1. Mai 1933
Vor 80 Jahren wurde deutschlandweit der "Tag der nationalen Arbeit" begangen. Auch in Bremen wurden die Massen mobilisiert. Sie zogen durch die geschmückten Straßen oder versammelten sich im Weserstadion zu einer Großkundgebung. Oppositionellen und Widerständlern sollte damit der durchschlagende Erfolg der Nationalsozialisten vor Augen geführt werden. Mehr...
18. April 1933
Am 18. April 1933 umstellten Polizeimannschaften und SA-Trupps das Gewerkschaftshaus und besetzten Büros. Sie nahmen fünf prominente Arbeitnehmervertreter in Schutzhaft und brachten diese ins KZ Mißler. Mehr...
22. März 1933
Der neue, nationalsozialistisch geführte Bremer Senat hatte am 20. März 1933 beschlossen, Adolf Hitler das Ehrenbürgerrecht der Stadt Bremen zu verleihen. Am 22. März nahm Hitler die Ehrenbürgerschaft an. Mehr...
14. April 1933
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden viele Oppositionelle verfolgt. In den Bremer Kleingärten fanden sie die Gelegenheiten sich zu verstecken und von dort den Widerstand zu organisieren. Der Bremer Polizeichef Theodor Laue versuchte dies mit allen Mitteln zu verhindern. Mehr...
31. März 1933
Bereits kurz nach Hitlers Machtergreifung waren Sozialdemokraten und Kommunisten zu politischen Feinden erklärt worden. Sie wurden verfolgt, eingesperrt, drangsaliert, gefoltert und getötet. In Bremen wurden sie zuerst im KZ-Mißler inhaftiert. Später kamen sie entweder nach Langlütjen II in Isolationshaft oder waren auf einem alten Schleppkahn "Ochtumsand" an der Ochtummündung untergebracht. Mehr...
6. März 1933
Nach den Reichstagswahlen vom 5. März 1933 hatte die NSDAP in Bremen keine parlamentarische Mehrheit. Dennoch beschloss der Senat, auf dem Rathaus die schwarz-weiß-rote Flagge zu hissen. Daraufhin traten drei sozialdemokratische Senatoren zurück. Mehr...
30./31. Januar 1933
In Bremen wurde, anders als im übrigen Nordwestdeutschland, die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler ohne großen Jubel aufgenommen. Während in Berlin uniformierte NSDAP-Mitglieder mit einem Fackelzug durchs Brandenburger Tor marschierten, weigerte sich der Bremer Senat, den Nazis die Genehmigung für einen Umzug zu erteilen. Mehr...
Hitlers Machtergreifung 1933, [9:04]
30. Januar 1933
Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler von Reichspräsident Paul von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt. Zu diesem Zeitpunkt rechnete kaum jemand damit, dass Adolf Hitler Deutschland und Europa in eine Katastrophe führen und sein Regime erst 12 Jahre später, mit dem Sturm alliierter Truppen auf Berlin, enden würde. Mehr...
Reaktionen in Bremen auf Hitlers Ernennung zum Reichskanzler
Bremen unterm Hakenkreuz
![Hakenkreuzflaggen am Bremer Hauptbahnhof [Quelle: Radio Bremen] Hakenkreuzflaggen am Bremer Hauptbahnhof [Quelle: Radio Bremen]](/kultur/bremen-dreissigerjahre102_v-mediateaser.jpg)
Das Jahr 1933
Am 30. Januar 2013 jährt sich die Machtergreifung der Nationalsozialisten zum 80. Mal. Rückblicke, Zeitzeugen und Archivmaterial sollen dokumentieren, wie es den Nationalsozialisten gelingen konnte, an die Macht zu kommen.
Weitere Ereignisse
14. Dezember 1934: Hitler in Bremen und Bremerhaven
Alfred Faust aus "Schutzhaft" entlassen
19. Oktober 1933: Treuegelöbnis der Bremer Kaufmannschaft
5. Mai 1933: Röver wird Reichsstatthalter
1. Mai 1933: Bremen im Zeichen des Hakenkreuzes
18. April 1933: Gewerkschaftshaus besetzt
14. April 1933: Verhinderung staatsfeindlicher Betätigung in Kleingärten
31. März 1933: Konzentrationslager Mißler eingerichtet
22. März 1933: Hitler wird Ehrenbürger
6. März 1933: "Machtergreifung" der NSDAP in Bremen
30. Januar 1933: Reaktionen in Bremen
Recherche
Für die Aufarbeitung geschichtlicher Themen können wir auf das reichhaltige Radio-Bremen-Archiv zurückgreifen. Tatkräftig unterstützt werden wir vom Arbeitskreis der Bremer Archive und vom Staatsarchiv Bremen.
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