Studenten auf Wohnungssuche
Wer in Bremen ein Dach über dem Kopf sucht, hat es schwer. Einraum-Wohnungen, bezahlbar und in guter Lage, sind begehrt und auf ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft (WG) kommen mitunter 70 Bewerber. Oft war eine telefonische Nachfrage schon gar nicht mehr möglich. Seit Wochen sind gerade die Erstsemester auf Wohnungssuche.
Auf dem freien Wohnungsmarkt müssen die Studenten mit Mieten ab 330 Euro rechnen. Hinzu kommen Kautionen und Maklergebühren, die viele nicht mehr aufbringen können. Die Lage ist natürlich auch entscheidend – gern in der Nähe des Campus. In Bremen stehen die Stadtteile Horn-Lehe und die Neustadt an erster Stelle, gefolgt von Schwachhausen, Mitte, Findorff und Östlicher Vorstadt. Besonders beliebt sind WGs. Um aber ein freies Zimmer mit sympathischen Mitbewohnern zu finden, bedarf es viel Zeit und Geduld.
Viele Erstsemester hoffen deshalb zunächst auf einen Platz in einem Wohnheim. Denn die sind besonders günstig: Je nach Angebot fallen dafür etwa 190 bis 280 Euro Warmmiete an. Darin sind auch die Kosten für Strom, Wasser, Satelliten-Fernsehen und Internetanschluss enthalten. Leider bietet das Studentenwerk nicht genügend solcher Wohnanlagen: in Bremen lediglich neun und in Bremerhaven zwei. Insgesamt gibt es nur 1.856 Plätze. Viel zu wenig für die mehr als 30.000 Studenten im Land Bremen.
Zum Start des Wintersemesters 2012/2013 sind auch bereits alle Zimmer belegt. Hauke Kieschnick vom Studentenwerk an der Bremer Universität kann also nur auf eine Warteliste verweisen, auf der aber jetzt schon etwa 400 Namen stehen. Deshalb hilft er bei der Suche nach einem privaten Vermieter. Ähnlich sieht es auch in Oldenburg und Bremerhaven aus.
Ratsam ist es in jedem Fall, sich immer wieder beim zuständigen Studentenwerk zu melden. Denn es ziehen auch mal Leute wieder aus, die beispielsweise ihr Studium abbrechen und ins Ausland gehen. Manchmal müssen unter Umständen auch mal weitere Wege in Kauf genommen werden. Für absolute Notfälle wie etwa ausländische Studierende, die sich erst sehr spät um eine Bleibe kümmern können, hält das Studentenwerk Oldenburg einige so genannte "Notbetten" bereit. Diese wurden aber letztlich nicht in Anspruch genommen.
Insgesamt ist es nicht ganz einfach in Bremen eine Bleibe zu finden, aber verglichen mit Frankfurt oder München ist die Situation noch relativ entspannt sowohl in der Nachfrage als auch bei den Preisen.
Wo Studenten am liebsten in Bremen wohnen
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Zimmer im Wohnheim
Angebote des Bremer Studentenwerkes
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Vielfältig und günstig
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