Dienstag, 23. Juli 2019
Quelle: http://www.radiobremen.de/bremenvier/programm/insektengarten100.html

Zwei Hummeln auf einer rosa Blüte in Nahaufnahme [Quelle: Radio Bremen, Foto: Karl Heinz Kuhn] Lupe

Diese beiden Hummeln lassen es sich gut gehen.

Insektenfreundlicher Garten

Der Frühling ist da

Liegestuhl, Grill, Sonnenschirm – damit machen wir uns den Garten fit für den Frühling. Aber was kann man für Insekten tun, damit die sich genauso wohl fühlen wie wir? Drei praktische Tipps für einen insektenfreundlichen Garten.


Insekten und Tierchen gehören in jeden Garten wie der Sonnenstuhl oder der Gartenzwerg. Bienen sichern unser Überleben, Regenwürmer sorgen für einen guten Boden. Häufig sind unsere Gärten aber nur nach Ästhetik ausgerichtet: zubetonierte Böden, überzüchtete Pflanzen und wenig freie Bodenfläche machen den Tierchen das (Über-)leben schwer. Wir verraten euch, wie ihr euren Garten zum Insektenparadies macht.


Für Nistmöglichkeiten im Boden sorgen

Gartenzwerg mit Hyazinthen [Quelle: Radio Bremen, Jens Schellhass]

Jetzt den Garten fit machen für Insekten & Co.

Rund 70% der Wildbienen nisten im Boden. Wenn die zugepflastert sind, haben die Bienen ein Problem. Das kann man lösen, indem man ihnen freie Bodenflächen anbietet. Am besten eignen sich dafür trockene, von der Sonne beschienene und nur wenig bewachsene Böschungen. Die kann man auch mit Sand oder sandigem Lehm selbst anlegen – einfach anlegen wie einen kleinen Sandkasten für Bienen.


Insektenhotels

Ein Marienkäfer sitzt auf einem Kirschbaum-Blatt und wird von der Sonne angestrahlt. [Quelle: Radio Bremen, Jürgen Görler, Lilienthal]

Marienkäfer wohnen gern in Holzschlitzen.

Alternativ kann man sich auch ein Insektenhotel zulegen. Das kann man fertig kaufen oder selbst bauen. Verschiedene Insekten mögen verschiedene Hotels: Bienen sind Fans von Niströhren, Tannenzapfen eignen sich für Ohrenkneifer oder Marienkäfer und Schmetterlinge mögen Holzschlitze.


Die richtigen Pflanzen

Ein gutes Hotel ist aber nur die halbe Miete – natürlich brauchen die Tierchen auch was zu essen. Dafür sollte man möglichst viele naturnahe Pflanzen in den Garten setzen und darauf achten, keine Blumen mit gefüllten Blütenköpfen zu kaufen. Das sind nämlich Blüten, die auch innen sehr viele Blätter und keine Staubblätter haben, die Pollen produzieren. Die sehen zwar schön aus weil sie so dicht sind – Bienen finden darin aber keine Nahrung.






 


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