Dienstag, 25. Juni 2019
Eine Baustelle hat den Radweg abgeschnitten. [Quelle: ADFC, Foto: Hannah Simon] Lupe

Am Hansator hört's dann auf einmal auf. © ADFC Bremen

Fahrradfallen in Bremen

Zack, Radweg zu Ende: es sind nicht nur die Autofahrenden, die es in Bremen manchmal schwer haben - auch auf dem Rad stößt man immer wieder auf Hindernisse und Gefahren. Gerade ganz hoch im Kurs sind zugebaute Radwege rund um Baustellen. Wir haben uns die Stellen für euch mal genau angeschaut.


Vor über einer Woche haben die Bauarbeiten am neuen Zech-Gelände in der Überseestadt begonnen. Um die Baustelle abzusperren, wurden kurzum hölzerne Wände errichtet – diese stehen nun auf Fuß- und Radweg am Hansator. Das bedeutet für die vielen Radler: Bremsen und ab in den viel zu engen Gegenverkehr.


Albrecht Genzel vom ADFC Bremen findet die Situation für die Radfahrer überhaupt nicht lustig: "Das ist schade und ärgerlich. Denn einerseits beklagen alle zu Recht, dass der Verkehr in der Überseestadt, City und auch nach draußen immer stärker wird. Und dann werden die, die mit dem Fahrrad fahren und umweltschonend sowie platzsparend die Überseestadt ansteuern, ja fast bestraft."


Auch in Martinistraße und am Hauptbahnhof wird's eng

Und das ist nicht die einzige Baustelle in Bremen, die Radfahrern das Leben schwer macht. Auch am Hauptbahnhof auf der Bahnhofsstraße stadteinwärts an der City Gate-Baustelle ist auf einmal Schluss mit Radweg. Allerdings wurde hier auf der anderen Straßenseite der Radweg breiter gemacht und extra asphaltiert. Und eine ganz ähnliche Situation gibt's an der Martinistraße.


Was also tun? Laut ADFC müsste an den Stellen wie am Hansator ein Ersatzweg auf der Fahrbahn markiert werden. Bei Tempo 30, versteht sich. Das Amt für Straßen und Verkehr ist auch schon dran und prüft die Streckenführung.






 


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