Freitag, 20. September 2019
Quelle: http://www.radiobremen.de/bremenvier/musik/playlists/neuinderplaylist310.html


Mehr Musik

Die Musikredaktion hat gewählt


Post Malone – Circles

Post Malone - aka der US-amerikanischer R&B-Musiker, Rapper und Produzent Austin Richard Post [Quelle: Universal Music, Adam Degross]

"Ich bin süchtig nach Schmerz, fast alle meine Songs handeln davon", beschreibt Post Malone seine Musik – und trifft den Nagel damit auf den Kopf. In vielen seiner Songs ist der Rock-Rapper derjenige, der verlassen oder betrogen wird. Auch in seiner neuen Single thematisiert er eine Trennung - musikalisch verpackt in eine Mischung aus Rap und Rock. "Der Song hat so einen Fleetwood-Mac-Vibe", beschreibt "Posty" ganz passend: mit Akustikgitarren und einem prägnanten Basslauf ist "Circles" die Art Musik, die er am besten kann: sad rap.


 

Rea Garvey – Let‘s Be Lovers Tonight (Deepend Remix)

Rea Garvey [Quelle: Universal Music, Olaf Heine]

So ein bisschen scheint der Ire den elektronischen Sound für sich entdeckt zu haben: Rea Garveys letzte Single "Kiss Me" klang schon mehr nach Elektropop, als nach Singer-Songwriter und Folkrock. Für den Song "Let‘s Be Lovers Tonight" geht er nun sogar noch einen Schritt weiter und verpasst der eigentlichen Rock-Pop-Nummer zusammen mit dem niederländischen DJ-Duo Deepend eine dancy House-Version. Mit den beiden Niederländern hat er sich absolute Profis dazugeholt: 2015 haben sie Matt Simons‘ eher ruhigem Song "Catch & Release" einen Remix verpasst und damit einen Radiohit gelandet. Und auch "Let‘s Be Lovers Tonight" steht der Remix echt gut.


 

Gamper & Dadoni feat. Emily Roberts – Bittersweet Symphony

Gamper & Dadoni ft. Emily RobertsBittersweet Symphony Coverart [Quelle: Warner Music]

So international dieses Trio auch klingt: Die Sängerin Emily Roberts und das DJ- und Produzenten-Duo Maximilian Gamper und Daniel Hoeft kommen aus Hamburg. Gamper & Dadoni machen seit 2013 Musik und haben Hits wie "Praise You" von Fatboy Slim einen neuen Anstrich verpasst. Ihr Markenzeichen: chillige Elektro-Beats, dazwischen hier und da immer mal wieder ein Saxophon. Für ihre Version von The Verves "Bittersweet Symphony" haben sie mit ihren Gewohnheiten aber scheinbar gebrochen: statt chilligem Elektro gibt's tanzbaren House und statt Saxophon die für den Song typischen Streicher.


 

Tones And I – Dance Monkey

Tones And I [Quelle: Warner Music]

So schnell kann es manchmal gehen: Toni Watson aus der australischen Kleinstadt Mornington hat als Teenager Klavier gelernt und mit Loop Stations rumexperimentiert. Nach der High School hat sie sich dann als Straßenmusikerin Geld dazuverdient – jedoch nicht sonderlich lange: "Schon am ersten Abend kam ein Typ auf mich zu und gab mir seine Karte." Kurze Zeit später gibt sie dann ihren Nebenjob auf und hat als Tones And I einen Manager und einen Plattenvertrag – und mit ihrer Single "Dance Monkey" einen Megahit in Australien gelandet. Kein Wunder, mit der Stimme und dieser eingängigen Melodie! Von Toni werden wir in Zukunft ganz sicher noch mehr hören.


 

Ava Max – Torn

Ava Max [Quelle: Warner Music, Lauren Dunn]

In ihrem ersten Hit "Sweet But Psycho" war Ava Max diejenige, die mit den Männern gespielt hat. In ihrem neuen Song "Torn" ist sie es nun, die nicht weiß, woran sie in der Beziehung ist: "You’re contagious, baby. Love when you love me, hate me." Eine Lösung hat sie nicht parat, Spaß macht der Disco-Pop-Song aber trotzdem. Zwischen den groovigen Strophen und dem catchy Refrain flimmern immer mal wieder Teile des Abba-Hits "Gimme Gimme Gimme" durch – allerdings sehr subtil und überhaupt nicht peinlich.






 


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