11. April 2013, 12:34 Uhr
Chronologie der Ereignisse
Ende des Jahres 2010 erregte dioxinverseuchtes Futtermittel in Deutschland für Aufsehen. Jetzt kommt es erstmal in zum Prozess gegen zwei Beteiligte einer Firma aus Damme, die mit dem Futter beliefert wurden und die Belastungen verschwiegen haben sollen. Ein Rückblick:
21. Dezember 2010: Ein Mischfutterhersteller aus Dinklage in Niedersachsen entdeckt erhöhte Dioxinwerte und meldet sie dem zuständigen Landesamt. Das verunreinigte Futterfett stammt von der Firma Harles und Jentzsch aus Uetersen in Schleswig-Holstein.
23. Dezember: Das Landwirtschaftsministerium in Hannover wird informiert, dass Legehennenfutter dioxinbelastet ist. Der Verkauf von Eiern aus Betrieben, die das Futter verwendet haben, wird gestoppt.
3. Januar 2011: 8.000 Legehennen einer Farm im Kreis Soest in Nordrhein-Westfalen werden wegen verseuchter Futtermittel getötet. Niedersachsen sperrt vorsorglich 1.000 Bauernhöfe. Auch andere Bundesländer sind betroffen.
4. Januar: Die Staatsanwaltschaft Itzehoe ermittelt gegen Verantwortliche des Futtermittelherstellers aus Uetersen. Die Ermittler gehen dem Verdacht der vorsätzlichen Panscherei nach.
5. Januar: Die Bundesregierung glaubt, dass bis zu 3.000 Tonnen Fett mit der hochgiftigen Substanz ins Futter von Legehennen, Mastgeflügel und Schweinen gemischt wurden.
6. Januar: Inzwischen sind mindestens zwölf Bundesländer betroffen. Rund 4.700 Höfe sind gesperrt.
7. Januar: Es wird bekannt, dass schon seit März 2010 mit Dioxinen verseuchtes Tierfutter im Umlauf ist.
12. Januar: Fleisch von Schweinen, die mit verseuchtem Futter gemästet wurden, ist wahrscheinlich in den Handel gekommen. Harles und Jentzsch stellt Insolvenzantrag.
15. Januar 2011: Die Staatsanwaltschaft durchsucht Räume der Landwirtschaftlichen Bezugsgenossenschaft Damme (LBD), die von Harles und Jentsch beliefert wurde und Infos über die Belastung verschwiegen haben soll. Erst auf Druck des Agrarministeriums in Hannover soll der Futtermittelhersteller vollständige Lieferdaten weitergeleitet haben.
2. Februar: Die Bundesregierung zieht erste Konsequenzen aus dem Skandal und verschärft die Vorschriften für Futtermittel-Unternehmen.
15. März 2013: Die Staatsanwaltschaft Itzehoe klagt Geschäftsführer und Prokuristen von Harles und Jentzsch wegen gewerbsmäßigen Betrugs in 102 Fällen an. Sie sollen ihren Futtermitteln verbotenerweise Fett aus Altspeiseresten untergemischt haben.
10. April: Zwei frühere Manager der Landwirtschaftlichen Bezugsgenossenschaft Damme sollen in Vechta vor Gericht kommen, weil sie ihre Kunden über eine mögliche Belastung ihres Futters nicht informiert haben sollen.
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