Strahlung
In Deutschland gibt es Grenzwerte für alles, was unsere Gesundheit beeinträchtigen könnte. Auch für Mobilfunkstrahlung finden sich in der Bundesimmissionsschutzverordnung Grenzwerte. Woher kommen diese Werte, und werden sie eingehalten?
Je nach Frequenz dringen die elektromagnetischen Wellen wenige Zentimeter bis zum Bruchteil eines Millimeters in unseren Körper ein. Dabei entsteht Wärme. Wird der Körper zu stark erwärmt, kann dies Schäden verursachen. Bei einer Strahlung von 4 Watt pro Kilogramm Körpermasse (W/kg) würde sich die Körpertemperatur um bis zu ein Grad erhöhen. Einer solchen Strahlungsintensität soll der Mensch nicht dauerhaft ausgesetzt sein.
Deshalb hat die Internationale Kommission für den Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung ICNIRP ein Fünfzigstel dieses so genannten Basiswertes als Grenzwert vorgeschlagen, also: 0,08 W/kg. Deutschland hat sich dieser Empfehlung wie viele andere Staaten auch angeschlossen.
Da während des Telefonierens nur der Kopf der Strahlung ausgesetzt ist und nicht der gesamte Körper, gilt für die Telefone selbst ein höherer Grenzwert, nämlich 2 W/kg. Alle auf dem Markt erhältlichen Modelle unterschreiten diesen Wert.
Diskutiert wird nicht, ob die Grenzwerte eingehalten werden, sondern, ob die Grenzwerte zu hoch sind. Denn der aktuelle Grenzwert berücksichtigt nur entstehende Wärme, nicht aber andere biologische Effekte. Verschiedene Studien haben Hinweise auf derartige athermische Effekte unterhalb der geltenden Grenzwerte ergeben. Einen wissenschaftlichen Beweis gibt es bisher aber nicht.
Kritische Wissenschaftler, wie etwa die des Ecolog-Instituts in Hannover, fordern dennoch vorsorglich einen deutlich geringeren Grenzwert. In unseren Nachbarländern existieren bereits geringere Grenzwerte. In der Schweiz zum Beispiel gelten deutlich niedrigere Werte als in Deutschland.
Messungen der Bundesnetzagentur haben jedoch ergeben, dass die Strahlenbelastung dort insgesamt nicht niedriger ist als bei uns. Denn hier wird meist nur ein Bruchteil der Grenzwerte ausgeschöpft. Die Bundesnetzagentur nimmt laufend Messungen vor – die Ergebnisse können im Internet abgerufen werden:
Die Antennen strahlen mit bis zu 50 Watt, in den Städten mit bis zu 10 Watt. Wie viel davon bei uns ankommt, hängt neben der Sendeleistung vom Abstrahlwinkel der Antennen ab. Man sollte vorsichtshalber einen Abstand von mindestens zehn Metern zu einer Antenne einhalten. Generell gilt, dass elektromagnetische Strahlung mit wachsender Entfernung sehr schnell abnimmt.
Die Masten geben die Strahlung meist horizontal ab – wie ein Leuchtturm sein Licht. Im Haus gegenüber wird die Strahlung daher in der Regel höher sein als im Haus, auf dem die Antenne steht.
Strahlung
Wie gefährlich sind Mobilfunkwellen wirklich? Und was ist eigentlich Strahlung genau? In unserem Dossier bieten wir Ihnen ausführliche Hintergrundinformationen rund um das Thema "Handystrahlung".
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