Zukunftstag
Beim Zukunftstag bei Radio Bremen haben sich Noel, Jan und Til an der Weserpromenade nach Graffitis umgeschaut. Sie entdeckten Schriftzüge, Parolen und Bilder. Mit der Kamera waren sie unterwegs und haben sich ihre Gedanken gemacht.
Diskriminierte Kunst – Ein Kommentar von Til-Simon Niemeyer:
Jeder kennt sie, doch nicht jeder mag sie: Überall zieren Graffitis Hauswände, Brücken und Gehwege. Für viele sehen alle Graffitis gleich aus, doch dem ist nicht so, genauso wie nicht alle Graffitis gleich als Vandalismus abgetan werden sollten.
Gerade hat die israelische Street-Art-Crew "Broken Fingaz" sich an der Kleinen Weser verewigt. Sie hat in ihr Graffiti fünf Tage Arbeit investiert und in fünf Tagen Arbeit ein Kunstwerk geschaffen. Es hat – abgesehen von dem Herstellungswerkzeug – rein gar nichts mit den hingeschmierten Erkennungszeichen und Namen zu tun, die man oft zum Beispiel an Stromkästen sieht.
Es gibt viel weniger solcher Kunstwerke als die simplen Namen oder Schriftzüge, aber gerade das macht sie zu etwas Besonderem. Meiner Meinung nach darf man diese - meist mit Erlaubnis und tagsüber angefertigten - Kunstwerke nicht mit nachts gesprayten einfarbigen Namenszügen gleichsetzen, weil man damit die Arbeit vieler Künstler in den Dreck zieht.
Kunst im Schatten des Vorurteils – Ein Kommentar von Jan Middelberg:
Man sieht sie fast überall, an Häuserwänden, unter Brücken oder einfach auf dem Boden, Graffitis begegnen uns in unserem Alltag immer wieder. Doch: Graffiti ist nicht gleich Graffiti. Auch hier gibt es aufwendige Kunst und einfaches Gekrakel. Leider wird oft nur das häufiger vorkommende Gekritzel wahrgenommen und so wird die Kunst auch nur als Stadtverschandelung registriert.
Meistens werden, wenn möglich, die Graffitis entfernt. Hierbei wird aber auch nicht von Kunst und Gekritzel unterschieden und so fallen auch aufwendige Werke dem Sandstrahler zum Opfer.
Meiner Meinung nach verschönern gute Graffitis viele schlichte Stellen von Häusern und Wänden, Gekritzel wiederum macht auch schöne Bauwerke hässlich. Man sollte selber mal durch die Stadt gehen und aufmerksam nach Graffitis suchen – die meisten fallen im Vorbeigehen nicht auf.
Cool, aber am eigenem Haus? – Ein Kommentar von Noel Evers:
Mal einfach hingekritzelt mit Schriftzügen wie "Ich war hier" oder einem Namen der verschiedenen Spraygang, welche das Graffiti wahllos hingesprayt hat, um den Menschen damit zu zeigen, dass sie an dem Jugendtrend beteiligt sind. Was eigentlich ziemlich unnötig ist und nicht gerade zur Verschönerung der Stadt beiträgt. An meinem Haus würde ich nicht gerne Graffiti haben, welches ideenlos hingesprayt ist, da mein Haus ja auch eine Art Schutz für mich darstellt – ein wahlloses Graffiti führt ja nicht zu Geborgenheit.
Aber, man weiß, dass es nicht nur bösartige Jungs sind, die in nächtlichen Nebelschwaden die Häuser verlassen, um illegal an x-beliebige Wände zu sprayen, sondern auch von der Stadt beauftragte Sprayer, welche teilweise aus den verschiedensten Teilen der Welt kommen, um farbenfrohe Grafiken oder Bilder von Sehenswürdigkeiten der Stadt an gerade die Wände zu sprayen, welche nicht am schönsten sind.
Sicher findet das großes Gefallen – vor allem auch bei mir und meinen Freunden. Und gegen einen künstlerisch gemalten oder gesprayten Eifelturm an meinem Haus hätte ich nichts einzuwenden – solange er mir gefällt.
Girls und Boys bei Radio Bremen
Berichte von und über die Mädchen und Jungen im Funkhaus
François Rabelais: "Gargantua und Pantagruel"
Das Nordwestradio setzt seine erfolgreiche Veranstaltungs- und Sendereihe "Erfahren, woher wir kommen. Grundschriften der europäischen Kultur" am Mittwoch, 29. Mai 2013, um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Bremen fort. Jürgen Stenzel liest "Gargantua und Pantagruel" von François Rabelais. Hanjo Kesting kommentiert das Werk. Mehr...
