20. Dezember 2012, 17:35 Uhr
Studie aus Rotenburg
Bei Atemwegsinfektionen werden nach den Ergebnissen einer neuen europäischen Studie zu oft sinnlos Antibiotika verschrieben. Patienten mit einem Infekt der tiefen Atemwege ohne Lungenentzündung könnten von einer antibiotischen Therapie nicht profitieren, teilte das Diakoniekrankenhaus in Rotenburg (Wümme) mit.
Zu oft werden Antibiotika verschrieben, obwohl sie bei einer Virenerkrankung nicht helfen.
Das Krankenhaus war deutsches Zentrum der Studie, an der nach eigenen Angaben 2.061 Erwachsene aus zwölf europäischen Ländern teilnahmen. Wenn die Patienten keine weitere schwere Grunderkrankung haben, sei eine antibiotische Therapie nur in Ausnahmefällen hilfreich, erläuterte der Chefarzt des Zentrums für Pneumologie am Diakoniekrankenhaus, Tom Schaberg. Die Ergebnisse der Untersuchung seien aktuell in der medizinischen Zeitschrift "Lancet Infectious Diseases" als weltweit wichtigstem Fachblatt über Infektionskrankheiten erschienen, hieß es.
Infektionen der oberen Atemwege werden meist durch Viren ausgelöst. Antibiotika sind dann wirkungslos. Dennoch werden sie oft verordnet. Schuld ist nach Darstellung von Experten ein Teufelskreis, der als "antibiotisches Missverständnis" bezeichnet wird: Patienten meinen, mit einem Antibiotikum das beste Mittel gegen ihre Beschwerden zu erhalten. Ärzte folgen dem Wunsch der Patienten nach einer Verordnung und bestärken damit die Annahme, das Antibiotikum sei ein geeignetes Mittel.
Der teils massive Einsatz von Antibiotika in Human- und auch in der Tiermedizin hat dazu beigetragen, dass sich immer mehr resistente Erreger entwickeln. Eine Behandlung mit Antibiotika beim Menschen schlägt daher mitunter nicht mehr an. Bundesweit werde jedem zweiten Kind zwischen drei und sechs Jahren mindestens ein Antibiotikum pro Jahr vom Arzt verschrieben, bei Erwachsenen sei es jeder dritte, heißt es in einem aktuellen "Faktencheck Gesundheit" der Bertelsmann Stiftung.
Der neue Mehmet
Osman ist verdutzt: Sein ungeratener Sohn Mehmet hat sich von einem auf den anderen Tag von einem schwarzen Schaf in ein weißes Lämmchen verwandelt. Mehr...
Die SMS wird abgelöst
Wie das gute alte Handy ohne Touch-Display oder das Faxgerät wird auch die SMS vom Netz gefressen. Gut zwanzig Jahre nach dem offiziellen Debüt steht der Short Message Service vor der Ablösung. Mehr...
As Time Goes By
Heute vor 30 Jahren fand bereits zum zehnten Mal in Bremen der Fernsehwettbewerb der Regionalprogramme statt.
28. Mai 1983: Fernsehregionalwettbewerb in Bremen
Testen Sie Ihr Wissen!
Sind Sie das wandelnde Lexikon oder haben Sie eher gutes Halbwissen? Testen Sie sich! Mehr...
Plattdeutsches bei Radio Bremen
Mögen Sie Plattdeutsch? Oder wollen Sie es lernen? In unserem Plattdeutsch-Spezial bieten wir Ihnen einen Anfängerkurs mit den wichtigsten Regeln und vielen Übungen. Hier hören und lesen Sie täglich unsere Nachrichten "up platt", erfahren Aktuelles zur Sprache oder Spielerisches zum Vertiefen Ihrer Kenntnisse. Mehr...
Der neue Rundfunkbeitrag
Der neue Rundfunkbeitrag löst die Rundfunkgebühr ab. Informationen zum Start 2013 hier. Mehr...
Jetzt läuft
Streit ums Grundwasser in Holdorf
Die Brunnen der Gemeinde Holdorf liefern den größten Teil des Wasserbedarfs der Region Vechta. Nun sollen noch mehr Brunnen noch mehr Grundwasser abpumpen. Viele Anwohner beklagen aber schon jetzt, dass ihre Felder vertrocknen und der Wasserspiegel ihres Badesees sinkt. Welche Folgen hat es, wenn immer mehr Grundwasser aus dem Boden gepumpt wird? Wir diskutieren live vor Ort. Mehr...
29. Mai, 15:05 Uhr | Nordwestradio
Was wir wirklich brauchen – oder wollen!
"Weniger ist mehr", heißt es gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise. Also weg mit dem Auto, auf Marken-Klamotten verzichen – und einfach glücklich sein! Ob das mitten in einer Konsumgesellschaft funktioniert? Eine Sendung über den Traum vom einfachen Leben. Mehr...
28. Mai, 19:05 Uhr | Nordwestradio
Zebra Vier
Jeden Sonntag zwischen 8 und 11 Uhr hört ihr bei Bremen Vier unsere Kindersendung "Zebra Vier", mit vielen tollen Experimenten, Infos und Tipps für Kinder und Jugendliche. Mehr...
radiobremen.de nun auch mobil
Seit dem 25. Februar 2013 ist der Radio-Bremen-Web-Auftritt unter der Adresse "m.radiobremen.de" auch mobil abrufbar. Mehr...
Rauschfreier Empfang
Am 1. Februar 2013 hat Radio Bremen sein Digitalradio-Angebot gestartet. Mit dem terrestrischen Digitalradio können die Hörfunkprogramme in rauschfreier Qualität empfangen werden. Mehr...
Wissen-Podcasts
Wissen-Beiträge hören – wann und wo Sie wollen: Hier bieten wir Ihnen jeweils die neuesten Podcast-Dateien zum direkten Download an. Mehr...
Webservices
Wir bieten Ihnen verschiedene Wege, das Programm von Radio Bremen zu empfangen und Möglichkeiten für Sie, mitzumachen: über Podcast, Apps, Soziale Netzwerke, Kommentarfunktionen und mehr. Mehr...
Jetzt auf radiobremen.de
Werder Bremen: Neuer Trainer Dutt wird heute vorgestellt
Streit um Beratungsstelle: SPD-Fraktionschef will Rat und Tat-Zentrum erhalten
Gesetzesinitiative aus Bremerhaven: Hauseigentümer müssen Schrottimmobilien abreißen
Böhrnsens Türkei-Reise: "Wichtig, sich mal sehen zu lassen"