Kinderbetreuung in Bremen
Die Bremer Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) will in Zukunft alle Beteiligten beim Thema "Kindertagesbetreuung" an ihren Plänen. die Zahl der Betreuungsplätze auszubauen, stärker beteiligen. Die so genannte "Zukunftskonferenz zum Ausbau und zur Weiterentwicklung der Kindertagesbetreuung" war der Auftakt dazu.
Lehnt das Betreuungsgeld ab: Senatorin Aja Stahmann (Grüne).
Rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Behörde sowie von Elternverbänden und Kindertageseinrichtungen waren dafür am Samstag ins Haus der Bremischen Bürgerschaft gekommen. Stahmann reagierte auch auf die anhaltende Kritik von freien Trägern in der Kinderbetreuung. Diese hatten immer wieder beklagt, dass sie zu wenig an den Ausbauplänen der Behörde beteiligt würden. Die Sozialbehörde kündigte deshalb an, dass sie künftig mit ihren Planungen für das jeweilige Kindergartenjahr früher als bisher beginnen wolle, nämlich bereits direkt nach den Sommerferien. Das begrüßen die freien Träger. Sie könnten bis zu 1.000 neue Plätze in ihren Einrichtungen schaffen, erklärten sie auf Nachfrage der Senatorin. "Ich setze alles daran, den Rechtsanspruch auf Betreuung auch für Kinder unter drei Jahren ab August 2013 umzusetzen", sagte Stahmann.
Der Bedarf dafür sei vermutlich auch vorhanden, räumte die Senatorin ein. Bremen erfülle zwar bereits in diesem Jahr fast annähernd die Quote von 35 Prozent (bei den angebotenen Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren). Aber sie bezweifle, dass das reichen werde. Nun gehe es darum, den weiteren Ausbau gemeinsam zu planen. Eine Umfrage unter den betroffenen Eltern im Mai dieses Jahres soll klären, wie viele Plätze im kommenden Jahr benötigt werden. Jeder weitere Prozentpunkt über die 35-Prozentmarke hinaus, koste rund 1,7 Millionen Euro, so Stahmann. Derzeit gibt Bremen etwa 133 Millionen Euro für die Kinderbetreuung pro Jahr aus, zu Beginn des Ausbaus im Jahr 2007 waren es noch 82 Millionen Euro.
Das Angebot an Ganztags-Betreuungsplätzen soll aufgestockt werden.
Am Rande des Treffens gab Stahmann bekannt, dass sie noch in diesem Jahr zusätzliche Ganztagsplätze in Kitas schaffen will. Rund 1.200 Eltern stehen derzeit auf der Warteliste. Sie würden ihr Kinder gerne länger als vier oder fünf Stunden pro Tag in die Betreuung geben. Die Senatorin verprach, auf alle Fälle mehr Ganztagsplätze zum kommenden Kindergartenjahr einzurichten. Wie viele es genau sein werden, könne sie aber erst im Mai sagen, wenn die Bürgerschaft endgültig den Haushalt beschlossen hat. Ausserdem sei eine Restplatzbörse geplant. Dies soll Eltern die Suche nach einem freien Kindertagesplatz erleichtern.
Dem Betreuungsgeld, um das CDU und CSU auf Bundesebene streiten, erteilte die Senatorin eine klare Absage. Es soll Eltern ab August 2013 gezahlt werden, die ihre Kinder nicht in eine Krippe oder zu Tageseltern geben: "Das Betreuungsgeld ist das falsche Signal", sagte Stahmann. Erfahrungen in Thüringen hätten gezeigt, dass die Zahl der Kinder in den Einrichtungen nach der Einführung eines Landesbetreuungsgeldes deutlich zurückgeht. Stahmann sagte, "Das Betreuungsgeld nimmt ausgerechnet jenen Kindern die frühesten Startchancen, die vom Besuch einer Einrichtung am meisten profitieren."
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