29. Mai 2013, 19:00 Uhr | Stadtbibliothek Bremen, Wall-Saal
Der neue Mehmet
Osman ist verdutzt: Sein ungeratener Sohn Mehmet hat sich von einem auf den anderen Tag von einem schwarzen Schaf in ein weißes Lämmchen verwandelt. Mehr...
Die SMS wird abgelöst
Wie das gute alte Handy ohne Touch-Display oder das Faxgerät wird auch die SMS vom Netz gefressen. Gut zwanzig Jahre nach dem offiziellen Debüt steht der Short Message Service vor der Ablösung. Mehr...
As Time Goes By
Heute vor 30 Jahren fand bereits zum zehnten Mal in Bremen der Fernsehwettbewerb der Regionalprogramme statt.
28. Mai 1983: Fernsehregionalwettbewerb in Bremen
Testen Sie Ihr Wissen!
Sind Sie das wandelnde Lexikon oder haben Sie eher gutes Halbwissen? Testen Sie sich! Mehr...
Plattdeutsches bei Radio Bremen
Mögen Sie Plattdeutsch? Oder wollen Sie es lernen? In unserem Plattdeutsch-Spezial bieten wir Ihnen einen Anfängerkurs mit den wichtigsten Regeln und vielen Übungen. Hier hören und lesen Sie täglich unsere Nachrichten "up platt", erfahren Aktuelles zur Sprache oder Spielerisches zum Vertiefen Ihrer Kenntnisse. Mehr...
Jetzt läuft
Streit ums Grundwasser in Holdorf
Die Brunnen der Gemeinde Holdorf liefern den größten Teil des Wasserbedarfs der Region Vechta. Nun sollen noch mehr Brunnen noch mehr Grundwasser abpumpen. Viele Anwohner beklagen aber schon jetzt, dass ihre Felder vertrocknen und der Wasserspiegel ihres Badesees sinkt. Welche Folgen hat es, wenn immer mehr Grundwasser aus dem Boden gepumpt wird? Wir diskutieren live vor Ort. Mehr...
29. Mai, 15:05 Uhr | Nordwestradio
Was wir wirklich brauchen – oder wollen!
"Weniger ist mehr", heißt es gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise. Also weg mit dem Auto, auf Marken-Klamotten verzichen – und einfach glücklich sein! Ob das mitten in einer Konsumgesellschaft funktioniert? Eine Sendung über den Traum vom einfachen Leben. Mehr...
28. Mai, 19:05 Uhr | Nordwestradio
Zebra Vier
Jeden Sonntag zwischen 8 und 11 Uhr hört ihr bei Bremen Vier unsere Kindersendung "Zebra Vier", mit vielen tollen Experimenten, Infos und Tipps für Kinder und Jugendliche. Mehr...
radiobremen.de nun auch mobil
Seit dem 25. Februar 2013 ist der Radio-Bremen-Web-Auftritt unter der Adresse "m.radiobremen.de" auch mobil abrufbar. Mehr...
Der neue Rundfunkbeitrag
Der neue Rundfunkbeitrag löst die Rundfunkgebühr ab. Informationen zum Start 2013 hier. Mehr...
Rauschfreier Empfang
Am 1. Februar 2013 hat Radio Bremen sein Digitalradio-Angebot gestartet. Mit dem terrestrischen Digitalradio können die Hörfunkprogramme in rauschfreier Qualität empfangen werden. Mehr...
Wissen-Podcasts
Wissen-Beiträge hören – wann und wo Sie wollen: Hier bieten wir Ihnen jeweils die neuesten Podcast-Dateien zum direkten Download an. Mehr...
Webservices
Wir bieten Ihnen verschiedene Wege, das Programm von Radio Bremen zu empfangen und Möglichkeiten für Sie, mitzumachen: über Podcast, Apps, Soziale Netzwerke, Kommentarfunktionen und mehr. Mehr...
Jetzt auf radiobremen.de
Robin Dutt in der Stadt: Werder Bremen präsentiert seinen neuen Trainer
Betriebsversammlung bei ENO: Mitarbeiter wollen bessere Arbeitsbedingungen
Streit um Beratungsstelle: SPD-Fraktionschef will Rat-und-Tat-Zentrum halten
Bremer Delegation in der Türkei: Böhrnsen findet es wichtig, "sich mal sehen zu lassen"