Fünf Bremer Drogentote
Um das Pfingstwochenende sind in Bremen fünf Heroinkonsumenten ums Leben gekommen – noch immer weiß die Polizei nicht, was die Ursache dieser Häufung von Todesfällen war. Die Opfer verband, dass sie alle aus der ehemaligen Sowjetunion stammten. Die Todesfälle wurden aus Wohnungen im gesamten Bremer Stadtgebiet gemeldet.
Im Bereich des Hauptbahnhofs hatten alle Opfer ihr Heroin gekauft.
Sicher ist, dass alle Drogentoten Heroin gespritzt hatten. Eine Mitarbeiterin der Bremer Drogenbratungsstelle "Comeback" berichtete, einer der Betroffenen habe nach der Drogeneinnahme über Schaum vorm Mund geklagt. Er habe einer Freundin gesagt, dass er vergiftet worden sei.
Radio-Bremen-Reporter Mario Neumann hat Hintergründe recherchiert. Er antwortet auf die wichtigsten Fragen:
Fünf Mal war endete Heroinkonsum am Pfingstwochenende tödlich.
Neumann: Das ist noch unklar. Es ist laut Polizei rund um den Bremer Bahnhof gekauft worden. Die Ermittler haben versucht, alles noch vorhandene Heroin aus dem Verkehr zu ziehen, der Stoff wird auch schon untersucht. Die fünf Drogentoten werden obduziert. Es gibt drei Möglichkeiten: Entweder war das Heroin zu rein, also zu stark, so dass es zu einem ungewollten „Goldenen Schuss“ gekommen ist. Oder es war vergiftet, also mit unverträglichen Substanzen gestreckt. Oder die Konsumenten haben einen tödlichen Drogenmix genommen.
Eigentlich nicht, so der Leiter der Drogenbratungsstelle "Comeback", Alfred Liebig. Denn so ein Vorfall sei ziemlich außergewöhnlich. Vor rund zehn Jahren soll es einen ähnlichen Fall gegeben haben – mit acht Drogentoten. Damals sei die Polizei mit Lautsprecherdurchsagen durchs Viertel gefahren und habe vor zu reinem Heroin gewarnt
Diese Statistik müsse man sich jedes Jahr wieder neu angucken, sagt Alfred Liebig: „Wir hatten im letzten Jahr 13 Drogentote und vor 10 Jahren waren es 65. Hier kann man sagen, dass die Zahl rückläufig ist", sagt er. Es seien vorwiegend Männer, die nach einem Drogenkonsum zu Tode kommen.
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