Saisonbeginn in Bremerhaven
In Bremerhaven hat die Kreuzfahrtsaison begonnen. Die "MS Astor" war das erste Schiff, das in diesem Jahr einen Zwischenstopp am Columbus-Cruise-Center (CCC) eingelegt hat. Dort hofft man für 2013 auf einen Aufschwung. Zuletzt hatte es immer weniger Kreuzliner gegeben, die in Bremerhaven Station gemacht haben. Als Folge kamen weniger Touristen in die Stadt. Geschäftsführer Veit Hürdler will das CCC zu alter Stärke zurückführen.
Veit Hürdler, Geschäftsführer des Columbus-Cruise-Centers, erwartet ein erfolgreiches Jahr 2013: "Viele Unternehmen werden ihr Repertoire ausbauen, davon werden wir profitieren."
Radio Bremen: In den letzten Jahren sah es nicht gut aus für die Kreuzfahrt-Branche. Für 2013 rechnen Sie mit bis zu 75.000 Besuchern. Das wären 10.000 mehr als im Vorjahr. Woher sollen die kommen?
Veit Hürdler: Zum einen werden die Schiffe immer größer, da passen einfach mehr Passagiere drauf. Darüber hinaus steuern jetzt auch Schiffe von größeren Reise-Unternehmen wie "FTI" oder "Hapag Lloyd" unseren Terminal an. Damit können wir in Bremerhaven neue Gäste begrüßen.
Radio Bremen: Nach dem Rückzug der Reederei "Mediterranean Shipping Company" (MSC) brachen bei Ihnen die Aufträge weg. Von 125.000 Passagieren blieben in Bremerhaven nur rund 60.000 über...
Veit Hürdler: Derzeit geht es der Kreuzfahrt-Branche aber richtig gut, die Reedereien wachsen. Viele Unternehmen werden ihr Repertoire ausbauen und davon wird auch das Kreuzfahrt-Terminal in Bremerhaven profitieren.
Radio Bremen: Die Terminals in Hamburg, Kiel und Warnemünde zählen zwischen 300.000 und 600.000 Passagiere im Jahr. Da gibt es zum Teil schon Kapazitätsprobleme...
Veit Hürdler: Dass Bremerhaven nicht Hamburg ist, darüber brauchen wir nicht reden. Aber nur in Bremerhaven können fünf Schiffe gleichzeitig abgefertigt werden. Das geht in Kiel zwar auch, allerdings nur in fünf verschiedenen Stadtteilen. Das bedeutet aber nicht, dass ein Terminal besser oder schlechter ist. Wir haben ein freundschaftliches Verhältnis zu den anderen Häfen und jeder Hafen hat eben sein eigenes Profil.
Radio Bremen: Was ist das Profil von Bremerhaven?
Veit Hürdler: Neben unseren Platzkapazitäten ist es die komfortable Abwicklung. Hier gibt es kurze Wege und klare Ansprechpartner. Der Weg von der Nordsee in unseren Hafen ist deutlich kürzer als woanders, in zwei Stunden ist ein Kreuzfahrtschiff am Terminal.
Radio Bremen: In Hamburg schlägt der Naturschutzbund (Nabu) Alarm. Die Emissionen von Kreuzfahrtschiffen seien enorm. Wie sieht es damit in Bremerhaven aus?
Veit Hürdler: Das Umweltbewusstsein ist in der ganzen Kreuzfahrt-Branche gewachsen. In Bremerhaven verwenden wir keine Diesel-Fahrzeuge und nur noch Elektro-Stapler. Und wir haben den Vorteil, dass die freie See direkt hinter dem Hafen beginnt. In der Hamburger Hafen-City können Bewohner ihre Wäsche nicht auf dem Balkon trocknen, weil in 100 Metern Entfernung zum Wohngebiet ein Luxusliner liegt, der mit seinen Abgasen die weiße Wäsche verschmutzt. Aber durch unseren Standort direkt am Meer, wird – ohne das Thema klein zu reden – die Brisanz bei uns etwas genommen.
Radio Bremen: Die "MS Astor" hat zwar offiziell die Kreuzfahrtsaison in Bremerhaven eingeläutet, aber der eigentliche Star ist die riesige "Norwegian Breakaway". Das Schiff wird vom Columbus Cruise Center ausgerüstet und liegt deshalb länger an der Columbuskaje. Ein Glücksgriff zur rechten Zeit?
Veit Hürdler: Dass die "Norwegian Breakaway" zwei Wochen bei uns in die Saison hinein liegt, ist etwas Besonders. Ansonsten gehört das Ausrüsten von Schiffen zum Kerngeschäft. Mit der Papenburger Meyer-Werft haben wir beispielsweise vertraglich geregelt, dass neue Schiffe hier ausgerüstet werden.
72.000 Passagiere werden in Bremerhaven erwartet
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