Mittwoch, 21. August 2019

Mehr Musik

Die Musikredaktion hat gewählt


Lauv und Anne-Marie - Fuck, I'm Lonely

Covermotiv von Lauv feat. Anne-Marie [Quelle: Lauv]

“Ich mag es immer gar nicht zugeben, wenn ich jemanden nach einer Trennung vermisse. Das kann jetzt einfach der Song für mich erledigen“, sagt Anne-Marie über "Fuck, I’m Lonely". Geschrieben und produziert von ihrem Duettpartner Lauv ist die Single nicht nur der Vorbote für sein neues Album "How I’m Feeling", sondern auch Teil des Soundtracks zur dritten Staffel der Netflix-Serie "13 Reasons Why". Und da passt er auch ganz hervorragend hinein: melancholischer Pop mit einer catchy Hookline, sparsam instrumentiert und mit ein paar elektronischen Frickeleien versehen.


 

Blanco Brown - The Git Up

Blanco Brown [Quelle: BBR Music Group]

Einen Popmusik-Trend erkennt man ja immer daran, dass er a) überraschend und anders klingt, und es b) einen Tanz beziehungsweise eine Challenge dazu gibt. So auch bei "The Git Up" von Trap- und Country-Künstler Blanco Brown, der in den USA bereits ein Hit ist – und Anfang Juli auch in den sozialen Netzwerken unter #thegitupchallange viral gegangen ist. Ursprünglich war der Song nur als "Füller" für seine EP gedacht – nach dem Erfolg von Lil Nas X’s "Old Town Road" wusste Blanco Brown aber schnell, dass "The Git Up" eine Single werden musste. Gute Entscheidung! Und ein weiterer Beweis dafür, wie gut Country und Hip-Hop zusammenpassen.


 

Sido und Monchi - Leben vor dem Tod

Sido [Quelle: Universal Music, Murat Aslan]

Sido hatte ja schon häufig ungewöhnliche Gesangspartner*innen, das Duett "Leben vor dem Tod" zusammen mit Feine-Sahne-Fischfilet-Sänger Monchi kommt aber doch überraschend – dafür aber umso passender. In den Strophen rappt Sido über unnötigen Alltagsstress, in dem er schon glücklich ist "über fünf Minuten auf dem Klo", während Monchi den Refrain übernimmt: "Lass  uns leben vor dem Tod,
so richtig übertreiben". Und das klingt richtig gut: Sidos entspannte Rap-Parts und der Punk-Vibe von Monchi im Refrain machen aus "Leben nach dem Tod" am Ende einen eingängigen Popsong, den in ein paar Wochen ganz sicher alle mitsingen können.


 

Mabel - Mad Love

Mabel [Quelle: Universal Music]

Mit ihrem positiven Trennungssong und Megaerfolg "Don’t Call Me Up" hat Mabel klargestellt, dass sie gut alleine klarkommt und ihr im Song besungener Ex nicht darauf warten braucht, dass sie zu ihm zurückkehrt. Und auch in ihrem neuen Song "Mad Love" genießt sie das unkomplizierte Singleleben. "Ich wollte einfach einen Sommersong voller positiver Vibes schreiben, über das Gefühl, wenn du jemanden Neues kennenlernst, zu dem du dich hingezogen fühlst." Das hat sie geschafft: mit dem eingängigen, leichten Tropical-housigen "Down-da-da-down"-Refrain ist "Mad Love" ein Song zwischen RnB und Pop, der einfach Spaß macht.


 

Sam Smith - How Do You Sleep

Sam Smith [Quelle: Universal Music]

Es scheint, als wäre Sam Smith mit sich endgültig im Reinen: im Februar postete er bei Instagram bereits ein Foto von sich mit nacktem Oberkörper, der scheinbar nicht besonders durchtrainiert, sondern eher durchschnittlich ist - ein klares Statement gegen Schönheitsideale und für Selbstakzeptanz. "Ich fühle mich persönlich und mit meiner Musik in diesem Jahr so befreit" sagt Sam Smith über seine neuen Songs, die wesentlich weniger balladig sind, als die bisherigen. Nach "Dancing With A Stranger" ist "How Do You Sleep" ein weiterer Beweis dafür: dynamischer Pop, der sparsam instrumentiert startet und dann doch noch zum Tanzen einlädt.


 

Tim Bendzko - Hoch

Tim Bendzko [Quelle: Johannes Bauer]

"Liebe Freunde, nach einer gefühlt ewigen Pause gibt es endlich wieder Musik von mir." kündigte Tim Bendzko im Juli auf Instagram an, und meint damit nicht nur seinen neuen Song "Hoch", sondern auch das dazugehörige Album "Filter", das am 18. Oktober erscheinen wird. Fast drei Jahre ist seit dem letzten Album "Immer noch Mensch" vergangen - viel Zeit im Musikgeschäft - dementsprechend anders klingt auch seine neue Single "Hoch". Klavier, elektronische Sounds, Uptempo-Beat und ein Text ("Auch wenn wir schon weit gekommen sind, wir gehen weiter, hoch hinaus."), der zu Höchstleistungen anspornen soll.


 

Philipp Dittberner & Marv - So kann es weitergehen

Philipp Dittberner [Quelle: Grönland Records]

Schon Anfang Januar hat Philipp Dittberner auf Facebook angekündigt: "Dieses Jahr wird es endlich wieder neue Musik geben" und sein Versprechen gehalten. Nach den Hits "Wolke 4" und "In deiner kleinen Welt" hat sich Philipp einmal mehr mit dem Produzenten und DJ Marvin Webb alias Marv zusammengetan und mit "So kann es weitergehen" einen Song geschrieben, der eine Liebesbeziehung beschreibt, die nicht perfekt, aber dennoch glücklich ist. Und auch der für Marv und Philipp Dittberner typische Sound zwischen Singer-Songwriter und elektronischem Pop verleiht dem Song eine zusätzliche Leichtigkeit - das mit dem Glücklichsein nimmt man ihnen definitiv ab.


 





 


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