Weser Kurier
Bei der Bremer Tageszeitungen AG liefern sich die beiden Eigentümerfamilien Hackmack und Meyer einen erbitterten Machtkampf. Es geht um die Frage, welcher der beiden Familienstämme künftig das Sagen hat.
Der Verlag ist mit dem "Weser Kurier" und den weitgehend identischen "Bremer Nachrichten" in Bremen faktisch Tageszeitungsmonopolist. Herausgeber ist Ulrich Hackmack. Dessen Kurs scheint nicht nur zwischen den Eigentümerfamilien höchst umstritten, sondern offenbar auch in der Belegschaft.
"Weser Kurier" und "Bremer Nachrichten" haben seit Jahren laut Branchenexperten weniger Auflage. Mit insgesamt rund 160.000 Zeitungen pro Tag werden vom Weser-Kurier und den Bremer Nachrichten heute rund 40.000 Stück weniger verkauft als noch vor 15 Jahren. Nach Ansicht der Medienwissenschaftlerin Beatrice Dernbach hat die Verlagsleitung unter dem Mathematiker Hackmack, genauso wie die deutschen Verlage insgesamt, noch keine Strategie gefunden, wie den Herausforderungen des Internets wirksam begegnet werden kann.
Das Pressehaus der Bremer Tageszeitungen AG in der Bremer Innenstadt.
Im Bremer Pressehaus scheint es zu brodeln. Uwe Baier aus der Anzeigenabteilung wirft der Verlagsleitung vor, dass sie das Unternehmen am liebsten tarifvertragsfrei, gewerkschaftsfrei und betriebsratsfrei machen wolle. Ferner verweist er auf ein Strategiepapier des Aufsichtsratsvorsitzenden Weberling von November 2009, in der ein solches Vorgehen empfohlen wird. Zusätzlich wurde eine zweite Firma mit der Anzeigenwerbung beauftragt.
In den Büros des Pressehauses sitzen angeblich immer weniger, beim Verlag angestellte, Redakteure. Dafür würden immer mehr Leiharbeiter eingesetzt, die für die gleiche Arbeit rund ein Viertel weniger Geld bekommen. Darunter leidet auch der Nachwuchs. Nach der Ausbildung bekommen diese in der Regel Verträge, die unter dem Tarifniveau sind. Laut Michael Konken vom Deutschen Journalistenverband ist die Stimmung bei den Bremer Zeitungsmachern schlecht. Hochqualifizierte Redakteure suchten sich anderswo einen besseren Job.
Verleger Ulrich Hackmack schweigt dazu: Journalistenfragen beantwortet er ungern. Christian Güssow, dem 50-Prozent an der Verlagsgesellschaft gehört, bestreitet, dass es bei der Wiederwahl von Ulrich Hackmack 2009 mit rechten Dingen zugegangen sei. Obwohl der Bundesgerichtshof als höchstrichterliche Instanz Güssow Recht gab und die Vorstandswahl für nichtig erklärte, amtiert Hackmack weiter. Christian Güssow ist Erbe des Gründers Hermann Rudolph Meyer. Als nächstes geht es vor Oberlandesgerichtshof in Bremen weiter.
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