Spökerland
Ich fange an zu lesen und frage mich, was gerade mit mir passiert, denn schon bei den ersten Sätzen wird mir ganz komisch. Nach weiteren zehn Seiten wird mir klar, dass mich das Spökerlandvirus befallen hat. Und bitte glaubt ja nicht, dass diese plötzliche Virus-Erkrankung mit dem Schlusssatz des 1. Bandes auskuriert sein wird! Nicht bei mir und sicher auch nicht bei euch!
Brigitte Petereit
Ihr fragt euch, warum ihr nie zuvor von Spökerland gehört habt? Nun, es hat seine Gründe, dass der Name der Insel nur ungern ausgesprochen wird. Denn auf Spökerland, wird hinter vorgehaltener Hand erzählt, verbirgt sich das Böse. Düstere Kräfte halten sich dort im Geheimen bereit, um einen alten Fluch einzulösen.
Matthias Heyen "Spökerland - Hexenfluch", Schünemann Verlag im März 2011, ab zehn Jahren
Marten hat noch was vor. Nervös hört er auf die Geräusche der anderen Jungs im Schlafsaal. Vorsichtig schleicht er sich heraus. Niemand bemerkt ihn, auch nicht sein Bettnachbar der kleine Timmy. Marten ist auf dem Weg zu Hilke.
Hilke ist gerade mal einen Tag im Internat auf Spökerland und hat es bereits geschafft, sich mächtige Feinde zu machen: Eddi und seine Bande.
In der großen Pause ist die Sache auf dem Schulhof dann total aus dem Ruder gelaufen. In dem Moment, als Eddi sich mit seiner Bande auf Hilke stürzen und sich an ihr rächen will, beginnt Hilke in einer sehr alten Sprache merkwürdige Formeln zu murmeln. Eddi schwört, dass Hilke eine Hexe ist und ihn gerade verflucht hat.
Eines Nachts ist Hilke verschwunden. Angeblich ist sie weggelaufen. Die Direktorin weigert sich, nach ihr suchen zu lassen. Schließlich ist Spökerland eine Insel in der Nordsee. Wo soll man da schon hin. Eine Flucht ist unmöglich.
Im Internat auf Spökerland, müsst Ihr wissen, leben Schülerinnen und Schüler, die irgendwann in ihrem jungen Leben großen Mist gebaut haben – man hält sie für schwer erziehbar – sagt, sie seien ungeeignet für die sogenannten "normalen" Schulen auf dem Festland.
Als Hilke schließlich total durchnässt und fast erfroren irgendwann endlich wieder auftaucht, hält sich das Mitleid der Direktorin in Grenzen und sie schickt Hilke ins Strandhaus.
Jetzt ist Marten unterwegs zum Strandhaus, um Hilke etwas Trockenes zum Anziehen zu bringen. Doch - die Tür steht auf und Hilke ist verschwunden.Marten bleibt nichts anderes übrig, als Hilke durch die Dunkelheit hinterher zu stolpern.
Hilkes Ziel ist die Bucht mit dem versunkenen Friedhof, der bei der großen Neujahrsflut 1855 vom Meer verschluckt worden ist. Hier und da ragen Grabsteine aus dem Sand. Normalerweise verirrt sich niemand an diesen gruseligen Ort. Was um alles in der Welt will Hilke hier?
Als Marten Hilke endlich eingeholt hat begreift er, dass Hilke Schlafwandelt. Alssie weider zu sich kommt, ist das Mädchen ziemlich durcheinander und kann sich nicht erklären, wie sie hier her gekommen ist.
Dieser nächtliche Ausflug ist der Beginn eines wunderbaren und großen Abenteuers, das Marten, Hilke und den kleinen Timmy mit der Zeit immer fester zusammenschweißen wird.
Die drei Freunde lernen den Geisterjäger Johannes Wessels kennen, der sie immer wieder vor dem Bösen beschützen wird, der ihnen von übersinnlichen Fähigkeiten erzählt, die auch Hilke zu haben scheint. Bevor der Geisterjäger Hilke wirklich vertrauen kann, muss sich das Mädchen einer Hexenprüfung unterziehen.
Im Laufe der Geschichte werden die jungen Leute alles über das düstere Geheimnis von Spökerland erfahren. Dieses Geheimnis wird sie in gefährliche Situationen bringen, an denen ein längst verstorbener grausamer Deichgraf nicht ganz unschuldig zu sein scheint.
"Hexenfluch" ist der erste Band der fünfteiligen "Spökerland"-Reihe.
Matthias Heyen, Autor
Geboren 1975 in Oldenburg und Vater zweier Söhne. Außerdem lebt, schreibt und arbeitet er als Kriminalhauptkommissar in Hannover.
Die Kinderzeit von Radio Bremen hatte ihn am 6. März 2011 zu sich ins Studio eingeladen. Dort hat er erzählt, wie er auf die Idee kam Spökerland zu schreiben, wie die Figuren im Buch entstanden sind und überhaupt wie man Buchautor wird.
Wie entstand das Buch Spökerland
Matthias Heyen in der Kinderzeit
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