil von 41 Prozent an der Welttonnage, waren es 1914 nur noch 7,5 Prozent. 1937 spielten sie mit einem Anteil von 1,5 Prozent am Seefrachtaufkommen bereits keine Rolle mehr. Der Versuch, durch schiere Größe die Vorteile der Dampfschifffahrt wettzumachen, bescherte der Welt zu Anfang des 20. Jahrhunderts einzigartige und riesige Segelschiffe. So war die "Preussen", in Deutschland gebaut und 1902 vom Stapel gelaufen, das einzige jemals gebaute Fünfmast-Vollschiff.
Die Windjammer: Symbol einer längst vergangenen Seefahrer-Romantik, [2:38]
Sail Bremerhaven 2010
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